Politik

Grippe-Impfung: Gefährlicher Cocktail aus Quecksilber und Frostschutz

Lesezeit: 2 min
21.11.2013 22:33
Im Impfstoff für die diesjährige Grippe-Impfung stecken Quecksilber, Eier und Zusätze, die auch in Frostschutzmitteln verwendet werden.
Grippe-Impfung: Gefährlicher Cocktail aus Quecksilber und Frostschutz

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Im Impfstoff für die diesjährige Grippesaison stecken neben dem Schwermetall zahlreiche weitere Zusätze wie Formaldehyde, Proteine aus Hühnereiern und Calziumchlorid. Politik und Pharma-Industrie wollen eine hohe Durchimpfungsrate in der Bevölkerung. Schwangere, Kinder und Ältere werden gezielt angesprochen. Doch gerade diesen drei Gruppen soll die Impfung am wenigsten helfen, sagen Kritiker.

Die Pharma-Industrie veröffentlicht vor jeder Grippe-Saison Statistiken, die sehr hohe Sterblichkeitsziffern der jährlichen Grippe-Welle nahelegen. Die Zahl der Todesfälle ist allerdings gar nicht bekannt - die kann weltweit nur geschätzt werden, so das Robert Koch Institut. Das Ziel der Industrie ist klar: Noch mehr Menschen sollen sich impfen lassen. Politiker aller Couleur machen bei der Propaganda mit - oft aus Motiven, die man erst Jahre später versteht: Kurt Beck, Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, zelebrierte im Jahr 2012 seine Grippe-Impfung mit viel Presse. Nur wenige Monate nach seinem Ausscheiden aus dem Amt wirkt Beck heute als Berater für die Stratgie beim Pharma-Riesen Boehringer Ingelheim.

Ob die Impfstoffe wirklich gefährlich sind, lässt sich ebenfalls nicht mit letzter Gewissheit sagen. Doch entscheidend ist die Substanz der Impfstoffe. Der Impfstoff variiert von Jahr zu Jahr.

Denn von mehr als 200 verschiedene Influenza-Viren werden nur ein paar Viren-Stämme in den Impfstoff eingearbeitet. Im Januar und Februar reisen Experten nach Asien, um herauszufinden, welche Vieren-Stämme momentan verbreitet sind. Aus diesen Erkenntnissen wird der Cocktail für den Herbst vorbereitet.

Der aktuell verwendete Grippeimpfstoff enthält das Schwermetall Quecksilber. In einer Impfdosis steckt 25.000 Mal mehr Quecksilber, als es der Grenzwert für Trinkwasser erlaubt. Das Quecksilber ist in Form von Thimerosal enthalten, dem Natriumsalz einer Quecksilberverbindung. Thimerosal steht seit Langem in der Kritik, weil es Fehlgeburten verursachen soll. Ein Blick auf die Inhaltsstoffe von Grippeschutzimpfungen der US-Seuchenschutzbehörde zeigt, dass in fast jedem Influenza-Mittel Thimerosal enthalten ist.

Neben der enormen Menge Quecksilber enthält Grippe-Impfstoff noch weitere Zusätze wie Protein aus Hühnereiern (auf das man allergisch reagieren kann), Formaldehyde, Polysorbate 80 (löst bei Mäusen Unfruchtbarkeit aus) und Calziumchlorid, was auch in Frostschutzmitteln vorkommt.

Wer sich diesen Cocktail spritzt, will danach zumindest vor einer Grippe-Ansteckung geschützt sein. Doch das ist nicht so sicher, wie es uns die Pharma-Industrie glauben lassen will.

Für Kinder wird in den USA die Schutzimpfung seit 2003 empfohlen. Seit dem Zeitpunkt erhöhte sich die offizielle Statistik der Todesfälle unter Kindern dramatisch: Im Jahr 2000 gab es in den USA 19 Grippe-Todesfälle bei Kindern unter fünf Jahren, 2002 waren es 12 Todesfälle. Im Jahr 2003 gab es einen Anstieg auf 90 Todesfälle. Im Jahr 2009 wurden bereits 276 Todesfälle bei Unter-Fünfjährigen verzeichnet.

Älteren Menschen wird ebenfalls zu einer Impfung geraten. Dabei zweifeln immer mehr Mediziner daran, dass die Impfung bei Menschen über 70 Jahre überhaupt wirkt. So wurde die Influenza-Impfung niemals an älteren Menschen getestet, wie die New York Times berichtet.

Die Risiken einer Impfung werden nicht nur von der Pharma-Industrie heruntergespielt. Die Politik empfiehlt ebenfalls die flächendeckende Impfung. Das Bundesministerium für Gesundheit empfiehlt Schwangeren eindringlich, sich gegen Grippe impfen zu lassen, obwohl das zahlreiche Experten wegen der Gefahr einer Fehlgeburt ablehnen.

Im Merkblatt des Ministeriums ist zu lesen: „Impfstoff-Studien werden aus ethischen Gründen nicht bei Schwangeren durchgeführt. Es gibt aber keine Hinweise darauf, dass Impfstoffe mit Wirkverstärkern die Schwangere oder das Ungeborene schädigen könnten.“ Mögliche Nebenwirkungen werden völlig verharmlost, den das Ministerium verspricht den Schwangeren: „Die Impfung ist gut verträglich“.

Solange keine Immunschwäche vorliegt, ist der Körper in der Lage, Hunderte verschiedene Arten von Viren abzuwehren. Das dafür vorgesehene Immunsystem kann gestärkt werden. Mit dem richtigen Essen, genügend Schlaf, Bewegung und der Vermeidung von Stress.

Befürworter der Impfung sagen jedoch, dass in den vergangenen Jahren immer stärkere Viren zu bekämpfen seien, bei denen die natürlichen Immun-Kräfte nicht ausreichen.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Politik
Politik Nach Todesfällen in Norwegen: China fordert Streichung des Impfstoffs von Pfizer und BioNTec

China fordert, dass der Corona-Impfstoff von BioNTec/Pfizer weltweit gestrichen wird. Zuvor waren 23 Personen in Norwegen nach einer...

DWN
Technologie
Technologie „Cyber-Pandemie“: Klaus Schwab hatte Szenario für Großangriff auf Stromversorgung vorgetragen

Im November 2020 hatte der Gründer des Weltwirtschaftsforums, Klaus Schwab, gesagt: „Wir alle wissen, dass das erschreckende Szenario...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Der Corona-Lockdown wird bis zum Juni 2021 andauern

Die Bevölkerung und das deutsche Unternehmertum sollten sich nichts vormachen lassen. Der Lockdown wird in verschiedenen Intensitäten bis...

DWN
Politik
Politik Deutschlands EU-Ratspräsidentschaft ist zu Ende: Wie Angela Merkel viele Brände löschte - und einige Feuer neu entfachte

DWN-Kolumnist Ronald Barazon liefert einen - humorigen, aber höchst kompetenten - Rückblick blickt auf die sechsmonatige deutsche...

DWN
Finanzen
Finanzen Bitcoin: Lohnt sich der Einstieg noch oder ist es zu spät?

Wer in Bitcoin investieren will, braucht aufgrund der extremen Kurssprünge starke Nerven. Wer dafür bereit ist, erfährt hier, wie in...

DWN
Deutschland
Deutschland Reale Gefahr: Wenn ein Cyber-Angriff auf unser Stromnetz stattfindet, bricht die Nahrungsmittelversorgung zusammen

Die Gefahr von Cyber-Angriffen auf das deutsche Stromnetz ist real. Sollte tatsächlich ein Cyber-Angriff stattfinden, würde die gesamte...

DWN
Politik
Politik Über 10.000 in Wien bei Demo gegen Corona-Maßnahmen

In Wien fand am Samstag eine Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen der österreichischen Regierung statt. Ihr wohnten über 10.000...

DWN
Politik
Politik „Die Roten säubern“: In Spanien sind die Militärs gegen die linke Regierung

In Spanien herrscht in Militärkreisen eine große Unzufriedenheit mit der Regierung. Ehemalige hochrangige Ex-Militärs gehen sogar...

DWN
Deutschland
Deutschland Nicht länger ein sanfter Riese: Deutschland muss die EU geopolitisch anführen

Im zweiten Teil seiner Rezensionen von wichtigen Neuerscheinungen befasst sich der renommierte Wissenschaftler Helmut K. Anheier mit zwei...

DWN
Technologie
Technologie Neue Gesichtserkennungs-Technologie kann politische Gesinnung der Bürger aufdecken

Einer neuen Gesichtserkennungs-Technologie zufolge soll es möglich sein, die politische Gesinnung einer Person zu entschlüsseln. Doch die...

DWN
Politik
Politik Will Angela Merkel den totalen Lockdown?

Die Politik diskutiert über eine weitere Verschärfung des Corona-Beschränkungen bis zum Sommer.

DWN
Politik
Politik Schwere Unruhen in Belgien: Mann stirbt nach Corona-Kontrolle in Polizeigewahrsam

Ein Mann, der gegen die Corona-Regeln verstoßen haben soll, wurde von der belgischen Polizei verhaftet. Wenig später starb er in...

DWN
Politik
Politik Spahn missbrauchte Fragerunde als Werbung für Laschet

Gesundheitsminister Jens Spahn hatte auf dem digitalen CDU-Parteitag für NRW-Ministerpräsident Armin Laschet als neuen Parteichef...

DWN
Politik
Politik Biden gegen Putin: In der Ukraine wird es gewaltig krachen

Unter Joe Biden als US-Präsident wird der Ukraine-Konflikt eine neue Eskalationsstufe erreichen. Doch diesmal dürfte Washington gewillt...