Nato nervös: Terroristen ermorden litauischen Honorar-Konsul in Ost-Ukraine

Die Feierlichkeiten zum Unabhängigkeitstag der Ukraine werden von einem Mord überschattet. Der Honorarkonsul Litauens wurde in der Ostukraine von „bewaffneten Terroristen“ verschleppt und getötet. Ob die Nato die Ermordung zum Anlass für eine Intervention in der Ukraine nehmen wird, ist noch unklar.

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In der ostukrainischen Krisenregion um die Großstadt Lugansk haben Unbekannte einen litauischen Diplomaten entführt und ermordet. Der Honorarkonsul sei erschossen gefunden worden, teilte das litauische Außenministerium in Vilnius am Freitag mit.

„Bewaffnete Terroristen“ hätten den Mann vor wenigen Tagen an einen unbekannten Ort verschleppt und getötet. „Wir verurteilen dieses Verbrechen und hoffen, es wird untersucht und die dafür Verantwortlichen werden ermittelt und bestraft“, hieß es in der Mitteilung des baltischen EU- und Nato-Mitglieds.

Lugansk gilt als Hochburg prorussischer Separatisten im Kampf gegen die ukrainische Armee.

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