Politik

Gefährliche Ebola-Epidemie breitet sich in Westafrika rasant aus

Im westafrikanischen Guinea weitet sich der neue Ausbruch der gefährlichen Ebola-Krankheit weiter aus. Die Situation spitzt sich angeblich zu.
17.02.2021 21:22
Aktualisiert: 17.02.2021 21:22
Lesezeit: 1 min
Gefährliche Ebola-Epidemie breitet sich in Westafrika rasant aus
Medizinisches Personal in Schutzanzügen versorgt an Ebola erkrankte Patienten in der Isolierstation. Ein Jahr nach Beginn der Ebola-Epidemie im Ost-Kongo ist ein zweiter Fall der gefährlichen Krankheit in der Millionenstadt Goma festgestellt worden. (Foto: dpa) Foto: Jerome Delay

Im westafrikanischen Guinea weitet sich der neue Ausbruch der gefährlichen Ebola-Krankheit weiter aus. Nach offiziellen Angaben vom Mittwoch starben bisher sechs Menschen an der Krankheit, meldet die dpa. Insgesamt wurden bisher 216 Kontakte der bestätigten Fälle registriert. Betroffen ist vor allem die Stadt Nzerekore im Südosten des Landes, wo am Mittwoch ein Krisengespräch der zuständigen Behörden stattfand. Sie wollen mit den Erfahrungen des Ausbruchs von 2014 sowie der Corona-Pandemie die neue Ebola-Epidemie zügig stoppen.

Eine Ebola-Infektion führt meist zu hohem Fieber und inneren Blutungen und endet sehr oft tödlich. Beim letzten Ausbruch in Westafrika wurden zwischen 2014 und 2016 in Guinea, Liberia und Sierra Leone 28 000 Fälle und 11 310 Tote verzeichnet.

Im Osten Kongos wurde ein fast zwei Jahre dauernder Ebola-Ausbruch mit 2299 Toten im vergangenen Juni für beendet erklärt, doch Anfang Februar wurde dort ein neuer Fall registriert. Dies ist der inzwischen zwölfte Ausbruch von Ebola im Kongo.

Zuvor hatte die Zeitschrift „The Economist“ eine rasante Ausbreitung des Corona-Virus in Afrika prognostiziert (HIER).

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
DWN
Politik
Politik „Gen Z regelt“ mobilisiert: Das ist für Samstag geplant
29.10.2026

In knapp 30 Städten sind Proteste angekündigt, organisiert von einer noch jungen Gruppierung. Nach den Ausschreitungen in Frankreich...

DWN
Finanzen
Finanzen EZB-Zinsentscheid: Notenbanker belassen Leitzins der Eurozone bei 2,5 Prozent
29.10.2026

Die Europäische Zentralbank lässt die Leitzinsen am 29. Oktober 2026 unverändert. Der Einlagenzins bleibt bei 2,50 Prozent. Zugleich...

DWN
Politik
Politik Merz warnt vor Nordkoreas Rolle im Ukraine-Krieg
29.10.2026

Zum Abschluss seiner Asienreise besucht Bundeskanzler Friedrich Merz am Freitag die Grenze zwischen Süd- und Nordkorea. Bereits zuvor...

DWN
Politik
Politik Steinmeier in China: Appell für Regeln, Frieden und freien Handel
29.10.2026

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat bei einer Rede an der renommierten Peking Universität für eine stärkere regelbasierte...

DWN
Panorama
Panorama Arbeitspausen: Darf der Chef den Zeitpunkt bestimmen?
29.10.2026

Kurz durchatmen, etwas essen oder einen Kaffee trinken: Arbeitspausen gehören zum Alltag. Wann sie stattfinden, entscheiden Beschäftigte...

DWN
Finanzen
Finanzen Lagarde tritt vorzeitig ab: Rennen um die EZB-Spitze beginnt früher
29.10.2026

Christine Lagarde verlässt die Spitze der Europäischen Zentralbank früher als geplant. Damit müssen die Eurostaaten ihre Nachfolge...

DWN
Finanzen
Finanzen Vonovia-Aktie rutscht ab: Vonovia muss Sparen und senkt Erwartungen für 2026 und 2028
29.10.2026

Die Vonovia-Aktie steht am Donnerstag mächtig unter Druck. Der Immobilienkonzern nimmt seine Wachstumsziele zurück und will Investitionen...

DWN
Politik
Politik Spritpreisdeckel lässt auf sich warten: SPD drängt Reiche zur Eile
29.10.2026

Im September hatte sich die schwarz-rote Koalition auf einen erneuten Tankrabatt und einen Spritpreisdeckel verständigt. Während der...