Finanzen

Paypal lässt in den USA Bezahlen mit Bitcoin & Co zu

Paypal ermöglicht seinen Kunden in den USA ab sofort das Bezahlen mit Bitcoin und drei weiteren echten Kryptowährungen.
30.03.2021 15:53
Aktualisiert: 30.03.2021 15:53
Lesezeit: 1 min
Paypal lässt in den USA Bezahlen mit Bitcoin & Co zu
Blick auf die PayPal-App. (Foto: dpa) Foto: Felix Kästle

Der US-Zahlungsabwickler PayPal heizt die Rekordjagd von Bitcoin an. Paypal habe die technischen Voraussetzungen für das Bezahlen mit Kryptowährungen geschaffen, teilte der US-Konzern am Dienstag mit. Das Angebot sei ab sofort möglich, aber zunächst auf Kunden in den USA beschränkt.

Dem Bitcoin-Kurs gab die Ankündigung Auftrieb. Die älteste und wichtigste Cyberdevise verteuerte sich um mehr als drei Prozent auf 59.170 Dollar. Mitte März hatte ein Bitcoin kurzzeitig mehr als 60.000 Dollar gekostet, so viel wie nie zuvor. Auch der Aktienkurs von Paypal legte zu.

Kunden mit Beständen an Bitcoin, Ether, Bitcoin Cash und Litecoin in einer digitalen Paypal-Geldbörse (Wallet) könnten diese Cyberdevisen künftig in "echtes" Geld wie Dollar umtauschen, um bei Online-Händlern ihre Waren zu bezahlen, erläuterte Paypal. Das Angebot werde in den kommenden Monaten bei allen 29 Millionen Händlern möglich sein.

"Zum ersten Mal können Kunden Kryptowährungen so nahtlos wie eine Kreditkarte oder eine Debitkarte mithilfe ihrer PayPal-Wallet verwenden", sagte Paypal-Chef Dan Schulman zur Nachrichtenagentur Reuters. Der Konzern hatte die Pläne bereits Ende 2020 angekündigt. Nun erfolgte die Umsetzung.

Der US-Kreditkartenanbieter Visa hatte am Montag angekündigt, künftig den Einsatz der Cyberdevise USD Coin für Zahlungen zu akzeptieren. Weltweit gebe es eine steigende Nachfrage von Verbrauchern nach Kryptowährungen.

Der Bitcoin-Preis hat sich innerhalb der vergangenen zwölf Monate verzehnfacht auf rund 60.000 Dollar.

Mehr zum Thema:

Großer Pensionsfonds investiert 5 Prozent seiner Anlagen in Bitcoin

Bitcoin schwächelt: Ende des Bullenmarkts oder Chance zum Einstieg?

Bitcoin in Gefahr: Es drohen Hackerangriffe, Preisverfall und das endgültige Verbot

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
X
DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt als Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Baumaschinen-Markt im Wandel: Asiens Griff nach der Premiumklasse
15.06.2026

Die Ära der großen Übernahmen in Europas Baumaschinenindustrie flaut ab. Doch das asiatische Kapital zieht sich nicht zurück:...

DWN
Panorama
Panorama Fußball-WM 2026: Welche Mannschaft bei der Weltmeisterschaft am meisten wert ist
14.06.2026

Die teuersten Teams bei der Fußball-WM 2026 kommen überwiegend aus Europa. Doch die Marktwerte zeigen vor allem eines: Geld erhöht die...

DWN
Finanzen
Finanzen KI-Blase wird zum Test für Anleger
14.06.2026

Die Kurse von KI-Aktien steigen rasant, doch die Warnungen vor einer neuen Blase werden lauter. Wer jetzt aus Angst alles verkauft, kann...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Deutscher Mittelstand verzweifelt an Regierung: Warum Unternehmer frustriert sind
14.06.2026

Deutschlands mittelständische Unternehmen verlieren zunehmend das Vertrauen in die Lösungskompetenz der Bundesregierung. Wie eine falsche...

DWN
Technologie
Technologie Megatrends zeigen Europas gefährliche Zukunftslücke
14.06.2026

Technologie, Schulden, Demografie und Energie verändern die Weltwirtschaft schneller, als die Politik reagieren kann. Die Analyse der...

DWN
Politik
Politik Fünf politische Dauerbaustellen: Was aus großen Reformversprechen wurde
14.06.2026

Von Ehegattensplitting bis Familienstartzeit: Diese fünf Reformprojekte sollten Deutschland verändern. Heute prägen sie vor allem eines...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Er ist dabei, Maersk zu überholen – nun gibt CMA-Chef Saadé eine aufsehenerregende Prognose ab
14.06.2026

CMA-Chef Rodolphe Saadé sieht eine Weltwirtschaft auf Speed und warnt vor neuen Schocks im Welthandel. Seine Botschaft trifft auch Maersk,...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Startups suchen Geldgeber: Wer finanziert Deutschlands Zukunft?
14.06.2026

Deutschland hat kein Startup-Problem, sondern ein Kapitalproblem. Während innovative Gründer neue Technologien entwickeln, fehlt häufig...