Energie-Sparlampen: Quecksilber kann Kindern schwer schaden

 

Mehr zum Thema.

Benachrichtigung über neue Artikel:  
 
Lesezeit: 1 min
14.04.2014 00:13
Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Quecksilber bei Kindern Autismus auslösen kann. Das giftige Schwermetall ist in Energiesparlampen enthalten, über deren Entsorgung sich die sonst so regulierungsfreudige EU keine Gedanken gemacht hat.

Benachrichtigung über neue Artikel:  

Der Kontakt mit Quecksilber kann bei Kindern Autismus auslösen. Zu diesem Schluss kommen amerikanische Wissenschaftler der University of Chicago in einer neuen Studie.

In der Studie, die im Fachmagazin PLOS Computational Biology veröffentlicht wurde, untersuchten die Forscher Daten von Krankenversicherungen. In den Anträgen von rund 100 Millionen US-Bürgern über einen Zeitraum von mehreren Jahren fanden die Wissenschaftler einen starken Zusammenhang zwischen Umweltvergiftungen durch Quecksilber und Autismus.

Autismus ist der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zufolge eine angeborene, unheilbare Wahrnehmungs- und Informationsverarbeitungsstörung des Gehirns, die sich bereits im frühen Kindesalter bemerkbar macht. Die WHO geht davon aus, dass sich die Erkrankung bereits während der Schwangerschaft entwickelt und größten Teils genetisch Ursachen hat (mehr hier).

Die Erkenntnisse der Studie widersprechen dieser Sicht, wie ein Artikel der Daily Mail berichtet. Autismus hängt den Forschern zufolge viel mehr von den Umwelteinflüssen ab, als von der genetischen Disposition.

„Die Umweltfaktoren spielen eine entscheidende Rolle bei Autismus und wir sollten ihnen mehr Beachtung schenken“, sagte einer der leitenden Wissenschaftler.

Die Risiken eines Ungeborenen, Erkrankungen auf dem autistischen Spektrum (ASD) zu entwickeln, steigen um 283 Prozent, wenn die Eltern hohen Umweltvergiftungen ausgesetzt waren.

Schwangere Frauen, die in den 20 Prozent der meist verschmutzten Gebieten in den USA lebten, hatten ein doppelt so hohes Risiko ein autistisches Kind zu Welt zu bringen, wie Kontrollgruppen in den saubersten Gegenden. Für Frauen, die hohen Quecksilber-Werten ausgesetzt waren, stieg das Risiko um 50 Prozent, dass sie ein autistisches Kind bekommen.

Die seit letztem Jahr verpflichtenden Energiesparlampen der EU enthalten häufig Quecksilber. Trotz mangelnden Nutzens und massiven Widerstands aus der Bevölkerung wurden sie dennoch eingeführt (hier). Auch Impfstoffe enthalten häufig Quecksilber-Derivate in Form von Thiomersal (hier). Es wird als Konservierungsmittel in den Impfstoffen eingesetzt.

Die Einführung der Energiesparlampen verdanken die Europäer dem beherzten Lobbyismus des damaligen Umweltministers und heutigen Superministers Sigmar Gabriel.

Der investigative Journalist Dan Olmsted ist sich nach jahrelanger Recherche sicher, dass Quecksilber eine entscheidende Rolle bei den steigenden Zahlen von Autismus spielt.

„Quecksilber, einschließlich und ganz besonders Ethylquecksilber in Impfstoffen, hat die von Menschen gemachte und durch ärztliche Behandlung ausgelöste Epidemie des Autismus verursacht“, so Olmsted auf der Webseite Age of Autism.



DWN
Politik
Politik „Westlessness“, oder: Der Traum von der guten alten Zeit, die es nie gab

"Westlessness" hieß das Schlagwort auf der diesjährigen, vor wenigen Tagen zu Ende gegangenen Münchener Sicherheitskonferenz. Es drückt...

DWN
Politik
Politik Südamerika: Ein Kontinent steht in Flammen

Das neue Jahrhundert sollte eine Zeit der politischen Stabilität und des wirtschaftlichen Aufschwungs für Südamerika werden. Doch die...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Tesla - der Usain Bolt unter den E-Autoherstellern

Kein Hersteller ist so eng mit der E-Mobilität verbunden wie Tesla: Das Unternehmen hat seine Umsätze innerhalb nur weniger Jahre weit...

DWN
Finanzen
Finanzen Noch mehr Enteignung? Spar-Zinsen in der Eurozone könnten weiter gesenkt werden

Die Bestrebungen der EZB, den Einlagensatz von aktuell minus 0,5 Prozent weiter in den negativen Bereich zu senken, treffen auf heftigen...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft China: Einkaufsmanager-Index stürzt wegen Corona-Virus auf Rekord-Tief

Die Investmentbank Nomura erwartet einen Absturz des chinesischen Einkaufsmanager-Index für Februar auf unter 40 Punkte.

DWN
Deutschland
Deutschland Einkommen und Hausbau: Eine Ausbildung lohnt sich mehr als ein Studium

Einer Studie zufolge haben Menschen mit Ausbildungen in der Lebensphase, in der die Familiengründung und der Hausbau erfolgt, die Nase...

DWN
Politik
Politik Völker, hört die Signale: Kamerad Trump

Mr. President war einmal. Jetzt heißt es: Kamerad Trump. Nina L. Chruschtschowa, Politikwissenschaftlerin und Enkelin von Nikita...

DWN
Politik
Politik Teurer „Green Deal“: Tiefe Gräben zwischen Nettozahlern und Kommission um künftige EU-Beiträge

In den Verhandlungen um die künftigen EU-Beiträge sind die Fronten verhärtet. Auf der einen Seite stehen die Nettozahler wie...

DWN
Finanzen
Finanzen Bundesbank: Immobilienpreise in Deutschland werden hoch bleiben

Der Bundesbank zufolge wird es in naher Zukunft keine Entwarnung in Bezug auf die Immobilienpreise geben. Das Preisniveau werde weiterhin...

DWN
Panorama
Panorama Polizeigewerkschaft: Aggressivität im Straßenverkehr massiv gestiegen

Der Deutschen Polizeigewerkschaft zufolge gibt es einen signifikanten Anstieg beim aggressiven Verhalten im Straßenverkehr. Diese...

DWN
Politik
Politik Erdgas-Streit mit der Türkei: Frankreich entsendet Flugzeugträger nach Zypern

Im Streit zwischen der Türkei einerseits und Zypern und der EU andererseits um Erdgasvorkommen vor der Mittelmeerinsel spitzt sich die...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Damit das Corona-Virus nicht nach Deutschland kommt: Sofortige Abschottung gegen China?

Noch sei das Corona-Virus ein begrenztes Problem, schreibt der China-Experte Prof. Dr. Helmut Wagner von der Fern-Uni Hagen. Doch eine...

DWN
Politik
Politik Rentenversicherung schreibt Brandbrief: Einführung der Grundrente ab 2021 ist technisch gar nicht machbar

Die von der Bundesregierung anvisierte Einführung der Grundrente ist aus Sicht der Rentenversicherung technisch überhaupt nicht möglich,...

DWN
Politik
Politik DWN AKTUELL: Russland entsendet militärischen Nachschub nach Syrien

Russland hat mit Flugzeugen des Typs Tu-154M militärischen Nachschub nach Syrien entsandt.

celtra_fin_Interscroller