Politik

Frankreich: Erste Hochrechnung zeigt absolute Mehrheit für Hollandes Partei

Lesezeit: 1 min
17.06.2012 20:23
Ersten Hochrechnungen zufolge kann der französische Präsident nach der zweiten Runde der Parlamentswahl mit einer absoluten Mehrheit rechnen. Die Sozialisten kommen auf 291 Sitze.

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Nachdem Francois Hollande die Präsidentschaftswahl gegen Nicholas Sarkozy gewonnen hat, war für die Umsetzung seines Programms war vor allem die Parlamentswahl von entscheidender Bedeutung. Am Sonntag stimmten die Franzosen in der zweiten Runde endgültig über die Verteilung der Parlamentssitze ab.

Ersten Hochrechnungen zufolge hat Francois Hollandes Partei tatsächlich die absolute Mehrheit erreicht. Die Sozialisten kämen demnach auf 291 Sitze und die konservative UMP nur auf 212 Sitze. 289 Sitze sind vonnöten, um eine absolute Mehrheit zu erzielen. Die rechte Front National käme auf 2 bis 4 Sitze.

Nur mit einer absoluten Mehrheit hat Hollande die Möglichkeit, wirkliche Reformen im Land durchzusetzen. Und für Angela Merkel bedeutet dies, dass europäische Entscheidungen in Frankreich auf stabile Verhältnisse treffen. Nun sind möglicher Weise auch die Verhandlungen mit dem französischen Präsidenten einfacher, da dieser nicht mehr extreme Stärke beweisen muss, um die Gunst der Wähler für die Parlamentswahlen zu erreichen. Die hätte er nun.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Politik
Politik „Wir leben nun in einer multipolaren Welt“ – Laschet warnt vor neuem Kalten Krieg gegen China

Vor dem Hintergrund der gegen China gerichteten Politik Washingtons warnt CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet vor einem blinden Kurs der...

DWN
Politik
Politik Schwedische Regierung durch Misstrauensvotum gestürzt

Der schwedische Ministerpräsident Stefan Löfven hat eine Misstrauensabstimmung im Parlament verloren. Es ist das erste Mal, dass ein...

DWN
Deutschland
Deutschland "Finanzierung unklar" - Ökonomen kritisieren Wahlprogramm der Union

Viel Kritik und ein bisschen Lob: Der Entwurf für das Programm von CDU/CSU zur Bundestagswahl im September stößt bei Ökonomen auf ein...

DWN
Finanzen
Finanzen Dax schleppt sich gemächlich in die Woche - Bundesbank mit Monatsbericht

Der Tag ist heute nachrichtenarm. Allerdings tritt am Nachmittag die EZB-Chefin Christine Lagarde zweimal in Erscheinung.

DWN
Finanzen
Finanzen Der Weltraum wird privat und eröffnet Anlegern neue Chancen

Privatunternehmen drängen in den Kosmos. Prominente Vorreiter wie SpaceX und Blue Origin bringen Satelliten ins All, versorgen die...

DWN
Politik
Politik "Genscher hat die ehemaligen Diplomaten der DDR gedemütigt"

Klaus Freiherr von der Ropp war Teil des außenpolitischen Sicherheitsapparats der Bundesrepublik während des Kalten Krieges. Im Gespräch...

DWN
Deutschland
Deutschland Deutschlands Bevölkerung wächst nicht mehr, Durchschnittsalter steigt

Die Einwohnerzahl in Deutschland ist im vergangenen Jahr erstmals seit 2011 nicht gestiegen. Nut die Zahl der Hochbetagten wächst.

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Kreiß zeigt auf: Dem Finanzsystem droht massive Gefahr - von überraschender Seite

Eine bestimmte Gruppe von Akteuren auf dem internationalen Schulden- und Anleihe-Markt hat massive Probleme - die eine weltweite Finanz-...