Politik

Gefährliche Falschnachricht richtig gestellt: Die Türkei verlegt keine Panzer an Grenze zu Griechenland

Diverse Zeitungen hatten berichtet, dass die Türkei Panzer an die Grenze zu Griechenland verlegt. Die staatliche türkische Nachrichtenagentur Anadolu meldet nun, dass diese Information falsch sei. Die Videos über eine Panzerverlegung, die von diversen Zeitungen in Umlauf gebracht wurden, würden eine Routine-Verlegung der 2. Armee in der Stadt Malatya zeigen. so Anadolu.
05.09.2020 17:56
Aktualisiert: 05.09.2020 17:56
Lesezeit: 1 min
Gefährliche Falschnachricht richtig gestellt: Die Türkei verlegt keine Panzer an Grenze zu Griechenland
Panzer der 2. Türkischen Armee. (Screenshot)

Die Deutschen Wirtschaftsnachrichten hatten zuvor berichtet: „Nachdem Griechenland das Angebot der Nato und der Türkei, die türkisch-griechischen Spannungen im Verlauf eines Dialogs zu lösen, zurückgewiesen hat, hat das türkische Militär am Samstag damit begonnen, Panzer und weitere schwere Kriegsgeräte an die türkisch-griechische Grenze in Richtung der Stadt Edirne zu verlegen. Ragip Soylu, Journalist der britischen Zeitung Middle East Eye, meldet das Ereignis über seinen Twitter-Account.“

Diese Meldung wurde offenbar von diversen Medien gezielt in Umlauf gebracht, um Unruhe zu stiften. Sie geht zurück auf eine ursprüngliche Meldung der Nachrichtenagentur IHA. Die staatliche türkische Nachrichtenagentur Anadolu hat mittlerweile gemeldet, dass die Videos von der angeblichen Panzerverlegung nichts mit Griechenland zu tun hätten.

Auf den authentischen Videos sei eine Routine-Verlegung der 2. Armee in Malatya zu beobachten. Es erfolge aber keine Panzerverlegung in Richtung der türkisch-griechischen Grenze.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Damit Sie sich auf Ihr Unternehmen konzentrieren können

Ein Unternehmen zu führen, bedeutet, täglich Verantwortung zu übernehmen und Entscheidungen zu treffen. Gleichzeitig soll möglichst...

X

DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt als Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

DWN
Finanzen
Finanzen US-Börsenbericht: Tech-Rally beflügelt Wall Street; Anleiherenditen steigen
05.10.2026

Welche Kräfte die US-Märkte zum Wochenstart bewegten und warum Anleger jetzt genau hinsehen sollten.

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Elektroautos sollen Strom verkaufen: Neuer Markt für Fahrer und Energieversorger
05.10.2026

In Deutschland wird die gesetzliche Grundlage für eine breite Einführung des V2G-Systems vorbereitet. Elektroautos sollen künftig nicht...

DWN
Finanzen
Finanzen KI-Portfolio übernimmt das Depot: Kann Claude den S&P 500 schlagen?
05.10.2026

Ein Redakteur überlässt 1.000 Euro echtem Geld einer künstlichen Intelligenz. Claude darf Aktien kaufen und verkaufen, Risiken eingehen...

DWN
Politik
Politik Das Land, das blutiges Gold über die Welt verteilt
05.10.2026

Die Vereinigten Arabischen Emirate sind ein Drehkreuz für einen bedeutenden Teil des weltweiten Goldhandels. Das hat Dubai den Spitznamen...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Niedriglohnland Deutschland: Wo es millionenfach niedrige Löhne gibt
05.10.2026

Wenn Arbeit nicht vor Armut schützt: In der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt arbeiten Millionen Menschen an der Schwelle zum...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Lexus ES: Dieser Japaner greift Audi, BMW und Mercedes an
05.10.2026

Der Lexus ES will dort angreifen, wo Audi, BMW und Mercedes seit Jahrzehnten den Ton angeben. Die neue japanische Luxuslimousine setzt...

DWN
Politik
Politik BND-Chef Jäger warnt vor Russlands "Schattenkrieg" gegen Deutschland
05.10.2026

Sabotage, Desinformation und Einflussnahme auf Wahlen: Deutschlands Geheimdienste zeichnen ein beunruhigendes Bild russischer Aktivitäten....

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Gasspeicher nur zu 58 Prozent gefüllt: Was das für den Winter bedeutet
05.10.2026

Deutschland startet mit ungewöhnlich niedrigen Gasvorräten in die Heizperiode. Die Speicher sind nach Angaben der Bundesnetzagentur nur...