Finanzen

Große Mehrheit der Deutschen hat keine Rücklagen für Pflegefall

Lesezeit: 1 min
01.09.2017 17:03
Einer aktuellen Umfrage zufolge sind nur etwa 15 Prozent der Deutschen finanziell auf einen Pflegefall vorbereitet.
Große Mehrheit der Deutschen hat keine Rücklagen für Pflegefall

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Nur jeder siebte Berufstätige sieht sich einer Umfrage zufolge ausreichend für den Pflegefall abgesichert, berichtet AFP. Mehr als jeder Dritte (36 Prozent) sagt sogar, dass ihm für eine ausreichende Vorsorge die Mittel fehlen, wie das Versicherungsunternehmen Axa am Donnerstag in Köln mitteilte. Im Vergleich zum Jahr 2016 ist das ein deutlicher Anstieg.

Vor einem Jahr sah sich dem Axa Deutschland-Report zufolge noch jeder fünfte Berufstätige ausreichend für den Pflegefall abgesichert. 29 Prozent gaben im vergangenen Jahr an, dass sie sich wegen fehlender Mittel dazu nicht in der Lage zu fühlen.

Unterschiedlich beurteilt wird die Rolle des Staates bei der Absicherung des Pflegefallrisikos. Während Ruheständler nur zu neun Prozent den Staat in der Verantwortung für den individuellen Pflegefall bei eigener unzureichender Vorsorge sehen, ist das unter Berufstätigen fast doppelt so häufig der Fall (15 Prozent). Befragt wurden Februar mehr als 3300 Bürger in Online-Interviews.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Ratgeber
Ratgeber Bestens geplant: Einkommensvorsorge für Beamte

Die neue Allianz Einkommensvorsorge schützt Beamte und alle, die es werden wollen, vor den finanziellen Risiken einer Berufs- oder...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Unterschätzter Rohstoff: Der globale Kampf ums deutsche Holz

Die globale Nachfrage nach dem Baustoff Holz heizt in Deutschland den Export an. Droht ein Ausverkauf des Waldes?

DWN
Finanzen
Finanzen Dow Jones steigt auf Rekordhoch, Rohstoffwerte gefragt

Der Dow-Jones-Index erreicht ein neues Allzeithoch, getrieben vor allem durch die Aktien von Bergbau-, Energie- und Stahl-Unternehmen.

DWN
Unternehmen
Unternehmen Verband: CO2-Sondersteuer vertreibt Ernährungsindustrie aus Deutschland

Aufgrund unausgereifter Regelungen rund um die neue Sondersteuer auf das Naturgas CO2 droht die Abwanderung von Teilen der...

DWN
Finanzen
Finanzen Alzheimer: So bewahren Sie Freiheit, Finanzen und Lebensqualität trotz Diagnose

Betroffene und Angehörige reagieren zuerst geschockt auf die Diagnose von Alzheimer oder anderen Demenzerkrankungen. Doch gerade in diesen...

DWN
Politik
Politik Russland und China wollen Dollar-Dominanz brechen, Saudis legen sich mit Biden an

Saudi-Arabien baut seine Beziehungen zu China aus. Damit läuft das Königreich Gefahr, Opfer von US-Vergeltungsmaßnahmen zu werden....

DWN
Politik
Politik Schwere Auseinandersetzungen erschüttern Jerusalem, UN-Sicherheitsrat beruft Krisentreffen ein

In Jerusalem kommt es seit Tagen zu schweren Auseinandersetzungen. Am Montag eskalierte die Gewalt erneut.

DWN
Unternehmen
Unternehmen Neues E-Auto-Werk: Wie Posen klammheimlich zum chinesischen Einfallstor nach Europa wird

Überall in Europa haben die Chinesen 2020 wegen Corona ihre Investitionen verringert. Nur bei unserem direkten Nachbarn Polen nicht, eine...

DWN
Deutschland
Deutschland Mittelstandsbarometer: Kleine und mittlere Unternehmen schlagen sich wacker

Das mittelständische Geschäftsklima ist im April weiter gestiegen, die Hoffnung auf einen Aufschwung wächst, wie das aktuelle...