Politik

EU bestätigt: Griechenland braucht mehr Geld

Lesezeit: 1 min
22.06.2012 14:05
Erstmals bestätigt ein hoher EU-Beamte: Griechenland braucht mehr Geld aus Europa. Die Sparmaßnahmen sind zu stark in Rückstand geraten und die Wirtschaft hat sich schlechter entwickelt, als erwartet.
EU bestätigt: Griechenland braucht mehr Geld

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Griechenland muss mehr Sparmaßnahmen umsetzen, höhere Steuern einheben, oder es wird noch mehr Geld von anderen europäischen Ländern benötigen. Weil die Neuwahlen das Sparprogramm im Zuge der Hilfszahlungen an Griechenland verzögert haben, ist das Programm „total vom Weg abgekommen und Monate hinter dem Zeitplan“. Dies sagte der leitende Beamte der Troika, Thomas Wieser, der Nachrichtenagentur AFP.

Wieser leitet die Arbeitsgruppe der EU, der Europäischen Zentralbank und des Internationalen Währungsfonds, die die Fortschritte in Griechenland überwacht.

Ihm zufolge hat Griechenland nur zwei Möglichkeiten: Sollen die Ziele rechtzeitig erreicht werden, muss es zusätzliche Sparmaßnahmen umsetzen. Wird den Griechen aber mehr Zeit eingeräumt, so sind zusätzliche Zahlungen fällig.

Die griechische Wirtschaft hat sich in den vergangenen Monaten wesentlich schlechter entwickelt als erwartet.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Finanzen
Finanzen China macht Schanghai zum Versuchslabor für die Globalisierung des Yuan

Chinas Regierung forciert die Internationalisierung der Landeswährung Renminbi. Am Finanzplatz Schanghai sollen umfassende...

DWN
Politik
Politik Spezial-Behörde für Innovationen stellt Deutschland schlechtes Zeugnis aus

Um den technologischen Anschluss an die USA und China nicht zu verpassen, gründete die Bundesregierung vor einigen Jahren eine...

DWN
Finanzen
Finanzen Serie „So werde ich zum Anleger“: Das Portfolio

Einsteiger verzweifeln oft, wenn sie in Fonds, ETFs oder Aktien investieren wollen. Wir erklären Ihnen Schritt für Schritt, auf welche...

DWN
Technologie
Technologie Russland baut zwei „Doomsday Jets“ für Regierung und Militärspitze

Die russische Regierung hat den Bau zweier Spezialflugzeuge veranlasst, welche im Falle eines Atomkrieges die Regierung und...

DWN
Politik
Politik Jamaika fordert Reparationen von London für Greuel der Sklaverei

Der Generalstaatsanwalt von Jamaika bereitet eine Petition vor, um Entschädigungszahlungen von Großbritannien für die während der...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft US-Studien widerlegen den Mythos von der chinesischen „Schuldenfalle“

In den Medien wird häufig davon berichtet, dass China mithilfe der Kreditvergabe an ärmere Staaten politische Abhängigkeiten schaffe....

DWN
Deutschland
Deutschland Eine Woche nach CSD-Parade mit 80.000 Teilnehmern - Berlin setzt Demo-Verbote gegen Corona-Politik durch

Eine Woche, nachdem 80.000 Teilnehmer der Schwulen-, Lesben und Queer-Parade CSD in Berlin ausgelassen feierten, verbietet die...