Finanzen

Verlängerung des Teil-Lockdowns belastet die deutschen Märkte - Daimler will Wachstumsschwung ins Jahr 2021 mitnehmen

Der Dax gerät derzeit ins Stocken. Die Nachricht, dass Bund und Länder den Teil-Lockdown verlängert haben, bedrückt die Stimmung der Anleger.
03.12.2020 10:53
Aktualisiert: 03.12.2020 10:53
Lesezeit: 1 min
Verlängerung des Teil-Lockdowns belastet die deutschen Märkte - Daimler will Wachstumsschwung ins Jahr 2021 mitnehmen
Die deutschen Märkten haben heute Morgen schwächer eröffnet. (Foto: dpa)

Das deutsche Leitbarometer hat am Donnerstag bis gegen 11 Uhr 0,6 Prozent auf 13.229 Punkte verloren.

Die Märkte stehen nach wie vor unter dem Eindruck der Pandemie: Dass die Restriktionen zur Eindämmung des Corona-Virus bis zum 10. Januar verlängert werden, ist derzeit eine wichtige Nachricht für die Anleger. Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte der Wirtschaft weiterhin Hilfen zu.

Für die Anleger ist heute Daimler wichtig: So sagte Konzernchef Ola Källenius, das Unternehmen gehe mit einem Wachstumsschwung ins Jahr 2021 und bleibe auch für China optimistisch. Dies erklärte der Manager in einem Interview mit der „Financial Times“. Die Aktie büßte heute morgen 0,3 Prozent auf 57,25 Euro ein.

Der Dax hat am Mittwoch ein Minus von 0,5 Prozent auf 13.313 Punkten verzeichnet. Die Liste der Tagesgewinner führte RWE an, das ein Plus von 1,5 Prozent auf 35 Euro verzeichnete, gefolgt von MTU (plus 1,3 Prozent auf 206,30 Euro). EON landete mit 1,2 Prozent auf 9,12 Euro auf dem dritten Platz.

Diejenige Aktie, die am meisten verlor, war Linde, das mit einem Minus von 2,3 Prozent auf 209,90 Euro die Sitzung beendete. Continental kam mit einem Verlust von zwei Prozent auf 116,50 Euro ins Ziel. Fresenius Medical Care (FMC) verlor als drittschlechteste Aktie 1,9 Prozent auf 69,42 Euro.

Zusätzlich stehen heute Konjunkturdaten an: Um 14 Uhr MEZ veröffentlicht Russland das aktuelle Volumen seiner Auslandsreserven. Der bisherige Stand beträgt 584,9 Milliarden Dollar. Darüber hinaus wird in den USA um 14.30 Uhr MEZ die Zahl der Erstanträge für die Arbeitslosenunterstützung präsentiert. Es geht um den Durchschnittswert im November.

Um 16.45 Uhr MEZ erhalten die Anleger Auskunft darüber, wie die endgültigen Ergebnisse des Markit PMI-Produktions-Indexes im elften Monat ausgefallen sind. Die Erwartungen liegen bei 56,7.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Inflation und Deflation zugleich - Wohin steuert das Finanzsystem?

Die wirtschaftlichen Signale aus den USA, China und Europa werden widersprüchlicher. Während der Preisdruck nachlässt, verliert der...

Jede Anlage am Kapitalmarkt ist mit Chancen und Risiken behaftet. Der Wert der genannten Aktien, ETFs oder Investmentfonds unterliegt auf dem Markt Schwankungen. Der Kurs der Anlagen kann steigen oder fallen. Im äußersten Fall kann es zu einem vollständigen Verlust des angelegten Betrages kommen. Mehr Informationen finden Sie in den jeweiligen Unterlagen und insbesondere in den Prospekten der Kapitalverwaltungsgesellschaften.

DWN
Finanzen
Finanzen Inflation im Euroraum zieht wieder an: Wird die EZB die Zinsen erhöhen?
16.08.2026

Die Inflation hat sich im Euroraum überraschend zurückgemeldet – angetrieben von teurer Energie und geopolitischen Spannungen. Damit...

DWN
Politik
Politik Rentensplitting statt Witwenrente: Steht die Hinterbliebenenrente vor dem Aus?
16.08.2026

Im Rahmen der Rentenreform steht plötzlich auch die Witwenrente zur Diskussion. Ein Rentenexperte argumentiert, "Frauen könnten sich...

DWN
Politik
Politik Toxische Weltpolitik: Wenn gefährliche Staatschefs die Kontrolle verlieren
16.08.2026

Sie dulden keinen Widerspruch, verlangen Loyalität und halten sich selbst für unfehlbar. Gelangen toxische Führungspersönlichkeiten an...

DWN
Politik
Politik Medienrat für öffentlich-rechtlichen Rundfunk: Geschäftsführerin steht fest
16.08.2026

Das neue Gremium soll den öffentlich-rechtlichen Rundfunk kontrollieren. Im April wurde die Vorsitzende gewählt. Jetzt steht fest, wer...

DWN
Finanzen
Finanzen Wie Fintechs Banken herausfordern – und Anleger profitieren können
16.08.2026

Millionen Kunden eröffnen Konten bei Revolut, N26 oder Trade Republic – oft zunächst nur zusätzlich zur Hausbank. Doch aus der...

DWN
Finanzen
Finanzen Künstliche Intelligenz greift nach Ihrer Rente - und zwar an zwei Fronten
16.08.2026

Erstens geht es um die Exponierung von Pensionsfonds gegenüber KI. Zweitens stellt sich die Frage, welche Kasse die meisten Menschen im...

DWN
Panorama
Panorama Schlecht vorbereitet bei Waldbränden? Experte sieht Lücken im System
16.08.2026

Ein dichtes Netz an Feuerwehren schützt Deutschland bislang vor vielen größeren Waldbränden. Doch Ausbildung, Einsatzverfahren und...

DWN
Finanzen
Finanzen Millionenbetrug an Bankkunden: Ermittler heben Netzwerk aus
16.08.2026

Eine Gruppe Krimineller soll Bankkunden um Millionen betrogen haben. Ermittler aus Deutschland und Brasilien nahmen nach Durchsuchungen...