Anleihen

Anleihen sind ein begehrtes Element in den Portfolien von Investoren. Doch durch den expansiven Ankauf der letzten Jahre sind die Renditen immer weiter gesunken.

Der starke Ankauf von Anleihen durch die EZB soll die Wirtschaft in der EU stärken. (Foto: dpa)

Anleihen sind Schuldverschreibungen, die auf einer Kreditaufnahme am Kapitalmarkt basieren. Sie werden in der Regel von Staaten, Kommunen oder Unternehmen emittiert und in öffentlichen Auktionen von Investoren erworben. Dabei unterscheiden sie sich in ihren Laufzeiten bis zur Rückzahlung und der Rendite beziehungsweise Verzinsung. Letztere kann entweder fest, variabel oder abhängig von bestimmten Ereignissen sein. Der Kurs oder Preis von dieser Art Verschuldung wird in Prozent des Nominalwertes angegeben – sinkt der Kurs, steigt normalerweise die Rendite und umgekehrt.

Anleihen spielen eine zentrale Rolle bei der Finanzierung von Staaten und nehmen eine wichtige Stellung in den Portfolien von Investoren ein. Die vergangenen Jahre waren an den Anleihemärkten von tendenziell sinkenden Renditen und steigenden Preisen gekennzeichnet. Diese Tendenz wurde durch Anleihenkaufprogramme großer Notenbanken noch verstärkt. Derzeit herrscht eine Diskussion darüber, ob der Wendepunkt hin zu wieder steigenden Renditen durchschritten wurde.

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