Finanzen

Goldbestand der Deutschen Börse nach Rekord etwas gesunken

Die Goldbestände, die bei der Deutschen Börse für die Xetra-Gold-Anleihen gehalten werden, haben sich nach dem Rekordhoch im ersten Halbjahr 2020 wieder etwas verringert.
05.01.2021 07:57
Aktualisiert: 05.01.2021 07:57
Lesezeit: 1 min

Die Goldbestände von Anlegern bei der Deutschen Börse haben sich nach dem Rekordhoch im ersten Halbjahr 2020 wieder etwas verringert. Mit 216,9 Tonnen lagerten Ende Dezember aber immer noch 13,7 Tonnen mehr von dem Edelmetall in den Tresoren des Unternehmens in Frankfurt als zu Jahresbeginn, wie die Börse am Dienstag mitteilte.

Zum 30. Juni 2020 war sogar der Rekordwert von 221,7 Tonnen Gold erreicht worden. Mancher Anleger nutzte in der Folge den zwischenzeitlichen Höhenflug des Goldpreises, um Gewinne einzustreichen oder schichtete Gelder in Aktien um. Im Juli hatte der Goldpreis seinen fast eine Dekade alten Rekord übertroffen. Mit 1944,71 US-Dollar kostete die Feinunze (31,1 Gramm) so viel wie nie zuvor.

Neues Gold kommt in den Beständen der Deutschen Börse immer dann hinzu, wenn Anleger die sogenannte Xetra-Gold-Anleihe erwerben. Für jeden Anteilschein wird ein Gramm des Edelmetalls hinterlegt. Zum Ende des vergangenen Jahres hatten diese Goldbestände einen Gesamtwert von 10,7 Milliarden Euro. Auch die Börse Stuttgart bietet ein börsengehandeltes Wertpapier auf Gold-Basis an ("Euwax Gold").

Das Edelmetall gilt in turbulenten Zeiten für Anleger als sicherer Hafen. Zudem bringen Sparbuch oder Tagesgeld wegen der extrem niedrigen Zinsen schon lange kaum noch etwas ein. Investments in Gold, das weder Zins noch Dividende abwirft, sind daher trotzdem attraktiv für Sparer.

Mehr zum Thema
article:fokus_txt
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Die XRP-Preise stiegen, und XRP-Inhaber verdienten über 10.000 US-Dollar pro Tag durch FORT Miner Hashrate-Verträge.

Mit der jüngsten Erholung der XRP-Preise hat sich die Risikobereitschaft am Markt entsprechend verbessert. Kapital fließt wieder in...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Geschäftsbericht: Weshalb Glaubwürdigkeit über den Geschäftserfolg entscheidet
15.01.2026

Geschäftsberichte gelten oft als lästige Pflicht. Doch hinter Tabellen und Kennzahlen entscheidet sich, ob Unternehmen glaubwürdig...

DWN
Technologie
Technologie Schranken für anzügliche KI-Bilder bei Musk-Chatbot Grok
15.01.2026

Elon Musks Chatbot Grok sorgte für internationale Empörung, weil Nutzer Frauen und Minderjährige in durchsichtigen Bikinis darstellen...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Deutsche Wirtschaft wächst 2025 leicht trotz Zollstreit
15.01.2026

Nach zwei Rezessionsjahren hat Europas größte Volkswirtschaft im vergangenen Jahr wieder ein kleines Plus erzielt. Ein wirklicher...

DWN
Finanzen
Finanzen Memecoin im Faktencheck: Warum eine langfristige Anlagestrategie wichtig ist
15.01.2026

Digitale Anlageformen senken Einstiegshürden, verschärfen aber Bewertungsrisiken. Wie können Anleger langfristig investieren, ohne...

DWN
Finanzen
Finanzen Ray Dalio warnt: 38 Billionen US-Dollar Schulden und "wirtschaftlicher Herzinfarkt" der USA
15.01.2026

38 Billionen US-Dollar Staatsschulden belasten die USA wie ein Damoklesschwert. Ray Dalio, Gründer des Hedgefonds Bridgewater, warnt vor...

DWN
Politik
Politik Bundeswehr in Grönland: Europas Antwort auf Trumps Machtanspruch
15.01.2026

Grönland rückt ins Zentrum eines geopolitischen Machtkampfs. Nach einem gescheiterten Krisengespräch zwischen Washington, Kopenhagen und...

DWN
Panorama
Panorama Sorge vor Blackout: Mehrheit der Deutschen legt Vorräte für Krisen an
15.01.2026

Tagelang waren rund 100.000 Menschen in Berlin bei Frost ohne Strom und Heizung. Die Befürchtungen sind groß, dass Stromausfälle durch...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Russlands Staatshaushalt unter Druck: Finanzielle Grenzen der Kriegsfinanzierung rücken näher
15.01.2026

Russlands Kriegswirtschaft erscheint nach außen stabil, gerät jedoch zunehmend unter fiskalischen Druck. Wie lange kann das System hohe...