Politik

Unwetter: Wassermassen schließen Schule in Bayern ein

Lesezeit: 1 min
01.06.2016 16:25
Süddeutschland ist am Mittwoch erneut von schweren Unwettern heimgesucht worden. In Bayern ist ein Dorf überschwemmt worden, in der örtlichen Schule wurden rund 200 Kinder eingeschlossen.
Unwetter: Wassermassen schließen Schule in Bayern ein

Schwere Unwetter haben in Süddeutschland erneut zu Überschwemmungen geführt. Dabei seien vermutlich vier Menschen ums Leben gekommen, wie das Nachrichtenmagazin Focus berichtet. Rund 200 Schulkinder seien in dem bayrischen Dorf Triftern von den Wassermassen eingeschlossen worden und bereiten sich darauf vor, die Nacht in der Schule zu verbringen.

Die Fluten seien teilweise so schnell gekommen, dass sich Menschen auf die Dächer ihrer Häuser hätten retten müssen. Außerdem seien eine Reihe von Straßen unpassierbar geworden.

Der bayrische Finanzminister Markus Söder erklärte gegenüber der Passauer Neuen Presse, der Freistaat werde bei der finanziellen Regulierung der entstandenen Schäden „schnell und unbürokratisch helfen“. Er bereite bereits für die Kabinettssitzung kommende Woche einen entsprechenden Entwurf vor. Notwendig sei, die Schäden zu ermitteln, wo sich aber eine finanzielle Notlage ergebe, dürfe man sich auf die Hilfe des Freistaats verlassen.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

Die Ereignisse auf Twitter.

Diese Orte sind der Nachrichtenagentur dpa zufolge besonders von den Überschwemmungen betroffen:

TRIFTERN: Der Markt Triftern liegt im niederbayerischen Landkreis Rottal-Inn. Rund 5200 Menschen leben in der kleinen Gemeinde, durch die der Altbach fließt. Triftern liegt in unmittelbarer Nähe des niederbayerischen Bäderdreiecks Bad Birnbach, Bad Griesbach und Bad Füssing. Bis nach Passau sind es rund 50 Kilometer, bis nach Regensburg mehr als 100.

SIMBACH AM INN: Die niederbayerische Stadt Simbach am Inn liegt direkt an der österreichischen Grenze. Mitte 2015 zählte Simbach knapp 9700 Einwohner. Die Bedeutung des Flusses Inn spiegelt sich auch im Wappen der Stadt: Dort spannt sich eine rote Brücke über die blauen Fluten des Stromes. Bis nach Passau sind es knapp 60 Kilometer, die österreichische Mozartstadt Salzburg liegt ebenfalls 60 Kilometer entfernt. Bis München sind es 115 Kilometer.

TANN: Der Markt Tann liegt im niederbayerischen Landkreis Rottal-Inn. Etwas mehr als 4000 Menschen leben in der kleinen Gemeinde unweit des Zusammenflusses von Inn und Salzach. Im Jahre 927 wurde Tann erstmals urkundlich erwähnt. Einen großen Aufschwung erhielt der Ort im 18. und 19. Jahrhundert durch die Wallfahrt zum „Herrgott von Tann“. Dieses „wundertätige Kreuz“ ist noch heute in der zu Beginn des 19. Jahrhunderts erbauten Pfarrkirche zu bewundern.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

DWN
Finanzen
Finanzen Rentenpaket: 200 Milliarden Euro Aktienkapital für die Rente - wird unser Geld verzockt?
04.03.2024

Aktienrente - so lautet ein Prestigeprojekt der FDP seit dem Wahlkampf 2021. Doch inzwischen ist wenig passiert, seit Monaten kündigt die...

DWN
Technologie
Technologie DWN-Interview: Deutschland mit E-Autos in die Sackgasse?
04.03.2024

Die EU will ein Ende des Verbrenner-Motors. Doch was würde ein Umstieg auf Elektromobilität für die Bewegungsfreiheit der Bürger und...

DWN
Politik
Politik Lauschangriff aus Russland: Deutschlands Spionageabwehr unzureichend - sind wir zu naiv?
04.03.2024

Die Bundeswehr soll Gefahren von außen abwehren. Doch das Gespräch zweier Offiziere der deutschen Luftwaffe ist zu einem...

DWN
Panorama
Panorama GDL-Streik - Weselsky setzt auf Wellenstreiks bei neuem Bahn-Ausstand
04.03.2024

Bahn-Streik - schon wieder! Ab Mittwoch um 18:00 Uhr ruft die Lokführergewerkschaft GDL zu einem 35-Stunden-Streik bei der Deutschen Bahn...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Wachstumsschub durch generative KI? Damit rechnen Datenexperten!
04.03.2024

Die deutsche Wirtschaft könnte mit breiter und schneller Anwendung generativer Künstlicher Intelligenz (genKI) kräftig wachsen. So die...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Mehr Firmenpleiten 2024 erwartet
04.03.2024

Droht eine Insolvenzwelle in Deutschland? Nach Einschätzung des Finanzinformationsdienstes Crif wird die Zahl der Firmenpleiten in...

DWN
Politik
Politik Abhörskandal Taurus: Welche Konsequenzen folgen nun?
04.03.2024

Hat die Spionageabwehr in Deutschland Lücken? Das zumindest scheint wahrscheinlich nach dem Skandal um ein mutmaßlich durch Russland...

DWN
Finanzen
Finanzen Bundesbank-Initiative: Bargeld muss erhalten bleiben
04.03.2024

In Deutschland werden Barzahlungen zunehmend erschwert. Auf Initiative der Bundesbank setzt sich nun das Nationale Bargeldforum für den...