Maas will Urlaub im Ausland noch vor dem Sommer ermöglichen

 

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18.05.2020 15:54
Bundesaußenminister Heiko Maas will die noch bis zum 14. Juni weltweit geltende Reisewarnung zunächst nur für die EU aufheben. Allerdings werde Urlaub nicht mehr so sein, wie vor der Corona-Krise.
Maas will Urlaub im Ausland noch vor dem Sommer ermöglichen
Heiko Maas (SPD), Außenminister, gibt am Montag im Auswärtigen Amt eine Pressekonferenz. Thema waren Lockerungen der Reisefreiheit für den Sommerurlaub nach einer Videokonferenz von Maas mit seinen EU-Kollegen.
Foto: Kay Nietfeld

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Bundesaußenminister Heiko Maas hat sich mit seinen Kollegen aus zehn der beliebtesten Urlaubsländer der Deutschen darauf verständigt, auf eine Öffnung der Grenzen für Touristen noch vor Sommerbeginn hinzuarbeiten. Bei einer Videokonferenz ging es am Montag darum, wie dafür Grenzkontrollen und Quarantäneregelungen aufgehoben werden können und die notwendige Hygiene an den Urlaubsorten gewährleistet werden kann.

Maas kündigte nach dem Treffen an, die noch bis zum 14. Juni weltweit geltende Reisewarnung zunächst nur für die Europäische Union aufheben und durch individuelle Reisehinweise für die einzelnen Länder ersetzen zu wollen. Darin soll dann auf die unterschiedlichen Risiken aufmerksam gemacht werden.

«Wir können nicht dauerhaft eine Reisewarnung für die ganze Welt aufrecht erhalten», sagte Maas. «Wir wollen Schritt für Schritt in die Normalisierung zurück.» Maas betonte aber auch, dass der Sommerurlaub nicht so werden wird, wie vor der Corona-Krise. «Wir sollten uns nicht der Illusion hingeben, dass es eine schnelle Rückkehr zu Business as usual geben kann.»

An der Videokonferenz nahmen Spanien, Italien, Österreich, Griechenland, Kroatien, Portugal, Malta, Slowenien, Zypern und Bulgarien. Frankreich und die Schweiz fehlten, weil sie am Mittwoch bei einer weiteren Videokonferenz auf Einladung Maas' mit den Nachbarländern Deutschlands dabei sind. Österreich entschied sich als einziges Nachbarland, an beiden Konferenzen teilzunehmen.


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