Syrien: Neue Gespräche zwischen Russland, Türkei und Iran

 

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19.11.2018 23:49
Die Präsidenten Russlands, der Türkei und des Iran werden sich in Astana treffen, um über den Syrien-Konflikt zu beraten. Es soll vor allem um die Provinz Idlib gehen.
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Russland, die Türkei und der Iran wollen Ende November in Astana erneut über eine Beilegung des Konfliktes in Syrien beraten, meldet die Nachrichtenagentur AFP. Die Gespräche wurden für den 28. und 29. November in der kasachischen Hauptstadt angesetzt, wie die Behörden des zentralasiatischen Landes am Montag mitteilten.

Hauptthema solle dabei das Schicksal der Provinz Idlib im Nordwesten Syriens sein. Außerdem solle diskutiert werden, wie Bedingungen für eine Rückkehr von Flüchtlingen geschaffen werden können und wie der Wiederaufbau des Landes organisiert werden soll, sagte der kasachische Außenminister Kairat Abdrachmanow der Nachrichtenagentur Interfax-Kasachstan. In der vergangenen Woche bestätigte auch der syrische Botschafter in Moskau, Rijad Haddad, dass das Hauptthema auf dem Astana-Gipfel die Provinz Idlib sein wird, meldet die staatliche russische Nachrichtenagentur TASS.

Am 17. September hatten Russland und die Türkei eine entmilitarisierte Pufferzone in Idlib eingerichtet. Dennoch gibt es dort immer wieder Kämpfe zwischen syrischen Regierungstruppen und Rebellen. Die Syrien-Gespräche in Astana finden seit Januar 2017 regelmäßig statt. Das militärische Eingreifen Russlands im September 2015 ermöglichte es der Regierung von Präsident Baschar al-Assad, in dem Konflikt wieder die Oberhand zu bekommen. Der Krieg in Syrien dauert seit März 2011 an. Seither wurden mehr als 350.000 Menschen getötet und Millionen in die Flucht getrieben.

Währenddessen hat eine Delegation aus türkischen Akademikern und Politikern den Iran besucht. Die Delegation bestand unter anderem aus: Cüneyt Akalın vom Nationalen Zentrum für Strategische Studien (USMER), Kürşat Yılmaz von der Manas-Universität, Cemalettin Göbelez von der Okan-Universität, der ehemaligen CHP-Abgeordneten Nur Serter, der Aktivistin Lale Afrasyap, dem Mediziner Hikmet Çevik, Levent Sevgi von der Okan-Universität und den Akademikerinnen Elif Eral und Ayşe Eren.

Die Delegation besuchte die Imam Sadiq University. Bei ihren Gesprächen hoben sie die Wichtigkeit des Astana-Prozesses hervor, berichtet das Blatt Aydınlık. Akalın sagte, dass im Rahmen des Konzepts der „West-Asiatischen Union“ eine Zusammenarbeit zwischen der Türkei, Russland und dem Iran wichtig sei, um einen regionalen Frieden herzustellen und ausländische Interventionen abzuwehren.

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