Deutschland

Polizei-Einsatz: Dutzende Flüge am Frankfurter Flughafen gestrichen

Lesezeit: 1 min
07.08.2018 13:36
Aufgrund eines Polizeieinsatzes mussten dutzende Flüge am Frankfurter Flughafen gestrichen werden.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

Wegen der Teilräumung eines Terminals des Flughafens in Frankfurt am Main sind dutzende Flüge annulliert worden. Wie eine Sprecherin des Flughafens am Dienstagnachmittag sagte, wurden insgesamt 80 Flüge gestrichen. Nach Angaben der Bundespolizei wurde die Räumung von Teilen des Terminal eins durch einen Fehler einer Kontrolleurin ausgelöst. Diese hatte eine französische Familie trotz eines positiven Sprengstofftests weiter geschickt.

Die Polizei evakuierte daraufhin die betroffenen Bereiche und suchte nach der vierköpfigen Familie. Die Beamten fanden die Familie schließlich, befragten sie und ließen sie anschließend weiterreisen. Etwa drei Stunden nach der Sperrung gab die Bundespolizei das Terminal wieder frei.

Allerdings mussten auch die Mitarbeiter des Flughafens und der Fluglinien ihre Arbeitsplätze verlassen, weshalb der Betrieb erst nach und nach wieder anlaufen konnte. Laut einer Sprecherin war zunächst nicht absehbar, wann wieder Normalbetrieb im Terminal herrscht. Den 80 Ausfällen stehen an dem Tag rund 1500 geplante Starts und Landungen gegenüber.

Ende Juli erst waren rund 300 Flüge am Flughafen München ausgefallen, nachdem dort ein Terminal vorübergehend geräumt worden war. Eine Frau war dort ohne Kontrolle in den Sicherheitsbereich gelangt.

Bereits vor zwei Jahren hatte der Frankfurter Flughafen wegen eines ähnlichen Vorfalls teilweise geräumt werden müssen. Damals hatte eine Frau einen Sprengstoffalarm ausgelöst und war plötzlich verschwunden. Auch bei ihr stellte es sich später als Fehlalarm heraus.

DWN
Politik
Politik Orban unter Druck: EuGH verurteilt Ungarn zu Strafzahlungen wegen Asylpolitik
13.06.2024

Seit Jahren fährt Ungarn einen harten Kurs gegen Flüchtlinge - und verstößt immer wieder gegen EU-Asylrecht. Der Europäische...

DWN
Politik
Politik Schuldenbremse: Reform kann Milliarden-Spielraum schaffen
13.06.2024

Eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt: Durch Reformen der Schuldenbremse könnte Deutschland bis zu 30 Milliarden...

DWN
Politik
Politik Selenskyj tourt nach Berlin-Besuch zwischen G7 und Saudi-Arabien
13.06.2024

Stressige Tage für den ukrainischen Präsident, der erst gestern Berlin verlassen hat. Nun wirbt er in Riad um Saudi-Arabiens Teilnahme an...

DWN
Finanzen
Finanzen Keine Zinssenkung in den USA: Fed vertagt die Zinswende
13.06.2024

Wie erwartet verzichtet die Federal Reserve vorerst auf Zinssenkungen. Anders als die Währungshüter in Europa leitet die US-Notenbank...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Bürokratiebelastung bremst Wirtschaft aus
13.06.2024

Die Bundesregierung rühmt sich eines beispiellosen Bürokratieabbaus. Auch wenn es Fortschritte gibt: „Der deutsche Gesetzgeber neigt...

DWN
Politik
Politik Wehrdienst-Pläne: Pistorius verteidigt sich gegen Kritik der Union
13.06.2024

Die CDU/CSU wirft Boris Pistorius Zögerlichkeit bei seinen Wehrdienst-Plänen vor. Der Verteidigungsminister kontert die Kritik, hält auf...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Unternehmensnachfolge: Mittelstand in Not
13.06.2024

Keine Nachfolge im Betrieb: Damit stehen viele mittelständische Unternehmen in der nahen Zukunft vor dem Aus. Ein Viertel der Betriebe...

DWN
Politik
Politik Rabatte für gesundes Verhalten? BGH prüft BU-Versicherungstarif
13.06.2024

Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe befasst sich am Mittwoch mit einem speziellen Tarif einer Berufsunfähigkeits-Versicherung der...