Finanzen

Dax: Deutsches Leitbarometer hält sich weit über 14.000 Punkten

Die deutsche Börse hat sich heute Morgen nur wenig bewegt. Für die Anleger, die sich auf russische Aktien konzentrieren, gibt es am Nachmittag wichtige Informationen.
16.02.2021 11:05
Lesezeit: 1 min
Dax: Deutsches Leitbarometer hält sich weit über 14.000 Punkten
Die deutsche Börse hat heute Morgen etwas stagniert. (Foto: dpa)

Der Dax hat heute um etwa 11 Uhr bei 14.100 Punkten stagniert.

Die Anleger, die sich auf russische Aktien konzentrieren, müssen heute bis 17 Uhr warten, bis es wichtige Informationen für sie gibt. Dann wird Moskau die Indizes für die Erzeugerpreise und die Herstellerpreise für den Januar bekannt geben.

Doch nicht nur wichtige makroökonomische Daten werden aus Russland veröffentlicht, sondern auch Zahlen von russischen Unternehmen, die eine große Bedeutung haben. So wird heute um 14 Uhr MEZ die Internet-Plattform Yandex den Anlegern Einblicke in ihre Bilanz für das vierte Quartal 2020 ermöglichen.

Hier ist eine Teilnahme an der Konferenz möglich.

Die Analysten gehen im Durchschnitt von einem Gewinn je Aktie von 10,91 Rubel (0,12 Euro) aus. Zwölf Monate zuvor hatte es noch ein Plus von 18,01 Rubel (0,20 Euro) gegeben. Die Fachleute gehen davon aus, dass der Umsatz um mehr als 35 Prozent auf 70 Milliarden Rubel (784 Millionen Euro) gestiegen ist.

Für das Gesamtjahr rechnen die Experten mit einem Gewinn je Aktie von 69,82 Rubel (0,77 Euro) Dieser hatte vor zwölf Monaten noch bei 75 Rubel (0,84 Euro) gelegen. Ihren Schätzungen zufolge ist der Erlös um ein Fünftel auf 217 Milliarden Rubel (2,4 Milliarden Euro) geklettert.

Das deutsche Leitbarometer hat am Montag 0,4 Prozent auf 14.110 Punkte gewonnen. Die Deutsche Bank hat 2,2 Prozent auf 9,18 Euro zugelegt. MTU hat ein Plus von 2,2 Prozent auf 198,50 Euro erreicht, und adidas verzeichnete einen Zuwachs von zwei Prozent auf 297,70 Euro.

Darüber hinaus gab es Verlierer. Auf dem ersten Platz der Liste lag Siemens, das 1,6 Prozent auf 131,92 Euro einbüßte. Danach folgte Delivery Hero, das 0,7 Prozent auf 130,80 Euro verlor. Außerdem verzeichnete Beiersdorf ein Minus von 0,6 Prozent auf 91,48 Euro.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Finanzielle Freiheit braucht einen starken Partner

Vermögen eröffnet Möglichkeiten – und bringt zugleich Entscheidungen mit sich: Wie lässt sich das Erreichte bewahren, gezielt...

 

Jede Anlage am Kapitalmarkt ist mit Chancen und Risiken behaftet. Der Wert der genannten Aktien, ETFs oder Investmentfonds unterliegt auf dem Markt Schwankungen. Der Kurs der Anlagen kann steigen oder fallen. Im äußersten Fall kann es zu einem vollständigen Verlust des angelegten Betrages kommen. Mehr Informationen finden Sie in den jeweiligen Unterlagen und insbesondere in den Prospekten der Kapitalverwaltungsgesellschaften.

X

DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt als Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

DWN
Politik
Politik Heil statt Klingbeil? Ex-Arbeitsminister schließt Kandidatur für SPD-Vorsitz nicht aus
19.10.2026

Bekommt Lars Klingbeil jetzt Konkurrenz? Ex-Arbeitsminister Hubertus Heil bekommt nach eigenen Worten aus der SPD viele Ermutigungen, für...

DWN
Finanzen
Finanzen Wölfe der Wall Street: Generationenkaufgelegenheit? Weniger Technologie, mehr Gesundheit
19.10.2026

Der S&P 500 verzeichnet zwar ein Plus von zwölf Prozent, doch unter der Oberfläche zeichnet sich ein weitaus schwächeres Bild ab. Der...

DWN
Politik
Politik Steuerzinsen 2027: Nachzahlungen sollen doppelt verzinst werden
19.10.2026

100.000 Euro Steuernachzahlung, zwei volle Zinsjahre: Heute können daraus 3.600 Euro Zinsen werden. Unter dem geplanten neuen Satz wären...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Zeekr greift BMW und Mercedes an: Ex-BMW-Manager rechnet mit Europas Autobauern ab
19.10.2026

In chinesischen Autofabriken verschwinden die Menschen, Roboter übernehmen ihre Arbeit. Während BMW, Mercedes und Audi unter Kostendruck...

DWN
Technologie
Technologie Farizon V7E im Test: Chinas Angriff auf Europas Transporter
19.10.2026

Europas Transporterhersteller bekommen Konkurrenz aus China. Der Farizon V7E will mit viel Ladefläche, moderner Technik und einem...

DWN
Finanzen
Finanzen Einkommens-Vergleich: Wann man in Deutschland reich oder arm ist
19.10.2026

Ab wann gehört jemand zur Mittelschicht und wo beginnt Reichtum? Mit einem Rechner des IW Köln können Verbraucher ermitteln, wo sie...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Hohe Kerosinkosten: Eurowings streicht Flüge und prüft Kurzarbeit
19.10.2026

Brandbrief an Mitarbeiter: Die Dubai-Flüge ab Köln und Stuttgart sind bereits gestrichen, weitere Einschnitte im Winterflugplan folgen....

DWN
Politik
Politik Neue Kandidaten für die Atombombe: Welches Land könnte die zehnte Atommacht werden?
19.10.2026

Iran steht einer eigenen Atomwaffe am nächsten, Saudi-Arabien baut ein Atomprogramm auf, technologisch überraschen dagegen Japan und...