Technologie

Luft-Filter verstärkt Reinigungseffekt von Pflanzen

Lesezeit: 1 min
24.11.2014 12:25
Ein neuer Luftreiniger unterstützt Pflanzen bei der Umwandlung von CO2. Der natürliche Prozess der Filterung wird entscheidend beschleunigt. Die Hersteller sprechen von einem tausendfach höheren Wirkungsgrad als durch die Pflanze allein.

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

Die Natur produziert ganz eigene Luftfilter. Pflanzen nehmen Kohlenstoffdioxid auf und geben Sauerstoff ab. Sozusagen die Grundlage dafür, dass die meisten Lebewesen auf unserem Planeten existieren. Zusätzlich dazu können einige Pflanzen auch Giftstoffe aus der Luft eliminieren.

Um diesen Prozess weiter auszubauen, schlossen sich ein biomedizinischer Ingenieur von der Harvard Universität und ein französischer Designer zusammen. Gemeinsam kreierten sie Andrea – einen Luftfilter für die eigenen vier Wände. Wie die Entwickler behaupten soll mit ihrem System die Luft deutlich besser gereinigt werden, als wenn die Pflanze alleine im Zimmer stehen würde.

Mit einer Batterie als Energielieferant werden Ventilator angetrieben. Dadurch kommt mehr Luft an die Blätter und wird dementsprechend gereinigt. Ein zweiter Ventilator saugt die Luft durch die Erde nach unten und gibt sie an einem eingebauten Wassertrog wieder frei.

Bei dem Prozess durchläuft die Luft insgesamt vier Stufen der Filtration: Nicht nur die Blätter tragen dazu bei, sondern auch die Mikroben in den Wurzeln der Pflanze. Sogar dort werden Giftstoffe aus der Luft gezogen. Durch die Erde verschwinden weitere Schadstoffe aus der Luft. Der Wassertrog am Ende der Zirkulation hält die Pflanze feucht und bindet weiter Giftstoffe.

Dazu kommt ein erhöhter Reinigungseffekt für die Luft. Selbst nachzumessen wird für die meisten Nutzer allerdings ein Ding der Unmöglichkeit sein. Und schließlich gilt es nur noch das Wasser nachzufüllen und regelmäßig die Batterie auszutauschen.


Mehr zum Thema:  

DWN
Technologie
Technologie EU-Untersuchung: Musks X droht hohe Geldstrafe
12.07.2024

Nach einer vorläufigen Einschätzung der EU-Kommission verstößt Elon Musk mit seiner Online-Plattform X gegen EU-Recht. Damit steht...

DWN
Technologie
Technologie Bahn bei Fußball-EM überfordert: Wissing fordert Verbesserungen
12.07.2024

Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) kritisiert die Deutsche Bahn scharf für ihre Leistung während der Fußball-Europameisterschaft....

DWN
Finanzen
Finanzen Goldschock: Gefälschte Belege und Sammelverwahrung – Anlegern droht Totalverlust!
12.07.2024

Gefälschte Goldbestände: Wie Sie als Anleger jetzt handeln müssen! Erfahren Sie, warum die Swiss Gold Treuhand AG Anleger in den Ruin...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Firmeninsolvenzen in Deutschland: Anstieg verlangsamt sich
12.07.2024

Die Pleitewelle unter deutschen Firmen ist nicht vorüber, aber sie wächst nicht mehr so rasant: Nach zwölf Monaten mit zweistelligen...

DWN
Politik
Politik Putin oder Selenskyj? Biden-Patzer auf der internationalen Bühne
12.07.2024

Jede Aussage, jedes Wort, jede Bewegung, jede Zuckung des US-Präsidenten wird derzeit akribisch analysiert. Bei einer wichtigen...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Rheinmetall-Chef Papperger im Visier: Russische Mordpläne lösen Empörung aus
12.07.2024

Der CNN-Bericht über angebliche russische Mordpläne gegen Rheinmetall-Chef Armin Papperger hat in Deutschland für große Empörung...

DWN
Politik
Politik Nato-Gipfel: Selenskyj sieht Ukraine auf Nato-Kurs – Kreml warnt
12.07.2024

Die Ukraine fühlt sich nach dem Nato-Gipfel in Washington gestärkt für ihren Kampf gegen den russischen Angriffskrieg. Bis das Land dem...

DWN
Finanzen
Finanzen Abfindung bei Kündigung: Arbeitgeber und Arbeitnehmer suchen einen umfassenden Ratgeber – hier ist er!
12.07.2024

Ex-Mitarbeiter von Elon Musk haben vor Gericht eine Abfindung in Höhe von 461 Millionen Dollar gefordert, sind jedoch gescheitert. Für...