Neue Exporte aus Libyen: Ölpreis wird nicht steigen

Am Dienstagmorgen lag der Barrel-Preis für die Öl-Sorte Brent bei 64,02 Dollar. Aufgrund der steigenden Öl-Exporte aus Libyen und der erneuten Erhöhung der Fördermengen durch die Opec-Staaten ist eine Erholung der Öl-Preise nicht in Sicht.

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Der Ölpreis für die richtungsweisende Sorte Brent ist in den vergangenen Tagen gefallen. (Grafik: ariva.de)

Der Ölpreis für die richtungsweisende Sorte Brent ist in den vergangenen Tagen gefallen. (Grafik: ariva.de)

Die Aussicht auf eine anhaltende Rohöl-Flut wird den Preis für diesen Rohstoff in den kommenden Tagen offenbar erneut drücken. Die richtungsweisende Sorte Brent aus der Nordsee lag am Dienstagmorgen bei 64,02 Dollar je Barrel.

Branchenexperten zufolge fördern die Opec-Staaten derzeit täglich zwei Millionen Barrel mehr als benötigt. Gleichzeitig ziehen die Exporte aus Libyen wieder an. Sie waren in den vergangenen Monaten aufgrund von Kämpfen zurückgegangen. Außerdem dämpften die angelaufenen Verhandlungen für einen Frieden im Jemen die Furcht der Anleger vor einer Unterbrechung des Rohöl-Nachschubs, sagten Börsianer. Jemen liegt an einer der wichtigsten Tanker-Routen. Ein weiterer Belastungsfaktor für den Ölpreis war der anziehende Dollar, der diesen Rohstoff für Investoren außerhalb der USA verteuert.

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