China gründet erste Blockchain-Plattform für den Strafvollzug

 

Mehr zum Thema.

Benachrichtigung über neue Artikel:  
 
Lesezeit: 4 min
18.05.2018 17:31
Ein neues exklusives Angebot der DWN: Die wichtigsten Nachrichten über Bitcoin und Kryptowährungen aus aller Welt auf einen Blick.
China gründet erste Blockchain-Plattform für den Strafvollzug

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Ab sofort bieten wir unseren Lesern exklusiv einen neuen Service an:

den täglichen Krypto-Monitor. Dieser Monitor bietet eine Übersicht über die relevantesten aktuellen Entwicklungen um Kryptowährungen und Blockchain aus aller Welt. Der Service ist einzigartig, weil er aus hunderten ausgewählten Quellen von China und Russland über Japan und Südkorea bis hin zu den USA und Europa alle relevanten News zu Kryptowährungen und Blockchain erfasst und die wichtigsten Punkte in Kurzform zusammenfasst.

Hier finden Sie das Archiv der täglichen Ausgaben des Krypto-Monitors.

Der Krypto-Monitor wird nach einer kurzen Einführungszeit nur für Abonnenten zu lesen sein: Hier können Sie sich für einen kostenlosen Gratismonat registrieren.Wenn dieser abgelaufen ist, werden Sie von uns benachrichtigt und können dann ein Abo auswählen: Hier können Sie entscheiden, ob Sie monatlich oder jährlich (Preisvorteil!) abonnieren wollen.

 

TOP-Meldung

China gründet erste Blockchain-Plattform für den Strafvollzug

Guangzhous Bezirk Chancheng in China hat eine neue Überwachungsplattform für ehemalige Gefangene, Bewährungshelfer und Bewährungshelfer enthüllt.

Die Plattform wird tragbare Technologien und Blockchain für eine effizientere Verwaltung von ehemaligen Straftätern kombinieren, indem sie deren Aufenthaltsort besser aufspürt und sie bei der Verbesserung und Assimilierung in der Gesellschaft unterstützt, berichtet cryptovest.

Die Behörden verlangen von ehemaligen Straftätern, dass sie intelligente Armbänder tragen, die in der Lage sind, Standorte in Echtzeit zu verfolgen. Die neue Plattform erhält Warnmeldungen, sobald sich die überwachte Person außerhalb ihres festgelegten Umkreises befindet.

Laut Liang Juxi, der das Justizbüro des Bezirks Chancheng leitet, wird die Plattform die Punkte der ehemaligen Straftäter anhand ihrer täglichen Verhaltensbewegungen bewerten. Wenn ein Verurteilter freigelassen wird und wieder in die Gesellschaft eintreten darf, erhält er ein „Zertifikat“, das von der Regierung ausgestellt wird.

Diejenigen mit einem niedrigen Punktestand werden Schwierigkeiten haben, eine Reiseerlaubnis zu erhalten, ein Haus zu kaufen oder einen Kredit und eine Arbeit zu bekommen. Darüber hinaus bleiben die Daten für den Rest ihres Lebens bestehen.

 

Weitere Meldungen

Bitcoin-Mining verbraucht 0,5 Prozent der weltweiten Energie bis Ende 2018

  • Der Ökonom Alex de Vries sagte, dass Bitcoin (BTC) bis Ende dieses Jahres 0,5 Prozent der weltweiten Energie verbrauchen wird.
  • Das BTC-Netzwerk verbraucht derzeit rund 2,55 GW Strom und bewegt sich künftig auf 7,67 GW (zum Vergleich: Irland verbraucht 3,1 GW und Österreich 8,2 GW).

Stuttgarter Börse startet Krypto-Trading-App

  • Deutschlands zweitgrößte Börse hat die Einführung einer Kryptowährungs-App angekündigt.
  • Die Smartphone-App „Bison“ wird ab Herbst 2018 kostenlos zur Verfügung stehen und wurde zusammen mit dem Fintech-Startup Sowa Labs entwickelt.
  • Bitcoin, Ethereum, Litecoin und Ripple werden ab dem Start unterstützt, wobei zusätzliche digitale Assets „in naher Zukunft“ versprochen werden.

Börse Tel Aviv nutzt Blockchain für neue Kredit-Plattform

  • Der Tel Aviv Stock Exchange (TASE) arbeitet mit Accenture und The Floor, einem israelischen Fintech-Hub, zusammen, um eine Blockchain Securities Lending (BSL) -Plattform aufzubauen, die eine direkte Kreditvergabe aller Finanzinstrumente ermöglichen soll.
  • Mit dem Einsatz der Distributed-Ledger-Technologie des Blockchain-Konsortiums Hyperledger soll die Plattform Kosten senken, die Sicherheit erhöhen und flexiblere Kreditvergabeaktivitäten ermöglichen.

Indien: Sieben große Banken testen Blockchain-Plattform zur Handelsfinanzierung

  • Sieben der größten indischen Banken haben sich einer Blockchain-gestützten Handelsfinanzierungsinitiative unter Führung des indischen IT-Riesen InfoSys angeschlossen.
  • Der Verband, bekannt als India Trade Connect, umfasst Institutionen wie Axis Bank, ICICI und South Indian Bank.
  • Im Bereich des modernen Bankwesens werden im Jahr 2018 mehrere Anstrengungen unternommen, um die Bereiche Handelsfinanzierung und Lieferkette zu verbessern.

Schweiz prüft staatliche Kryptowährung „E-Franken“

  • Die Schweizer Regierung hat einen Bericht über die Risiken und Möglichkeiten der Einführung einer eigenen Kryptowährung in Auftrag gegeben, eines sogenannten „E-Franken“, der vom Staat unterstützt wird.
  • Der Unterhaus des Schweizer Parlaments muss nun entscheiden, ob er den Antrag des Bundesrates auf eine Studie zu dem Thema unterstützen soll.
  • Der Schweizer Gesetzgeber Cedric Wermuth, Vizepräsident der Sozialdemokratischen Partei, forderte die Studie.

Wall Street Journal Studie findet „Rote Flaggen“ in 19 Prozent der ICOs

  • Das WSJ warnt, dass 271 von den 1450 Initial Coin Offerings (ICOs), die es gefunden hat, „irreführende oder sogar betrügerische Taktiken“ benutzten.
  • Diese Taktiken reichten vom Verbergen oder Bereitstellen falscher Informationen über den Standort und die Führung des ausstellenden Unternehmens bis hin zur Geheimhaltung über Finanzen und sogar Plagiate.

Genesis Global Trading erhält BitLicense im Bundesstaat New York

  • Genesis Global Trading, ein auf große Transaktionen mit institutionellen Investoren spezialisierter Kryptowährungs-Broker, erhielt die Genehmigung, in New York unter dem BitLicense-Programm zu arbeiten.
  • Die Zulassung ist die erste für ein New Yorker Handelsunternehmen.
  • Die BitLicense ermöglicht Genesis Global Trading, den Handel von Bitcoin, Ether, Ethereum Classic, Bitcoin Cash, XRP, Litecoin und Zcash zu erleichtern.

Bitfinex fordert Kundeninformationen zum Austausch mit Steuerbehörden

  • Die Handelsplattform Bitfinex hat kürzlich einen Brief an bestimmte Benutzer gesagt, dass diese ihre Steuerinformationen offenlegen müssen, welche die Börse möglicherweise mit der Regierung teilt.
  • Die Börse, die auf den Britischen Jungferninseln (BVI) registriert ist, merkte an, dass sie verpflichtet ist, der BVI-Regierung spezifische Informationen zu melden.
  • Laut dem Schreiben kann Bitfinex die Informationen dann mit den Steuerbehörden austauschen – in Übereinstimmung mit dem US-Gesetz über die Einhaltung von Steuervorschriften für den Außenhandel (FATCA) und dem Common Reporting Standard (CRS) der OECD.

Openbazaar ermöglicht dezentrales Peer-to-Peer-Trading von 44 Kryptowährungen

  • Kryptowährungen können nun auf dem Peer-to-Peer-Marktplatz Openbazaar zusätzlich zu physischen Gütern, digitalen Gütern und Dienstleistungen gehandelt werden.
  • Es gibt keine Gebühr für den Handel mit Kryptowährungen und keine Registrierung bei einem Dienst.

 

Die Meldungen vom 17. Mai

Die Meldungen vom 16. Mai

Frühere Meldungen (hier)

 

Powered by NewsTech 2018

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Unternehmen
Unternehmen Elektromobilität: In jedem Wandel stecken Chancen

Emissionen verringern, Kosten sparen und Imagegewinne erzielen – die Gründe für Unternehmen, in der Flotte auf Fahrzeuge mit...

DWN
Finanzen
Finanzen US-Finanzelite profitiert von angeblichem Enthüllungsbericht: Frontalangriff auf die Deutsche Bank

Das Medienportal "Buzzfeed" behauptet, bisher unbekannte Verfehlungen der Deutschen Bank aufgedeckt zu haben. DWN-Kolumnist Ernst Wolff...

DWN
Politik
Politik Ein Licht im Osten, Teil eins: Warum die Weißrussen die Solidarität Europas verdienen

Der ehemalige polnische Ministerpräsident Donald Tusk ruft Europa dazu auf, die Demonstranten in Weißrussland zu unterstützen.

DWN
Politik
Politik Polen und die USA, 1. Teil: Vereint gegen Deutschland und Russland

Polen begegnet Deutschland und Russland traditionell mit Argwohn. Warschau ist längt nach Washington ausgeschwenkt, um bald eine...

DWN
Finanzen
Finanzen Coronas Erbe: Schulden, Schulden und noch mehr Schulden

Seit Jahren steigen die Schulden weltweit deutlich an. Seit Jahresbeginn sind nun alle Dämme gebrochen. Die EU hat derweil Eurobonds durch...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Nach dem Brexit: Entsteht ein neuer Handelsraum zwischen Lissabon und Wladiwostok?

Ein verstärkter Handel mit den Ländern der Eurasischen Wirtschaftsunion könnte den Brexit für Deutschland und Europa wirtschaftlich...

DWN
Finanzen
Finanzen Japans aggressive Geldpolitik ist gescheitert: Werden EZB und EU daraus lernen?

Japans Ministerpräsident Shinzo Abe ist zurückgetreten, weil er mit seiner Wirtschaftspolitik gescheitert ist. EZB und EU können aus den...

DWN
Politik
Politik USA wütend: Vatikan will an Geheimabkommen mit China festhalten

Der Vatikan will an einem Geheimabkommen mit China festhalten. Doch die USA fordern vom Papst, dass dieser das Abkommen auslaufen lässt....

DWN
Deutschland
Deutschland „Photovoltaik-Sozialismus“: Ausbau der Erneuerbaren Energien geht am Verbraucher vorbei

Ein Änderungsantrag zum EEG-Gesetzt verspricht Großes für die Zukunft, macht die Eigenversorgung mit Solarstrom aber unattraktiv. Aus...

DWN
Politik
Politik Bundesregierung plant Pflicht zu CO2-freiem Kerosin im Flugverkehr

Die Bundesregierung treibt den Klimakampf schneller voran, als von der EU vorgegeben. Einem Gesetzentwurf zufolge sollen bis 2030...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Gazprom sieht bis Ende 2021 eine vollständige Erholung der Öl-Nachfrage

Nach einer Prognose von Gazprom soll sich die Ölnachfrage bis Ende des Jahres erholen.

DWN
Deutschland
Deutschland Heute Klima-Demos: Spielen Corona-Abstandsregeln keine Rolle mehr?

Heute finden deutschlandweit Klima-Demos der Initiative „Fridays for Future“ statt. Umweltministerin Schulze sagte, sie sei...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Polen baut eigene Gasleitung, kappt die Verbindung mit Russland immer mehr

Was viele Länder schon seit langem versuchen, dürfte dem größten östlichen EU-Mitglied nun gelingen: Seine Abhängigkeit vom...

DWN
Politik
Politik Salafisten bewaffnen sich: Steuert die Türkei auf einen Bürgerkrieg zu?

Berichten zufolge sollen sich Salafisten-Gruppen in der Türkei für einen Bürgerkrieg bewaffnen.

DWN
Deutschland
Deutschland Gewerkschaft will Kontaktdaten von Restaurant-Besuchern digital erfassen

Die Kellner scheuen sich, die von ihren Gästen wegen Corona anzugebenden Kontaktdaten zu kontrollieren. Daher sollte nach Ansicht der...

celtra_fin_Interscroller