Politik

Soziale Netzwerke bestimmen jetzt, was richtig und falsch ist

Lesezeit: 1 min
07.10.2020 09:14  Aktualisiert: 07.10.2020 09:14
Soziale Netzwerke bestimmen zunehmend, was ihre Nutzer sehen dürfen und was gelöscht wird.
Soziale Netzwerke bestimmen jetzt, was richtig und falsch ist
Das Twitter-Logo. (Foto: dpa)
Foto: Soeren Stache

Mehr zum Thema:  
Politik > USA >
Benachrichtigung über neue Artikel:  
Politik  
USA  

Die sozialen Netzwerke Twitter und Facebook haben Einträge des US-Präsidenten Donald Trump gelöscht, da sie die selbst aufgestellten Regeln gegen Fehlinformationen über das Coronavirus verletzt haben sollen. Trump hatte am Dienstag in seinen Beitragen nahegelegt, die Pandemie sei wie eine Grippe. "Wir haben diese falsche Informationen über die Gefährlichkeit des Coronavirus gelöscht", sagte ein Facebook-Sprecher der Nachrichtenagentur Reuters. Zu dem Zeitpunkt sei der Beitrag von Trump rund 26.000 Mal geteilt worden.

Twitter stoppte das Weiterleiten eines Tweets von Trump und versah den Originaleintrag des Präsidenten mit einem Warnhinweis. Trump habe gegen die Regel verstoßen, irreführende und möglicherweise gefährliche Informationen mit Bezug auf die Seuche zu verbreiten. Während der Saison 2019/20 wurden rund 22.000 Todesfälle in den USA auf Grippe zurückgeführt. Über 210.000 Amerikaner - rund 94 Prozent davon mit (teils schweren) Vorerkrankungen - sind hingegen seit Jahresbeginn verstorben.

"Silicon Valley und die meisten etablierten Medien nutzen ständig ihre Plattformen, um Panik zu schüren und Präsident Trump zu zensieren", sagte die Sprecherin des Wahlkampfteams von Trump, Courtney Parella. Diese Gruppen verfolgten ihre eigenen Ziele sogar in diesem kritischen Moment im Kampf gegen das Virus.


Mehr zum Thema:  
Politik > USA >

DWN
Finanzen
Finanzen Die Rückkehr des „Bail in“: Denkfabriken erwarten eine neue Euro-Krise im kommenden Jahr

Mehrere Denkfabriken befassen sich konkret mit Vorbereitungen für eine neue europäische Schulden- und Bankenkrise. Dabei könnte die 2013...

DWN
Finanzen
Finanzen EU-Ombudsfrau rügt Deal zwischen BlackRock und EU-Kommission, doch ohne Konsequenzen

Die Europäische Ombudsfrau hat einen Auftrags-Deal zwischen der EU-Kommission und dem US-Finanzgiganten BlackRock wegen möglicher...

DWN
Politik
Politik Mannheim führt nächtliche Ausgangssperren ein

In Mannheim wird ab morgen Abend eine achttägige nächtliche Ausgangssperre gelten.

DWN
Technologie
Technologie Riesiges Weltraum-Teleskop von Arecibo in sich zusammengestürzt

Das riesige Teleskop im puerto-ricanischen Arecibo ist am Dienstag zusammengebrochen.

DWN
Finanzen
Finanzen Verlängerung des Teil-Lockdowns belastet die deutschen Märkte - Daimler will Wachstumsschwung ins Jahr 2021 mitnehmen

Der Dax gerät derzeit ins Stocken. Die Nachricht, dass Bund und Länder den Teil-Lockdown verlängert haben, bedrückt die Stimmung der...

DWN
Deutschland
Deutschland Krankenkassen: Corona hat bisher keine Auswirkungen auf den Krankenstand

Die Auswertung der Krankenkassen zeigt, dass nur ein verschwindend geringer Teil der diesjährigen Fehlzeiten vom Beruf direkt auf Covid-19...

DWN
Finanzen
Finanzen Wirecard-Skandal verändert Dax dauerhaft

Die Deutsche Börse stockt den Dax auf 40 Mitglieder auf. Das ist nur eine Folge der Wirecard-Pleite. Die Zusammensetzung des Dax soll...

DWN
Deutschland
Deutschland Die deutsche Taxibranche am Abgrund, Uber wird sich freuen

Die Lage in der Taxibranche spitzt sich nach Verbandsangaben wegen des Teil-Lockdowns in der Corona-Krise dramatisch zu. Das dürfte vor...

DWN
Deutschland
Deutschland Virus-Ticker: Ständige Impfkommission wird zunächst nur mRNA-Impfstoff zulassen

Der Chef der Ständigen Impfkommission, Thomas Mertens, erwartet keine parallele Zulassung von anderen Impfstoffen. Lesen Sie allen...

DWN
Finanzen
Finanzen Der Euro steigt erstmals seit April 2018 wieder über 1,21 Dollar

Der Eurokurs kletterte am Mittwochnachmittag vorübergehend bis auf 1,2108 Dollar. Hintergrund ist der noch schwächere Dollar.

DWN
Deutschland
Deutschland Bund und Länder verlängern Corona-Schließungen bis 10. Januar

Bund und Länder planen mit Gastronomie und Hotel-Schließung bis 10. Januar. Söder bringt sogar noch schärfere Maßnahmen ins Spiel.

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft In geheimer Mission: Venezuelas „schwarze Tankerflotte“ beliefert China mit Öl

Venezuela exportiert trotz der US-Sanktionen Öl nach China. Dabei nutzt das Land eine „schwarze Tankerflotte“, die ihre Identität...

DWN
Politik
Politik Österreich öffnet Friseure, aber Skifahren nur für Einheimische

Österreich wird den dreiwöchigen Lockdown ab Montag schrittweise wieder lockern. Zwar wird zu Weihnachten auch das Skifahren wieder...

DWN
Deutschland
Deutschland Betriebsrat bricht Gespräche mit Continental ab: "Rendite wichtiger als zehntausende Stellen"

Die IG Metall hat die Gespräche mit Continental über massenweise Stellenstreichungen abgebrochen. Der Autozulieferer habe in den seit...