Finanzen

Dax erreicht neue Rekorde über 15.100 Punkte - VW kämpft mit negativen Folgen durch Aprilscherz

Die Märkten entwickeln sich immer besser und erreichen immer neue Höchststände. Ein deutsches Unternehmen macht allerdings negativ auf sich aufmerksam.
01.04.2021 11:21
Aktualisiert: 01.04.2021 11:21
Lesezeit: 1 min
Dax erreicht neue Rekorde über 15.100 Punkte - VW kämpft mit negativen Folgen durch Aprilscherz
Die Börsen erreichen neue Rekorde. (Foto: dpa)

Der Dax hat heute Morgen bis 11 Uhr 0,5 Prozent auf 15.084 Zähler gewonnen. Zwischenzeitlich hat der Index sogar Werte über 15.100 Punkte überschritten und damit ein neues Allzeithoch erreicht.

Die Börsianer hatten im Vorfeld bereits mit neuen Höchstständen gerechnet. Denn die Märkte bekommen insbesondere positive Impulse von der Ankündigung aus den USA, das billionenschwere Konjunkturprogramm noch einmal zu vergrößern. Es liegt derzeit bei rund vier Billionen Dollar. Zusätzlich hat US-Präsident Joe Biden Details zum ersten Paket bekannt gegeben. So sollen Straßen und Brücken modernisiert und mehrere Flughäfen erneuert werden.

Die VW-Aktie beschäftigt heute die Börsianer. Das Papier hat 2,1 Prozent auf 303,20 Euro verloren. Die Anleger beschäftigt der April-Scherz, den das Unternehmen zu Wochenanfang verbreitet hat. Angeblich sollte die US-Tochter in "Voltswagen" umbenannt werden. Doch nahmen die Marktteilnehmer die Information so ernsthaft auf, dass sie sich dadurch getäuscht fühlten. Das Management bat zwar um Entschuldigung, hat aber bei den US-Medien dadurch einen Image-Verlust erlitten.

Der Dax hat gestern bereits neue Rekorde erreicht, letztlich verharrte der Index zum Handelsschluss bei 15.008 Punkten. Zu den Topwerten gehörte RWE, das 3,2 Prozent auf 33,42 Euro gewann. Danach folgte Infineon, das 1,7 Prozent auf 36,16 Euro verlor. Der Dritte im Bunde war E.ON, das 1,7 Prozent auf 9,92 Euro nachgab.

Covestro hat 1,5 Prozent auf 57,34 Euro eingebüßt und lag damit auf dem ersten Platz der Liste der Tagesverlierer. Die Nummer zwei BASF, das 1,5 Prozent auf 70,84 Euro verlor. HeidelbergCement büßte 1,2 Prozent auf 77,46 Euro ein und lag damit hier auf dem dritten Rang.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen

Jede Anlage am Kapitalmarkt ist mit Chancen und Risiken behaftet. Der Wert der genannten Aktien, ETFs oder Investmentfonds unterliegt auf dem Markt Schwankungen. Der Kurs der Anlagen kann steigen oder fallen. Im äußersten Fall kann es zu einem vollständigen Verlust des angelegten Betrages kommen. Mehr Informationen finden Sie in den jeweiligen Unterlagen und insbesondere in den Prospekten der Kapitalverwaltungsgesellschaften.

DWN
Unternehmen
Unternehmen Gaslighting im Job: Wenn Manipulation zur Strategie wird – und wie Sie sich schützen
07.04.2026

Ein Gespräch im Büro, ein scheinbar harmloser Kommentar – und plötzlich zweifeln Beschäftigte an sich selbst. Gaslighting und andere...

DWN
Finanzen
Finanzen Aktienmarkt: Small-Caps und internationale Chancen
07.04.2026

Der Iran-Konflikt treibt Ölpreise und Inflationsängste in die Höhe. Anleger prüfen ihre Strategien, während der Aktienmarkt (noch)...

DWN
Politik
Politik Untersee-Internetkabel als Schwachstelle: Wie der Iran-Krieg globale Datenströme gefährdet
07.04.2026

Die Spannungen im Nahen Osten rücken die Verwundbarkeit zentraler Untersee-Internetkabel und globaler Datenströme in den Fokus. Welche...

DWN
Finanzen
Finanzen Siemens-Healthineers-Aktie fällt: Goldman senkt Kursziel deutlich
07.04.2026

Die Siemens-Healthineers-Aktie steht unter Druck – Goldman Sachs senkt das Kursziel. Besonders das Diagnostikgeschäft und der...

DWN
Panorama
Panorama Dieselpreis explodiert: Rekorde trotz Preisbremse
07.04.2026

Nach Einführung der 12-Uhr-Regel für Tankstellen sinken die Spritpreise nicht – sie klettern weiter auf neue Rekordstände. Die Politik...

DWN
Politik
Politik Effizienz statt Strafrecht: Justizministerium plant Ende der Strafverfolgung für Schwarzfahrer
07.04.2026

Bundesjustizministerin Stefanie Hubig stößt eine Debatte an, die weit über das Ticketlösen hinausgeht: Die Entkriminalisierung des...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Transformation oder Kahlschlag? Der KI-Umbruch bei Associated Press
07.04.2026

Die US-Nachrichtenagentur Associated Press streicht massiv Stellen, um Ressourcen für Künstliche Intelligenz und Videoformate...

DWN
Finanzen
Finanzen Milliardenloch im Staatshaushalt: Wenn Mehreinnahmen nicht mehr ausreichen
07.04.2026

Trotz sprudelnder Steuereinnahmen klafft in den öffentlichen Kassen ein gewaltiges Loch von 127,3 Milliarden Euro. Der massive Anstieg des...