Finanzen

Goldman Sachs-Manager machen mit Trump-Sieg Millionen

Lesezeit: 1 min
22.11.2016 02:08
Die Kursanstiege der Bankaktien nach dem Sieg Donald Trumps haben Führungskräften von Goldman Sachs Millionen an Gewinnen bei der Ausübung von Aktien-Optionen beschert.
Goldman Sachs-Manager machen mit Trump-Sieg Millionen

Mehr zum Thema:  
Banken >
Benachrichtigung über neue Artikel:  
Banken  

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

Der Sieg Donald Trumps bei den US-amerikanischen Präsidentschaftswahlen und der darauf folgende steile Kursanstieg bei Bankaktien haben einigen Führungskräften von Goldman Sachs erhebliche Gewinne beschert, berichtet Bloomberg.

Diese hatten im Jahr 2006 Kaufoptionen auf Aktien von Goldman Sachs als Vergütung bekommen, welche am 24. November verfallen wären. Der Preis, zu dem die mehr als eine Million Aktienoptionen festgesetzt wurden, lag bei 199,84 Dollar je Aktie.

Bis unmittelbar vor der Präsidentschaftswahl am 8. November lag die Goldman Sachs-Aktie jedoch bei 181,48 Dollar. Die Aussicht, dass der Kurs bis zum 24. November die 199,84 Dollar des Festpreises übersteigen würde und die führenden Manager dadurch einen Gewinn erzielen könnten, war äußerst gering.

Mit dem Sieg Trumps schossen die Kurse der amerikanischen Großbanken jedoch in die Höhe – die Aktie von Goldman Sachs stand am Abend des 10. November bereits bei 209 Dollar. In der vergangenen Woche ist er weiter bis auf 212 Dollar gestiegen.

Wie aus Aufzeichnung hervorgeht, haben die Manager – zu denen auch der Vorstandsvorsitzende Lloyd Blankfein gehört – seit dem 8. November ihre erst kurz zuvor günstig erworbenen Aktien wieder verkauft und damit jeweils deutlich über eine Million Dollar Gewinn gemacht.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  
Banken >

DWN
Politik
Politik „Sippenhaft“: Kommt ein EU-Einreiseverbot für russische Staatsbürger?

Sieben Sanktionspakete hat die EU bereits gegen Russland verhängt. Bislang mit überschaubaren Folgen für das Land. Nun steht eine neue...

DWN
Politik
Politik Polen rüstet sich mit Waffen aus Südkorea auf

Nachdem Polen Waffensysteme an die Ukraine abgegeben hat, hat Südkorea jetzt mit Deutschlands Nachbarn seinen größten jemals getätigten...

DWN
Deutschland
Deutschland Energie-Krise: Gazprom kündigt massiven Preisanstieg an

Der russische Staatskonzern Gazprom kündigt für den späten Herbst neue Preissteigerungen an. Das befeuert die Inflation in Deutschland.

DWN
Finanzen
Finanzen So proftitieren Sie mit den richtigen Aktien von der Energie-Krise

Energie-Aktien - ja oder nein? Es lohnt sich, einen Blick in die zweite Börsenliga zu werfen.

DWN
Deutschland
Deutschland (K)eine freie Entscheidung? Verfassungsgericht entscheidet zur Masern-Impfpflicht

Masern sind keine harmlose Kinderkrankheit, wie viele glauben. Seit März 2020 gibt es eine Impfpflicht, die vor allem bei den Kleinsten...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Schmelzhütten in Europa müssen Produktion einstellen

Am Dienstag hat schon eine holländische Zinkhütte wegen hoher Energiekosten die Einstellung der Produktion angekündigt. Nun trifft es...

DWN
Finanzen
Finanzen Zinn: Das oft übersehene Technologiemetall

Zinn wird im Rohstoffsektor gerne übersehen, dabei trägt es sein etwas angestaubtes Image vollkommen zu Unrecht.