Wirtschaft

Chinas Seidenstraßen-Fonds erwirbt Anteile an saudi-arabischen Energiekonzern

Der chinesische Seidenstraßen-Fonds hat einen wichtigen Anteil an einem saudi-arabischen Energiekonzern erworben.
27.05.2020 08:00
Lesezeit: 1 min
Chinas Seidenstraßen-Fonds erwirbt Anteile an saudi-arabischen Energiekonzern
22.02.2019, China, Peking: Mohammed bin Salman (l), Kronprinz von Saudi-Arabien, wird von Xi Jinping (r), Präsident von China, in der Großen Halle des Volkes begrüßt. (Foto: dpa) Foto: -

Chinas staatseigener Seidenstraßen-Fonds (SRF) hat einen Anteil von 49 Prozent an der ACWA Power Renewable Energy Holding (ACWA Power RenewCo) in Saudi-Arabien erworben. Der im Juni letzten Jahres erstmals angekündigte Deal etabliert SRF als Partner von ACWA Power RenewCo.

Als Plattform für erneuerbare Energien von ACWA Power besitzt die ACWA Power RenewCo mehrere Projekte für erneuerbare Energien. Das aktuelle Portfolio umfasst die konzentrierten Solar-, Photovoltaik- und Windkraftanlagen von ACWA Power mit einer Gesamtleistung von 1668 Megawatt. Diese Vermögenswerte befinden sich in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Südafrika, Jordanien, Ägypten und Marokko.

Paddy Padmanathan, Chef von ACWA Power, sagte am 11. Mai 2020: “Nach der Bekanntgabe der Vereinbarung im letzten Jahr sind wir sehr stolz und erfreut, die Transaktion heute abgeschlossen zu haben. Unsere Partnerschaft mit dem Silk Road Fund ist ein Beweis für die robusten Beziehungen zwischen Saudi-Arabien und China. Unsere Zusammenarbeit wird die ehrgeizigen Wachstumspläne von ACWA Power im Bereich der erneuerbaren Energien in MENA (Naher Osten und Nordafrika, Anm.d.Red), Afrika, Asien und Zentralasien verbessern.”

Der Silk Road Fund wurde eingerichtet, um Investitionen in Ländern entlang der Initiative zur Neuen Seidenstraße zu erleichtern.

Top-Analyse zum Thema:

Die neue Seidenstraße Chinas entwickelt sich zur holprigen Schotterpiste

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Gestiegene Betriebskosten: Wachsender Druck auf Produktionsbetriebe

Die deutsche Wirtschaft steht im Jahr 2026 vor enormen Herausforderungen, welche die Gewinnspannen der Betriebe spürbar verringern. Laut...

DWN
Finanzen
Finanzen US-Börsenbericht: US-Indizes schließen uneinheitlich, da Trump ein Iran-Abkommen nach den Zwischenwahlen für möglich hält
22.09.2026

Politische Signale und starke Einzelwerte bewegen die Märkte im späten Handel.

DWN
Politik
Politik Mehrheit fordert Rücktritt von Kanzler Merz
22.09.2026

Mehr als die Hälfte der Befragten spricht sich für einen Rücktritt des Kanzlers aus. Unter den Anhängern einer Partei ist der Anteil...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Planet Labs: Berlin bekommt eine neue Satellitenfabrik
22.09.2026

In der Hauptstadt soll ein neuer Produktionsstandort für Satelliten entstehen. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in den USA, will aber...

DWN
Politik
Politik Ehemaliger Topberater des Weißen Hauses: Trump gibt Tech-Milliardären beängstigend viel Macht
22.09.2026

Künstliche Intelligenz könnte die Welt ähnlich tiefgreifend verändern wie einst das Manhattan-Projekt. Doch diesmal liegt die...

DWN
Finanzen
Finanzen Heizkosten steigen 2026: So teuer wird das Heizen
22.09.2026

Für viele Haushalte wird das Heizen 2026 teurer – besonders bei Öl und Holzpellets. Eine neue Prognose zeigt, welche Heizarten stärker...

DWN
Finanzen
Finanzen Bitcoin-Kurs springt über 85.000 Dollar. Was hat die Erholung ausgelöst?
22.09.2026

Der Bitcoin-Kurs ist wieder deutlich gestiegen und kletterte über 85.000 Dollar. Bemerkenswert ist der Rebound, da kurz zuvor zwei...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Insolvenz: So schützen Unternehmer ihr Privatvermögen
22.09.2026

Gerät die Firma ins Wanken, kann es schnell um mehr gehen als das Unternehmen. Plötzlich stehen auch Haus, Depot und Ersparnisse auf dem...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Mercedes-Benz-Aktie: Arbeitszeit in der Diskussion – Konzern setzt deutsche Werke unter Druck
22.09.2026

Mercedes hält seine deutschen Werke für zu teuer und fordert mehr Arbeit für das gleiche Geld. Um den Druck zu erhöhen, legt der...