Finanzen

Startup-Schmiede Rocket rückt in SDax auf

Lesezeit: 1 min
12.10.2016 11:33
Die Beteiligungsfirma Rocket Internet rückt zwei Jahre nach ihrem Börsengang in den Kleinwerteindex SDax auf. Von Freitag an wird die Aktie des Berliner Startup-Investors zum ersten Mal in einem der großen deutschen Börsenindizes geführt.
Startup-Schmiede Rocket rückt in SDax auf

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Das Unternehmen war erst Ende September in den streng regulierten Prime Standard der Deutschen Börse aufgerückt, der Voraussetzung für eine Index-Mitgliedschaft ist. Gemessen am Börsenwert von 3,3 Milliarden Euro wäre Rocket Internet auch groß genug für den MDax, der Streubesitz liegt allerdings nur bei knapp 23 Prozent.

Eigentlich wären die Börsenindizes erst im Dezember wieder auf ihre Zusammensetzung überprüft würden, berichtet Reuters. Rocket profitierte aber von der Übernahme des Solar- und Windanlagenbetreibers Chorus Clean Energy durch den Konkurrenten Capital Stage. Damit sank der Streubesitz von Chorus auf 5,7 Prozent - zehn Prozent sind die Mindestquote für eine Index-Mitgliedschaft. Unternehmen im Prime Standard müssen einmal im Quartal nach internationalen Bilanzstandards (IFRS) über ihren Geschäftsverlauf informieren, die Regeln dafür waren aber Anfang des Jahres gelockert worden.

Der SDax-Aufstieg gab der Rocket-Internet-Aktie aber keinen Schub. Sie pendelte am Mittwoch um ihren Vortages-Schlusskurs von 19,80 Euro. Allein seit Anfang des Jahres hat sie 30 Prozent verloren, weil die Investoren daran zweifeln, dass sich viele Startup-Beteiligungen von Rocket Internet zu hohen Bewertungen losschlagen lassen.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

 


Mehr zum Thema:  

DWN
Politik
Politik Ärzte-Zeitung ruft zur Bewertung Lauterbachs auf: Resultat ist Schulnote 6

Die Leser der Ärzte-Zeitung haben eine eindeutige Meinung von Gesundheitsminister Lauterbach.

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Putin: Europa begeht mit Energiepolitik «wirtschaftlichen Selbstmord»

Putin sagte, dass die hohen Energiepreise schon jetzt die Konkurrenzfähigkeit der Industrie in der EU schmälerten. Russland wende sich...

DWN
Politik
Politik US-Justizministerium: Allianz-Fondsmanager haben Anleger betrogen

Nach Ansicht des US-Justizministeriums haben Hedgefonds-Manager einer Allianz-Tochter die Entwicklung der Fonds über Jahre hinweg...

DWN
Finanzen
Finanzen Bärenmarkt voraus: Was Anleger derzeit von professionellen Tradern lernen können

Investoren und Trader betrachten Märkte aus geradezu gegensätzlichen Perspektiven, die beide Erfolg haben können. Doch in einem...

DWN
Finanzen
Finanzen IWF erhöht Anteil von Dollar und Yuan bei Sonderziehungsrechten

Während Dollar und Yuan an Gewicht zulegen, verlieren die drei anderen im Korb der Sonderziehungsrechte vertretenen Währungen an...

DWN
Deutschland
Deutschland Windräder: Söder warnt Habeck vor Wortbruch bei Abstandsregeln

Der bayerische Ministerpräsident warnt den Wirtschaftsminister, die vereinbarten Abstandsregeln für Windräder zu kippen.

DWN
Deutschland
Deutschland Dax-Konzerne melden Rekordquartal, doch die Aussichten sind mies

Viele deutsche Börsenschwergewichte präsentierten zu Jahresbeginn Bestmarken bei Umsatz und Gewinn. Doch die Aussichten haben sich...

DWN
Deutschland
Deutschland Impfpflicht weiter auf dem Tisch: Drei Bundesländer geben nicht auf

Die Länder Baden-Württemberg, Hessen und Bayern dringen auf einen Neuanlauf im Bundestag für eine Impfpflicht ab 60 Jahren.