IS-Terroristen enthaupten offenbar britische Geisel

Die Terror-Miliz Islamischer Staat (IS) soll den britischen Entwicklungshelfer Alan Henning ermordet haben. Seine Frau hatte noch vor drei Tagen an die Terroristen appelliert, ihren Mann freizulassen, da er auch nach der Scharia unschuldig sei.

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Die Extremisten-Miliz Islamischer Staat (IS) hat offenbar eine weitere britische Geisel enthauptet. In einem am Freitagabend im Internet veröffentlichten Video mit dem Titel „Eine weitere Botschaft an Amerika und seine Verbündeten“ soll die Tat zu sehen sein, wie die Organisation Site berichtet, die islamistische Internetseiten beobachtet. Bei der Geisel handele es sich um den Entwicklungshelfer Alan Henning. Es war zunächst nicht möglich, die Echtheit der Darstellung zu prüfen. Es wäre die vierte westliche Geisel, die von im Irak und Syrien kämpfenden IS-Extremisten vor laufender Kamera getötet wurde. Zuvor hatten die Islamisten bereits den britischen Entwicklungshelfer David Haines, sowie die beiden US-Journalisten James Foley und Steven Sotloff enthauptet.

Noch drei Tage vor der Veröffentlichung des Videos hatte Hennings Ehefrau Barbara in einer Videobotschaft an die Entführer um die Freilassung ihres Mannes angefleht. Er sei auch nach den Maßstäben der islamischen Scharia-Gesetzgebung unschuldig. Seine Familie brauche ihn.

Im Norden des Irak versuchen irakische Streitkräfte und Kurdenmilizen derzeit mit US-Luftunterstützung, die IS zurückzudrängen. Diese hat in denen von ihr kontrollierten Gebiete ein Kalifat ausgerufen.

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