Unternehmen

Unternehmen: Die wichtigsten Meldungen zum Wochenstart

Angesichts der Corona-Krise gibt es mehrere wichtige Entwicklungen bei zahlreichen Unternehmen. Wir liefern Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Unternehmensmeldungen.
06.04.2020 09:45
Lesezeit: 2 min
Unternehmen: Die wichtigsten Meldungen zum Wochenstart
Sachsen, Dresden: Ein Gebäudereiniger ist als Silhouette zu sehen, während er die gläserne Fassade des World Trade Center (WTC) putzt. (Foto: dpa) Foto: Sebastian Kahnert

Großes Interesse an Diesel-Vergleich: 231 000 Kunden registriert

Das Interesse an einem schnellen Vergleich mit Volkswagen im Dieselskandal ist für viele Teilnehmer der Musterklage weiter groß. Bisher hätten sich 231.000 der 262.000 berechtigten Kunden bei Volkswagen registriert, knapp jeder fünfte Fall sei bereits überprüft, sagte ein VW-Sprecher am Sonntag. Zuvor hatte der "Tagesspiegel" darüber berichtet.

Mutmaßliche Daimler-Erpressung: Haftbefehl gegen Hauptverdächtigen

Nach der Festnahme von zwei mutmaßlichen Erpressern des Daimler-Konzerns ist gegen den 30-jährigen Hauptverdächtigen Haftbefehl erlassen worden. Der Mann wurde dazu am Samstag einem Richter in Berlin vorgestellt, teilte die Polizei mit.

Virus: Walmart führt Einbahnstraßen-Verkehr im Supermarkt ein

Der größte US-Einzelhandelskonzern will mit neuen Maßnahmen die Verbreitung des Coronavirus verringern: Ab kommender Woche wird Walmart die Flure zwischen den Regalen als Einbahnstraßen markieren, damit es für Einkäufer leichter wird, engen Kontakt mit anderen Menschen zu vermeiden. Zudem wird der Einlass für die meist riesigen Walmarkt-Läden künftig auf etwa ein Fünftel der maximalen Kapazität begrenzt.

Lufthansa-Finanzvorstand tritt aus gesundheitlichen Gründen zurück

Die Deutsche Lufthansa muss sich mitten in den Turbulenzen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie einen neuen Finanzvorstand suchen. Ulrik Svensson lege mit Wirkung zum 6. April - also an diesem Montag - sein Mandat aus gesundheitlichen Gründen nieder, teilte der Dax-Konzern am Samstag in Frankfurt mit. Der Aufsichtsrat werde zeitnah über eine Nachfolgelösung beraten und entscheiden. Nähere Angaben macht das Unternehmen nicht. Der 59-jährige Schwede war seit 1. Januar 2017 Vorstandsmitglied.

Versicherer kommen Kunden in Corona-Krise entgegen

Große Versicherer kommen ihren Kunden in der Corona-Krise entgegen. Der Marktführer Allianz erweitert in mehreren Bereichen den Umfang seiner Policen und will sich bei Zahlungsschwierigkeiten seiner Kunden kulant zeigen. "Die Botschaft ist: Wir sind da", sagte Bernd Heinemann, Vorstandsmitglied der Allianz Deutschland, der Deutschen Presse-Agentur in München.

Brüssel erlaubt Verkauf von Lufthansa-Tochter LSG unter Auflagen

Die EU-Kommission hat den Verkauf der Lufthansa-Catering-Tochter LSG an den Konkurrenten Gategroup unter Auflagen genehmigt. Dies teilte die Brüsseler Behörde am Freitagabend mit. Um grünes Licht zu bekommen, musste sich die Gategroup verpflichten, Geschäftsteile zu verkaufen, wo sich Tätigkeiten überschneiden. Damit soll eine Konkurrenz der Bordverpfleger an einigen Flughäfen gesichert werden.

DIC Asset senkt wegen Corona-Krise Gewinnprognose - Dividende bleibt

Die Immobiliengesellschaft Dic Asset rechnet im laufenden Jahr wegen der Auswirkungen der Corona-Krise nicht mehr mit einer Gewinnsteigerung im Vergleich zu 2019. Die branchenübliche Kennziffer FFO (Funds from Operations) werde 2020 zwischen 94 und 96 Millionen Euro liegen, teilte das Unternehmen am späten Freitagabend in Frankfurt mit. Bisher hatte DIC Asset mit 104 bis 106 Millionen Euro gerechnet. Im Vorjahr waren hier 95,0 Millionen Euro erzielt worden.

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