Finanzen

Deutsche Anleihen nach Bundestagswahl gefragt

Lesezeit: 1 min
25.09.2017 13:30
Die Anleger im Bond-Markt setzen nach der Bundestagswahl auf Sicherheit.
Deutsche Anleihen nach Bundestagswahl gefragt

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

+++Werbung+++

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

Deutsche Anleihen waren am Montag nach dem Wochenende der Bundestagswahl gefragt. Am Markt war die Rede von einem erhöhten Sicherheitsbedürfnis der Anleger, nachdem die Unionsparteien und die SPD starke Stimmeneinbußen hinnehmen mussten. Hinzu kam der Wahlerfolg der AfD, der ebenfalls für Verunsicherung sorgte.

Der richtungweisende Euro-Bund-Future stieg bis zum Mittag um 0,42 Prozent auf 161,82 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe fiel im Gegenzug um vier Basispunkte auf 0,40 Prozent. Südeuropäische Staatsanleihen standen zwar nicht unter Druck, weil ihr Kursanstieg aber hinter dem Zuwachs am deutschen Markt zurückblieb, stiegen ihre Risikoaufschläge zu Bundespapieren an.

Das Ifo-Geschäftsklima konnte die Stimmung an den Finanzmärkten ebenfalls nicht heben. Der wichtigste Stimmungsindikator trübte sich zum zweiten Mal in Folge ein. Sowohl die Erwartungshaltung als auch die Lagebewertung verschlechterten sich. Bankanalysten wiesen auf das weiter hohe Niveau des Indikators hin, der sich nur knapp unter seinem im Juli erreichten Rekordhoch befindet.

Im Nachmittagshandel dürften vor allem Reden ranghoher Notenbanker im Mittelpunkt stehen. In Europa äußert sich EZB-Präsident Mario Draghi vor dem EU-Parlament. In den USA tritt unter anderem William Dudley, Chef der einflussreichen New Yorker Fed, an die Öffentlichkeit.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Deutschland
Deutschland Dax-Konzerne melden Rekordquartal, doch die Aussichten sind mies

Viele deutsche Börsenschwergewichte präsentierten zu Jahresbeginn Bestmarken bei Umsatz und Gewinn. Doch die Aussichten haben sich...

DWN
Deutschland
Deutschland Impfpflicht weiter auf dem Tisch: Drei Bundesländer geben nicht auf

Die Länder Baden-Württemberg, Hessen und Bayern dringen auf einen Neuanlauf im Bundestag für eine Impfpflicht ab 60 Jahren.

DWN
Deutschland
Deutschland Daimler Truck steigert Gewinn mit dickem Auftragsbuch

Auch dank höherer Preise hat Daimler Truck einen deutlichen Umsatzsprung geschafft. Der Auftragseingang stieg auf ein Rekordhoch. Die...

DWN
Finanzen
Finanzen Bärenmarkt voraus: Was Anleger derzeit von professionellen Tradern lernen können

Investoren und Trader betrachten Märkte aus geradezu gegensätzlichen Perspektiven, die beide Erfolg haben können. Doch in einem...

DWN
Finanzen
Finanzen Dax klettert dank Vorgaben über Marke von 14.000 Punkten

Positive Vorgaben der Übersee-Börsen haben den Dax am Dienstagmorgen wieder über die Marke von 14.000 Punkten steigen lassen.

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Russen kaufen im großen Stil türkische Immobilien

Der Ansturm der Russen auf türkische Immobilien ist extrem. Aus keinem Land kamen zuletzt so viele Immobilienkäufer wie aus Russland....

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Zweitgrößter Weizen-Produzent der Welt stoppt den Export

Der zweitgrößte Weizenproduzent der Welt stellt die Ausfuhren ein - mit weitreichenden Folgewirkungen.

DWN
Deutschland
Deutschland Brüssel startet totale Kontrolle: Ab 6. Juli wird Geschwindigkeits-Überwachung in Autos Pflicht

Das Zeitalter der totalen Überwachung im Auto hat begonnen: Ab 6. Juli 2022 wird die Tempo-Überwachung ISA in allen neuen Autos zur...