Finanzen

US-Aktien verzeichnen stärkste Kursgewinne seit 1936

Nicht einmal nach der Großen Finanzkrise haben sich die Aktienkurse so stark vom Crash erholt wie in den letzten zwölf Monaten. Der aktuelle Börsenboom hat nur eine Ursache.
24.03.2021 11:00
Lesezeit: 1 min

Am 23. März letzten Jahres stürzten die Aktienmärkte auf ihren tiefsten Stand im Rahmen des kurzen, aber krassen Corona-Crashs. Dann folgte die Trendwende, da die US-Notenbank Federal Reserve auf ihrer historischen Sitzung vom 22. März 2020 beschlossen hatte, zum ersten Mal in ihrer Geschichte auch im großen Stil Unternehmensanleihen zu kaufen.

Seitdem haben sich die Kurse stark erholt. Im Verlauf der letzten zwölf Monate verzeichnete der US-Aktienindex S&P 500 seinen größten 12-Monats-Zuwachs seit 1936, wie der Chefanalyst der Deutschen Bank Jim Reid berichtet. Der Anstieg des S&P 500 war sogar noch größter als während der zwölf Monate im Anschluss an den Tiefstand im Rahmen der großen Finanzkrise.

Jim Reid schreibt: "Es ist jedoch fair zu sagen, dass die Federal Reserve noch jahrelang mit den Folgen von Covid zu kämpfen haben wird. Haben ihre Maßnahmen dazu beigetragen, Blasen und zukünftige Inflation zu erzeugen? Haben sie den Menschen abseits der Wall Street genug geholfen? Haben sie dazu beigetragen, den Schulden-Super-Zyklus aufrechtzuerhalten?"

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