Marktbericht

Dax zeigt sich heute Morgen unruhig - am Nachmittag kommen US-Konjunkturdaten

Lesezeit: 1 min
12.11.2020 11:34
Das deutsche Leitbarometer hat sich seit Wochenanfang grundsätzlich wieder etwas erholt. Doch heute Morgen hat sich der Index wieder unruhig präsentiert.
Dax zeigt sich heute Morgen unruhig - am Nachmittag kommen US-Konjunkturdaten
Die Börse machte heute Morgen mit Verlusten auf. (Foto: dpa)

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Der Dax hat heute Morgen bis gegen 11.30 Uhr etwa 0,6 Prozent auf Niveaus von etwa 13.100 Zählern verloren.

Siemens hat in der ersten Zeit nach der Eröffnung zwischen zwei und drei Prozent auf Werte um 114 Euro verloren. Der Konzern hat seine Zahlen für das Geschäftsjahr 2019/ 2020 vorgelegt. Dabei hat das Unternehmen einen Großteil seiner Rückgänge aus dem Frühjahr, die durch den Lockdown zustande gekommen war, kompensiert. Die Umsätze und die Auftragseingänge sind leicht zurück gegangen. Das bereinigten operativen Ergebnis verringerte sich um drei Prozent.

Gestern hat der Dax seine Erholung, die der Index am Wochenanfang begonnen hatte, weiter fortgesetzt. So beendete das deutsche Leitbarometer seine Sitzung mit einem Plus von 0,4 Prozent auf 13.216 Zählern. Die Zahl der Tagesgewinner und der Aktien, die am meisten verloren haben, war nahezu gleichmäßig verteilt:

Deutsche Wohnen landete mit einem Plus von 5,2 Prozent auf 43,50 Euro, danach folgte Vonovia mit einem Gewinn von 5,2 Prozent auf 58,24 Prozent auf dem zweiten Platz. Der Dritte in der Tabelle war RWE (plus 4,7 Prozent auf 34,17 Euro). Die Deutsche Börse legte 2,9 Prozent auf 132,75 Euro zu.

Unter den Aktien, die am meisten verloren, musste MTU die größten Verluste hinnehmen. Das Papier verlor 4,4 Prozent auf 193,15 Euro. Der Hersteller von Triebwerken steht aufgrund der Krise in der Luftfahrindustrie derzeit besonders unter Druck. Die Münchener Rück büßte 3,8 Prozent auf 233,88 Euro ein, und Delivery Hero kam mit einem Minus von zwei Prozent auf 105,08 Euro ins Ziel.

Am Nachmittag werden wir in den USA erneut unterschiedliche Konjunkturdaten präsentiert: So warten die Anleger um 14.30 Uhr MEZ auf einen Verbraucherpreis-Index sowie die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung.


Mehr zum Thema:  

DWN
Deutschland
Deutschland Energie-Krise: Gazprom kündigt massiven Preisanstieg an

Der russische Staatskonzern Gazprom kündigt für den späten Herbst neue Preissteigerungen an. Das befeuert die Inflation in Deutschland.

DWN
Deutschland
Deutschland (K)eine freie Entscheidung? Verfassungsgericht entscheidet zur Masern-Impfpflicht

Masern sind keine harmlose Kinderkrankheit, wie viele glauben. Seit März 2020 gibt es eine Impfpflicht, die vor allem bei den Kleinsten...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Schmelzhütten in Europa müssen Produktion einstellen

Am Dienstag hat schon eine holländische Zinkhütte wegen hoher Energiekosten die Einstellung der Produktion angekündigt. Nun trifft es...

DWN
Finanzen
Finanzen Zinn: Das oft übersehene Technologiemetall

Zinn wird im Rohstoffsektor gerne übersehen, dabei trägt es sein etwas angestaubtes Image vollkommen zu Unrecht.

DWN
Unternehmen
Unternehmen Hoody: Erster kassenlose Biomarkt Deutschlands

Das Start-up Unternehmen Autonomo eröffnet in Hamburg den ersten kassenlosen Biomarkt Deutschlands und zählt damit zu den...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Rossmann setzt auf E-Commerce

Nach einer langen Planungs- und Verhandlungsphase begann das Unternehmen mit dem ersten Spatenstich die Bauarbeiten für ein neues...

DWN
Politik
Politik Washington Post: Der Weg zum Krieg

Die US-amerikanische Tageszeitung zeichnet über eine Reihe von Interviews mit Behördenvertretern aus den USA, der Ukraine sowie der EU...

DWN
Deutschland
Deutschland Deutschlands Gas-Vorräte reichen weniger als drei Monate

Selbst wenn es Deutschland gelingen sollte, seine Reserven vollständig zu füllen, reicht das Gas nicht einmal drei Monate, falls Russland...