Top-Anwalt aus New York soll Chef der Börsenaufsicht SEC werden

Der designierte US-Präsident Donald Trump will einen Topanwalt aus New York zum Chef der Börsenaufsicht SEC ernennen.

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Jay Clayton sei ein Experte für Finanzmarktregeln und werde sicherstellen, dass sich die Unternehmen erfolgreich entwickelten und sich zugleich an die Regeln hielten, erklärte Trump am Mittwoch. Viele Vorschriften, die Investitionen behinderten, müssten wieder gestrichen werden.

Clayton ist Partner der Kanzlei Sullivan & Cromwell, die sich auf Fusionen und Börsengänge spezialisiert hat. Er war unter anderem am milliardenschweren Börsengang des chinesischen Onlinehändlers Alibaba beteiligt. Auf dem Höhepunkt der Finanzkrise arbeitete er nach Angaben seiner Kanzlei beim Verkauf von Bear Stearns an JPMorgan Chase mit. Zudem war er daran beteiligt, dass Barclays Teile der Pleitebank Lehman Brothers kaufte und die US-Regierung Geld in die Investmentbank Goldman Sachs steckte.

Wer die SEC führt, ist vor allem für Investoren und die wichtigsten US-Konzerne von Bedeutung. Unter der jetzigen Chefin Mary Jo White – einer früheren Staatsanwältin – hatte die Behörde die Zügel angezogen und auch vergleichsweise kleine Verstöße verfolgt. Damit hoffte die SEC auf eine abschreckende Wirkung.

Trump wird am 20. Januar das Präsidentenamt übernehmen. Er will in sein Team mehrere frühere Wall-Street-Manager holen: Finanzminister soll der frühere Hedgefonds-Manager Steven Mnuchin werden, während Finanzinvestor Wilbur Ross das Handelsministerium leiten soll.

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