Dänische Zentralbank sieht Gefahr von Banken-Schieflagen

Die dänische Zentralbank warnt die Banken des Landes vor zu viel Risiko.

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Die dänische Zentralbank. (Foto: nationalbanken.dk)

Hauptsitz der dänischen Nationalbank. (Foto: nationalbanken.dk)

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Die dänische Zentralbank hat die Banken des Landes vor allzu viel Unbekümmertheit aufgrund hoher Gewinne im vergangenen Jahr gewarnt. Insbesondere wenn die Leitzinsen eines Tages wieder angehoben werden, könnten einige Geldinstitute in Schwierigkeiten kommen, heißt es in einem Bericht. „Es gibt Grund, sich vor der Blindheit der Geschwindigkeit in Acht zu nehmen. Der Optimismus im Bankensektor stellt die Grundlage für eine erhöhte Risikobereitschaft dar.“ Aus diesem Grund müssten sich die dänischen Banken auf Rückschläge gefasst machen.

Verglichen mit anderen Banken in Nordeuropa seien die dänischen Institute nicht ausreichend kapitalisiert. „Die Kapitalbasis ist seit 2013 nicht deutlich genug gewachsen, besonders verglichen mit Norwegen und Schweden. Die Dividendenzahlungen dänischer Banken erscheinen angesichts des sehr niedrigen Zinsniveaus zudem hoch.“

Einige kleinere Banken würden in ihrer derzeitigen Verfassung einen wirtschaftlichen Abschwung zudem nicht überstehen. „Ein paar nicht systemisch-relevante Banken würden in einem Stresstest Schwierigkeiten bekommen und einige würden wahrscheinlich durchfallen.“

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