Politik

Gegen den Strom: Vorsorglicher AstraZeneca-Impfstopp in Finnland

Deutschland nimmt den Einsatz des Corona-Impfstoffes von AstraZeneca wieder auf, Finnland setzt ihn dagegen vorerst aus.
19.03.2021 23:28
Aktualisiert: 19.03.2021 23:28
Lesezeit: 1 min
Gegen den Strom: Vorsorglicher AstraZeneca-Impfstopp in Finnland
Eine Packung des Corona-Impfstoffs von AstraZeneca, aufgenommen in einer Arztpraxis. Erste Arztpraxen in Brandenburg haben mit Impfungen gegen das Coronavirus begonnen. (Foto: dpa) Foto: Hannibal Hanschke

Deutschland nimmt den Einsatz des Corona-Impfstoffes von AstraZeneca wieder auf, Finnland setzt ihn dagegen vorerst aus: Nach zwei Verdachtsfällen zu schweren Blutgerinnseln hat sich Finnland zu einem vorsorglichen Stopp der Astrazeneca-Impfungen entschlossen. Das gab das nationale Gesundheitsinstitut THL am Freitag auf einer Pressekonferenz in Helsinki bekannt.

Grund dafür seien zwei Fälle von Venenthrombosen, die zwischen vier und zehn Tagen nach der Impfung aufgetreten seien. Ob ein möglicher ursächlicher Zusammenhang zwischen Blutgerinnseln und Impfstoff bestehe, werde so schnell wie möglich beurteilt. Frühestens am 29. März soll der Einsatz des Präparats wiederaufgenommen werden.

Im Gegensatz zu seinen nordeuropäischen Nachbarländern Norwegen und Schweden hatte Finnland die Impfungen mit dem Vakzin des britisch-schwedischen Hersteller zuvor nicht gestoppt.

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