Finanzen

Rocket Internet will Aktienkurs mit Rückkäufen antreiben

Lesezeit: 1 min
16.04.2018 15:36
Ein Rückkauf eigener Aktien im Wert hunderter Millionen soll den Kurs des Unternehmens steigern.

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Das Berliner Startup-Unternehmen Rocket Internet will seinen Aktienkurs mit einem bis zu 370 Millionen Euro schweren Rückkaufprogramm künstlich steigen lassen. Bis zum 2. Mai könnten bis zu 15,47 Millionen Anteilsscheine - das sind 9,37 Prozent des Grundkapitals - für 24,00 Euro je Papier angedient werden, teilte das seit März im MDax gelistete Unternehmen am Montag mit.

Der philippinische Telekomkonzern PLDT habe sich verpflichtet, die Offerte für mindestens zwei Drittel seiner Beteiligung anzunehmen. Derzeit hält PLDT rund 6,1 Prozent an Rocket Internet. Der größte Aktionär - die Global Founders GmbH - wird sich demnach nicht beteiligen. Der Anteil des Investmentvehikels von Rocket-Internet-Gründer und -Chef Oliver Samwer und seiner Brüder von derzeit 37,1 Prozent ändert sich damit nicht.

Das Aktienrückkaufangebot soll am Dienstag starten. Dafür wird ein im Sommer eingeläutetes Rückkaufprogramm eigener Aktien vorzeitig beendet. Das Programm wurde nur zu einem Fünftel ausgeschöpft. Laut Rocket wurden bis Montag 1,04 Millionen Aktien zurückerworben und damit 0,63 Prozent des Grundkapitals.

Rocket ist im Oktober 2014 an die Börse gegangen. Der Ausgabekurs lag bei 42,50 Euro. Davon ist das Papier derzeit weit entfernt: Am Freitag war die Aktie bei 24,88 Euro aus dem Handel gegangen.

***

Für PR, Gefälligkeitsartikel oder politische Hofberichterstattung stehen die DWN nicht zur Verfügung. Bitte unterstützen Sie die Unabhängigkeit der DWN mit einem Abonnement:

Hier können Sie sich für einen kostenlosen Gratismonat registrieren. Wenn dieser abgelaufen ist, werden Sie von uns benachrichtigt und können dann das Abo auswählen, dass am besten Ihren Bedürfnissen entspricht. Einen Überblick über die verfügbaren Abonnements bekommen Sie hier.


Mehr zum Thema:  

Jede Anlage am Kapitalmarkt ist mit Chancen und Risiken behaftet. Der Wert der genannten Aktien, ETFs oder Investmentfonds unterliegt auf dem Markt Schwankungen. Der Kurs der Anlagen kann steigen oder fallen. Im äußersten Fall kann es zu einem vollständigen Verlust des angelegten Betrages kommen. Mehr Informationen finden Sie in den jeweiligen Unterlagen und insbesondere in den Prospekten der Kapitalverwaltungsgesellschaften.

DWN
Politik
Politik Ukraine bekommt Milliarden-Kredit von G7 - mithilfe von russischem Vermögen
13.06.2024

Der Westen verfügt über 260 Milliarden Euro an eingefrorenem russischen Staatsvermögen. Die Zinserträge daraus helfen jetzt bei einem...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft IWH: Anzeichen für eine Erholung der Wirtschaft - Sorgen bleiben
13.06.2024

Laut Experten vom IWH mehren sich 2024 die Anzeichen für eine wirtschaftliche Erholung in Deutschland. Während die Produktion im Sommer...

DWN
Politik
Politik Gegen die AfD: CDU-Politiker offen für Koalition mit BSW
13.06.2024

Eine Koalition aus CDU und BSW? Die Absage von CDU-Chef Friedrich Merz schien erst deutlich, dann zurückhaltender. In seiner Partei sind...

DWN
Technologie
Technologie Batteriespeicher: VW plant Großanlagen zur Speicherung von Ökostrom
13.06.2024

VW investiert in neue Nutzungsmöglichkeiten für ausgediente Elektroauto-Batterien. In großen „Power Centern“ sollen sie künftig...

DWN
Politik
Politik Schuldenbremse: Reform kann Milliarden-Spielraum schaffen
13.06.2024

Eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt: Durch Reformen der Schuldenbremse könnte Deutschland bis zu 30 Milliarden...

DWN
Politik
Politik Orban unter Druck: EuGH verurteilt Ungarn zu Strafzahlungen wegen Asylpolitik
13.06.2024

Seit Jahren fährt Ungarn einen harten Kurs gegen Flüchtlinge - und verstößt immer wieder gegen EU-Asylrecht. Der Europäische...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Bürokratiebelastung bremst Wirtschaft aus
13.06.2024

Die Bundesregierung rühmt sich eines beispiellosen Bürokratieabbaus. Auch wenn es Fortschritte gibt: „Der deutsche Gesetzgeber neigt...

DWN
Politik
Politik Selenskyj tourt nach Berlin-Besuch zwischen G7 und Saudi-Arabien
13.06.2024

Stressige Tage für den ukrainischen Präsident, der erst gestern Berlin verlassen hat. Nun wirbt er in Riad um Saudi-Arabiens Teilnahme an...