Marktbericht

Dax bewegt sich müde ins Wochenende - Beiersdorf mit neuem Technologiezentrum in Hamburg

Die Anleger zeigen sich heute Morgen nach den Anstrengungen der vergangenen Wochen etwas müde. In welche Richtung sich das deutsche Leitbarometer entwickelt, ist nicht klar.
20.11.2020 10:43
Aktualisiert: 20.11.2020 10:43
Lesezeit: 1 min
Dax bewegt sich müde ins Wochenende - Beiersdorf mit neuem Technologiezentrum in Hamburg
Das deutsche Leitbarometer bewegt sich derzeit kaum. (Foto: dpa)

Das deutsche Leitbarometer hat den letzten Handelstag der Woche mit leichten Gewinnen begonnen: So hat der Index bis 10.30 Uhr um 0,2 Prozent auf Niveaus um 13.100 Zähler zugelegt. Die Luft ist derzeit bei den Anlegern draußen, weil sie nach wie vor nicht wissen, wie sie die Pandemie einschätzen sollen. Zuletzt machten wieder Befürchtungen die Runde, der neue US-Präsident Joe Biden könne die Restriktionen im Land wieder verschärfen.

Dies hat sich bereits gestern bemerkbar gemacht: So hat der Dax hat am vorletzten Handelstag der Woche 0,9 Prozent auf 13.086 Zähler verloren. Delivery Hero hat 3,7 Prozent auf 99,50 Euro gewonnen – gefolgt Vonovia, das mit einem Plus von 1,4 Prozent auf 57,96 Euro die Sitzung beendete. RWE landete mit einem Gewinn von einem Prozent auf dem dritten Platz.

Die Münchener Rückversicherung war mit einem Minus von 3,4 Prozent auf 236,10 Euro der Verlierer des Tages. Die Aktie, die am zweitmeisten einbüßte, war MTU, das 2,6 Prozent auf 196 Euro verlor. Danach folgte HeidelbergCement, das ebenso 2,6 Prozent nachgab – allerdings auf 58,58 Euro.

Der Markt insgesamt hat derzeit keine klare Richtung, umso stärker rücken einzelne Unternehmensnachrichten in den Fokus: Beiersdorf hat vor, in Hamburg 60 Millionen Euro in ein Technologie-Zentrum zu investieren. Der Bau soll 2024 abgeschlossen sein. Die Aktie hat bis 10.30 Uhr 0,4 Prozent auf 97,28 Euro gewonnen.

Darüber hinaus hat sich der Modehändler Zalando, dessen Aktie im Mdax gelistet ist, zum Ziel gesetzt, die Zahl der Läden, die über die Zalando-Website ihre Waren anbieten, von derzeit 2.000 auf 6.000 zu verdreifachen. Das Papier hat heute Morgen 1,3 Prozent auf 80,34 Euro gewonnen.

Mehr zum Thema
article:fokus_txt

Jede Anlage am Kapitalmarkt ist mit Chancen und Risiken behaftet. Der Wert der genannten Aktien, ETFs oder Investmentfonds unterliegt auf dem Markt Schwankungen. Der Kurs der Anlagen kann steigen oder fallen. Im äußersten Fall kann es zu einem vollständigen Verlust des angelegten Betrages kommen. Mehr Informationen finden Sie in den jeweiligen Unterlagen und insbesondere in den Prospekten der Kapitalverwaltungsgesellschaften.

X

DWN Telegramm

Verzichten Sie nicht auf unseren kostenlosen Newsletter. Registrieren Sie sich jetzt und erhalten Sie jeden Morgen die aktuellesten Nachrichten aus Wirtschaft und Politik.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

Ihre Informationen sind sicher. Die Deutschen Wirtschafts Nachrichten verpflichten sich, Ihre Informationen sorgfältig aufzubewahren und ausschließlich zum Zweck der Übermittlung des Schreibens an den Herausgeber zu verwenden. Eine Weitergabe an Dritte erfolgt nicht. Der Link zum Abbestellen befindet sich am Ende jedes Newsletters.

DWN
Politik
Politik Militärischer Schengen-Raum: Wie die EU die Truppenmobilität beschleunigen will
30.11.2025

Die sicherheitspolitischen Spannungen in Europa erhöhen den Druck auf die EU, ihre militärische Handlungsfähigkeit neu auszurichten. Wie...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Digital Champions: Das sind die neuen deutschen Tech-Vorbilder
30.11.2025

Von Leipzig bis Heidelberg entsteht eine Generation von Startups, die KI-Forschung in Markterfolg übersetzt. Digitale Champions wie Aleph...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft KI-Blase durch steigende Investitionen: Wie EU und deutsche Wirtschaft betroffen sind
30.11.2025

Die rasanten Investitionen in künstliche Intelligenz lassen Experten vor einer möglichen KI-Blase warnen. Droht diese Entwicklung, die...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Europas Rüstungsindustrie im Aufschwung: USA profitieren von der Aufrüstung
30.11.2025

Europa versteht sich gern als Friedensmacht, die auf Diplomatie und Werte setzt, während in ihrem Inneren eine hochdynamische Sicherheits-...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Russland übernimmt ausländische Markenrechte: Mehr als 300 Brands gefährdet
30.11.2025

Ausländische Marken geraten in Russland zunehmend unter Druck, seit viele Unternehmen ihre Aktivitäten im Land eingestellt haben. Wie...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Europa im Schuldenstrudel: Warum die alten Mächte wanken und der Süden aufsteigt
29.11.2025

Europa war lange in zwei Gruppen geteilt. Es gab die Staaten mit fiskalischer Disziplin, angeführt von Deutschland, und die...

DWN
Finanzen
Finanzen Ölpreis und geopolitischer Druck: Serbiens Konflikt um den russischen Energiekonzern NIS
29.11.2025

Serbien steht inmitten einer energiepolitischen Zuspitzung, deren Ausgang weit über das Land hinaus Bedeutung hat. Welche Entscheidung...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Befristung von Arbeitsverträgen: Warum für Beschäftigte ab 52 Jahren Sonderregeln gelten
29.11.2025

Arbeitgeber sollen zusätzlich motiviert werden, älteren Menschen neue Beschäftigungsmöglichkeiten zu bieten und dabei selbst flexibel...