Weiterbildung: Siemens legt Millionen-Fonds für Mitarbeiter auf

 

Mehr zum Thema.

Benachrichtigung über neue Artikel:  
 
Lesezeit: 1 min
04.02.2019 17:34
Siemens fördert die Weiterbildung seiner Mitarbeiter mit einem speziellen Fonds.
Weiterbildung: Siemens legt Millionen-Fonds für Mitarbeiter auf

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Mit zusätzlichen 100 Millionen Euro will Siemens seine Mitarbeiter auf einen durch Digitalisierung geprägten Arbeitsmarkt der Zukunft vorbereiten. Ab sofort könnten die Beschäftigten die Mittel aus einem neu eingerichteten Fonds für Weiterbildungsmaßnahmen nutzen, die auf den Strukturwandel abzielten, teilte der Konzern am Montag mit. Darauf hatte sich Siemens mit dem Gesamtbetriebsrat im Mai geeinigt. Das Geld stehe bis Ende 2022 zur Verfügung.

Es sei wichtiger denn je, „dass sich jeder kontinuierlich weiterbildet und bereit ist, auch Neues zu lernen. Das wollen wir mit dem Zukunftsfonds ermöglichen“, sagte Personalvorstand Janina Kugel am Montag. Die Mittel flössen zusätzlich zum regulären Aus- und Weiterbildungsbudget in Höhe von weltweit rund 500 Millionen Euro.

„Unsere Aufgabe wird sein, dass die Beschäftigten vorausschauend qualifiziert und die Geschäfte weiterentwickelt werden, statt dass immer nur auf die Marge geschielt wird“, teilte die Gesamtbetriebsratsvorsitzende und stellvertretende Aufsichtsratschefin Birgit Steinborn mit. Strukturwandel gebe es nicht umsonst.

Dieser trifft derzeit besonders die Kraftwerksparte von Siemens. Wegen Überkapazitäten bei Gasturbinen und dem Trend hin zu erneuerbaren Energien steckt die Sparte in der Krise. Der Konzern hatte sich mit der Arbeitnehmerseite Ende September auf einen Abbau von 6.900 Arbeitsplätzen geeinigt, davon rund 2.900 in Deutschland. Eine halbe Milliarde Euro will Siemens dort sowie in der Prozessindustrie- und Antriebssparte bis 2020 einsparen.

 


Mehr zum Thema:  

DWN
Deutschland
Deutschland „Deutschland spürt das Ende der Behaglichkeit“ – Warum Sie jetzt die DWN zum Vorteilspreis abonnieren sollten

Unser Redaktion zeigt auf, warum Sie nicht auf ein DWN-Abonnement verzichten sollten. Für das erste Jahr wird Ihnen ein besonderes Paket...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft „Der Große Neustart“: Folgen der Pandemie sind vergleichbar mit denen eines Weltkriegs

Der Gründer des Weltwirtschaftsforums, Klaus Schwab, sagt, dass die Folgen der Corona-Pandemie vergleichbar mit denen eines Weltkriegs...

DWN
Finanzen
Finanzen Abschwung im Welthandel: Supertanker fahren zu Niedrigstpreisen auf den Weltmeeren herum

Der Wirtschaftseinbruch trifft die Reeder schwer. Inzwischen müssen sie äußerst niedrige Frachtraten akzeptieren, um überhaupt noch...

DWN
Politik
Politik Neue strategische Allianz? Erdogan und Trump demonstrieren Einheit in Libyen

US-Präsident Trump und sein türkischer Amtskollege Erdoğan wollen in Libyen gemeinsam agieren. Das Weiße Haus hat erstmals die...

DWN
Politik
Politik DWN-SPEZIAL: Trump unterzeichnet scharfes Sanktions-Gesetz gegen China

US-Präsident Trump hat ein Anti-China-Gesetz unterzeichnet, um diejenigen zu bestrafen, „die Hongkongs Freiheit auslöschen“. Das neue...

DWN
Deutschland
Deutschland Bargeld-Vermögen der Deutschen in Corona-Krise gesunken

Das Geldvermögen der deutschen Privathaushalte ist im Verlauf der Corona-Krise drastisch zurückgegangen. Dazu gehören Bargeld,...

DWN
Finanzen
Finanzen Zum Auftakt der Weltwirtschaftskrise: Preis der CO2-Sondergebühren steigt massiv

Der Preis für CO2-Emissionsrechte hat ein Allzeithoch erreicht – pünktlich zum Beginn der neuen Weltwirtschaftskrise werden...

DWN
Deutschland
Deutschland Lockerung der Corona-Regeln: Das ist ab heute erlaubt

Die Bundesländer können im Kampf gegen die Corona-Pandemie weitgehend in eigener Verantwortung über die schrittweise Lockerung von...

DWN
Politik
Politik WHO: Corona-Krise kann „schlimmer und schlimmer und schlimmer werden“

Die WHO teilt mit, dass die Corona-Pandemie „schlimmer und schlimmer und schlimmer werden kann“. Das müsse aber nicht so kommen....

DWN
Deutschland
Deutschland Neuwagen-Absatz bricht ein: Immer mehr alte Autos auf Deutschlands Straßen unterwegs

Der Neuwagen-Absatz ist im ersten Halbjahr 2020 massiv eingebrochen. Mittlerweile beträgt das durchschnittliche Alter eines Autos in...

DWN
Deutschland
Deutschland Wagenknecht: „Tönnies Schweinesystem hat die ganze Region in einen Lockdown gebracht“

Tönnies will sich die Lohnkosten vom Land NRW zurückholen. Linkspolitikerin Sahra Wagenknecht findet diese Forderung dreist. Sie meint:...

DWN
Politik
Politik Razzia bei Islamisten-Szene in Berlin: 450 Polizisten im Einsatz

Die Polizei in Berlin ist am Mittwochmorgen mit 450 Beamten gegen Tatverdächtige aus der islamistischen Szene ausgerückt.

DWN
Deutschland
Deutschland Corona-Backwahn: Kunden kaufen ganze Kartons Würfelhefe

Hefe ist in zahlreichen Supermärkten immer noch Mangelware, weil die Menschen in Zeiten von Corona selbst backen. Dabei gibt es eigentlich...

DWN
Finanzen
Finanzen Das wäre die beste Nachricht des Jahres: Wir befinden uns in einer Stagnation

DWN-Gastautor Andreas Kubin beschreibt mit einer gehörigen Prise Galgenhumor die wirtschaftlichen Aussichten, denen sich Europa...

DWN
Finanzen
Finanzen Massiver Anstieg der Sozialabgaben: Städte setzen Investitionen in die öffentliche Infrastruktur aus

In vielen Städten sind die Sozialausgaben in den vergangenen Jahren explodiert – Investitionen in die öffentliche Infrastruktur fallen...

celtra_fin_Interscroller