Griechenland: Anarchisten drohen mit Vergiftung von Lebensmitteln

Griechische Anarchisten haben angeblich Produkten von vier Konzernen angeblich Chlor und Salzsäure beigemischt. Sie drohen, die vergifteten Produkte in Supermarktregale stellen zu wollen.

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Nach Drohungen griechischer Anarchisten mit der Vergiftung ihrer Produkte müssen vier internationale und griechische Lebensmittelkonzerne offenbar mitten in der Weihnachtszeit einige ihrer Angebote aus den Regalen räumen. Es werde „zweifellos“ Rückrufaktionen geben, die betroffenen Unternehmen würden schon bald die entsprechenden Maßnahmen ankündigen, sagte ein griechischer Polizeivertreter der Nachrichtenagentur AFP am Dienstag.

Eine Gruppe namens „grüne Nemesis“ hatte am Montag verkündet, sich einige Produkte von Coca-Cola, Nestlé, Unilever und dem griechischen Konzern Delta aus Supermärkten in Athen und Umgebung „angeeignet“ und mit Chlor und Salzsäure vergiftet zu haben. Sie werde die derart gepanschten Produkte zwischen dem 22. Dezember und 5. Januar in die Regale zurückstellen, erklärte sie weiter.

Betroffen sind demnach Unilevers Caesar-Salatdressing und Tomatensauce, verschiedene Getränkesorten von Coca-Cola und Nestlé sowie Milch von Delta.
Ziel der Aktion sei es, die Konzerne zu zwingen, ihre Produkte „für zwei Wochen vom Markt zu nehmen“. Nach Behördenangaben ist neben der Lebensmittelaufsicht auch die Antiterroreinheit mit dem Fall befasst. Die Anarchistengruppe hatte mit einer ähnlichen Aktion bereits im Jahr 2013 von sich reden gemacht.

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