Technologie

Erster künstlicher Chatbot wird persönlicher Assistent

Die künstliche Intelligenz entwickelt sich immer weiter: Nun hat ein Anbieter zum ersten Mal einen Chatbot vorgestellt, der als persönlicher Assistent der Mitarbeiter fungieren kann. Das Interessante: Die Maschine ist sogar lernfähig.
18.02.2020 13:04
Lesezeit: 1 min
Erster künstlicher Chatbot wird persönlicher Assistent
Roboter sollen in Zukunft als Ansprechpartner für technische Fragen zuständig sein. (Foto: dpa)

Ein intelligenter Chatbot als persönlicher Assistent: Das ist die neueste Entwicklung auf dem Markt für Künstlich Intelligente Produkte. Der Anbieter Matrix 42 hat erstmals einen Prototyp namens „Virtual Support Agent“ (VSA) vorgestellt, der Unternehmen bei der Einrichtung moderner Arbeitsplätze unterstützen soll. Der künstliche Agent kann auf unterschiedliche Art und Weise eingesetzt werden. Die Maschine kann beispielsweise als persönlicher Assistent für Mitarbeiter fungieren und ihnen bei technischen Fragen helfen.

Darüber hinaus ist der Roboter in der Lage, Antworten zu allen möglichen IT-Problemen und Fragestellen zu geben, die im Arbeitsalltag auftauchen. Der Agent entwickelt auf Anfrage einen Lösungsvorschlag, den er auch selbstständig durchführen kann. Der VSA basiert auf künstlicher Intelligenz und lernt beständig hinzu.

Dabei kann die Maschine stetig ihre Kommunikation mit den Menschen verbessern und sich so zu einer Hilfe entwickeln, die für die Firmen rund um die Uhr anwendbar ist. Besonders MS-Teams können auf diese Dienstleistungen zurückgreifen. Doch kann er auch von anderen Kommunikationsmedien angewandt werden. Der Assistent ist sogar in der Lage, Emotionen und Gefühle zu erkennen und darauf zu reagieren. So erkennt er beispielsweisse, ob ein Anwender mit einer Situation zufrieden ist oder nicht. Sollte sich das Ganze so schlecht entwickeln, dass alle unzufrieden sind, ist der Apparat in der Lage, einen menschlichen Support-Mitarbeiter einzuschalten.

Wenn ein Unternehmen den Roboter einsetzt, können sich Beschäftigte auf komplexere Aspekte fokussieren und Kunden von einem schnelleren und effizienteren Kundenservice profitieren, so die Entwickler. Als weitere Vorteile benennen sie: Entlastung der IT, zufriedenere Kunden, eine Steigerung der Produktivität sowie ein angenehmeres Arbeitsklima.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Edelmetalle in einer neuen Marktphase

Gold über 5.500 US-Dollar, Silber über 100 US-Dollar pro Unze

DWN
Unternehmen
Unternehmen Mittelstand enttäuscht von Bundesregierung: Mehrheit zweifelt an Wirtschaftswende
30.01.2026

Der deutsche Mittelstand blickt zunehmend kritisch auf die Wirtschaftspolitik der Bundesregierung. Eine aktuelle Befragung des...

DWN
Finanzen
Finanzen Goldpreis aktuell: Spekulationen um die Fed-Spitze belasten
30.01.2026

Der Goldpreis hat nach seiner jüngsten Rekordjagd plötzlich deutlich nachgegeben. Anleger erleben extreme Schwankungen zwischen neuen...

DWN
Finanzen
Finanzen Apple-Aktie: iPhone-Boom trifft auf Chip-Krise
30.01.2026

Die Apple-Aktie steht nach einem iPhone-Rekordquartal im Rampenlicht: starke Apple-Zahlen treffen auf neue Risiken durch Chip-Engpässe....

DWN
Politik
Politik Strategische Autonomie: EU startet Satellitennetz IRIS2 unabhängig von den USA
30.01.2026

Die EU baut eine eigene sichere Satellitenkommunikation auf, um staatliche Netze unabhängiger von externen Anbietern zu machen. Welche...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Transportbranche zwischen Stagnation und Hoffnung: Deutschlands Schlüsselrolle
30.01.2026

Die Transportbranche steht unter anhaltendem Druck durch Konjunkturschwäche, politische Unsicherheit und Personalmangel. Wird die...

DWN
Finanzen
Finanzen US-Börsen: Apple übertrifft Prognosen: iPhone-Umsatz erzielt Allzeitrekord
29.01.2026

Apple gab am Donnerstag seine Ergebnisse für das erste Quartal bekannt und übertraf dank starker iPhone-Verkäufe die Erwartungen der...

DWN
Finanzen
Finanzen US-Börsen: Microsofts freier Fall zog US-Börsen ins Minus
29.01.2026

Der Kurssturz der Microsoft-Aktie um mehr als 10 Prozent löste am Donnerstag einen Börsenabschwung aus.

DWN
Politik
Politik Iran erlässt Notstandsverordnung: Vorsorge angesichts eines möglichen Militärangriffs der USA
29.01.2026

Die iranische Regierung erlässt eine Notstandsverordnung, mit der sie zentrale Befugnisse an die Provinzen überträgt. Damit trifft das...