Finanzen

Trump regiert mit seinen Tweets die Börse

Lesezeit: 1 min
09.05.2019 06:44
Für die amerikanischen Aktien-Händler ist Twitter die wichtigste Entscheidungshilfe. Trumps Tweets entscheiden über den Gewinn oder Verlust von Milliarden.
Trump regiert mit seinen Tweets die Börse

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

US-Präsident Donald Trump hat mit einem optimistisch klingenden Tweet zu den Handelsverhandlungen mit China die Stimmung an der Wall Street gehoben. Die US-Börsen, die am Mittwoch etwas schwächer in den Handel gestartet waren, konnten deswegen ihre Verluste eingrenzen.

[newsletter-signup-telegram]

Trump erklärte auf Twitter, China habe die USA „gerade informiert", dass Vizeregierungschef Liu He nach Washington kommen wolle, um eine Vereinbarung abzuschließen. „Wir werden sehen", fügte er hinzu. Zugleich betonte er, dass er sich sehr über Zolleinnahmen von über 100 Milliarden Dollar im Jahr freue, die die amerikanische Staatskasse füllten: „Großartig für die USA, nicht gut für China!" Anschließend warnte er die Führung in Peking, auf Zeit zu spielen. Es wäre ein Fehler, darauf zu spekulieren, dass womöglich ein demokratischer Nachfolger im Weißen Haus sich auf Neuverhandlungen einlassen würde.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

Ursprünglich hatte große Nervosität an der Wall Street geherrscht. „Die nächsten Tage könnten heftig werden", hatte Marktanalyst Craig Erlam vom Finanzhaus „Oanda“ gesagt. Doch dann veröffentlichte Trump seinen Tweed - und alles kam anders. Es ist das zweite Mal innerhalb kurzer Zeit, dass der US-Präsident einen gewaltigen Stimmungsumschwung in Wirtschaftskreisen bewirkt. Erst am Montag hatte er mit einem Tweed die Börsenkurse sowie den Ölpreis einbrechen lassen.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Finanzen
Finanzen Die derzeitigen Währungen sind weich wie Schnee - Gold bleibt bestehen!

Passend zur Jahreszeit schmelzen die bestehenden Währungen durch die Inflation wie Schnee. Setzen auch Sie auf nachhaltigen Werterhalt...

DWN
Politik
Politik Für Putin sind Russen und Ukrainer ein Volk, doch nicht für Selenskyj

Für Putin sind Russen und Ukrainer ein Volk. Doch der ukrainische Präsident sieht das anders. Unabhängig davon gibt es eine Realität,...

DWN
Finanzen
Finanzen Weltgrößter Gold-ETF verzeichnet Rekord-Zuflüsse

Steigende Zinsen sollten Gold für Anleger eigentlich unattraktiv machen. Doch die starken Zuflüsse beim weltgrößten börsengehandelten...

DWN
Finanzen
Finanzen Zinswende und Aktienblase: Die Untergangs-Propheten sind wieder da

Durch das aktuelle Trio Infernale – Ukraine-Konflikt, Omikron und vor allem die Zinswende – ist der Nährboden für Kassandra-Rufer an...

DWN
Finanzen
Finanzen Das Ende der lockeren Geldpolitik: Kommt 2022 der Börsencrash?

Die US-Notenbank plant den Ausstieg aus der lockeren Geldpolitik. Die Finanzmärkte blicken mit Sorge auf die drohende Zinserhöhung. Kommt...

DWN
Deutschland
Deutschland Corona-Narrativ bricht zusammen: England und Dänemark beenden alle Maßnahmen, schaffen Impf-Ausweise ab

England und Dänemark schaffen trotz hoher Infektionszahlen sämtliche Restriktionen ab. Die Bundesregierung unter Federführung von Karl...

DWN
Politik
Politik Umfrage: Mehrheit der Deutschen gegen Waffenlieferung an Ukraine und für Inbetriebnahme von Nord Stream 2

Einer Umfrage zufolge spricht sich eine deutliche Mehrheit der Deutschen gegen Waffenlieferungen an die Ukraine aus. Die Deutschen...

DWN
Politik
Politik 50 Jahre Radikalenerlass – Geheimdienst stoppte Karrieren

Die Gefahr von Links beunruhigte in den siebziger Jahren die damals noch junge Bundesrepublik. Mit dem Radikalenerlass vor 50 Jahren sollte...

DWN
Finanzen
Finanzen US-Notenbank drückt deutschen Leitindex massiv ins Minus

Die Fed hat gestern Abend getagt. Darauf haben heute Morgen die deutschen Anleger negativ reagiert.