Finanzen

Dax: Börsianer rechnen in der laufenden Woche mit neuen Rekorden - nachmittags US-Konjunkturdaten

Das deutsche Leitbarometer bewegt sich zwar nur wenig. Doch bleibt es auf hohem Niveau.
13.04.2021 10:51
Lesezeit: 1 min
Dax: Börsianer rechnen in der laufenden Woche mit neuen Rekorden - nachmittags US-Konjunkturdaten
Heute Mittag erfahren die Anleger, wie optimistisch Manager kleiner US-Firmen sind. (Foto: dpa)

Der Dax hat heute Morgen 0,3 Prozent auf 15.258 Zähler gewonnen. Ganz wichtig: Marktbeobachter halten in der laufenden Woche neue Höchststände für möglich.

Heute Morgen gab es für die Anleger neue Konjunkturdaten aus Deutschland. So sind die Verkaufspreise im Großhandel im März 2021 um 4,4 Prozent gegenüber März 2020 gestiegen. Einen stärkeren Preisanstieg gegenüber dem Vorjahr gab es zuletzt im April 2017 (plus 4,8 Prozent). Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, setzte sich der Anstieg der Großhandelspreise damit fort: Im Februar 2021 hatte die Veränderung gegenüber dem Vorjahr noch bei 2,3 Prozent gelegen, im Januar hatte sich der Index gegenüber dem Vorjahresmonat nicht verändert.

Später stehen einige US-Konjunkturdaten an: So wird um 12 Uhr MEZ der NFIB-Geschäftsoptimismus kleinerer Firmen für den März präsentiert, die 50 Prozent der privaten US-Erwerbspersonen beschäftigen. Der Wert bei der letzten Messung vom Februar betrug 95,8.

Die Entwicklung des Indexes wirkt sich auf die Devisenmärkte aus: Wenn er höher als erwartet ausfällt, dann führt dies in der Regel zu einem Anstieg des US-Dollars. Heute Morgen kostete ein Euro nahezu unverändert 1,1901 Dollar.

Um 14.30 Uhr MEZ wird der Verbraucherpreis-Index für den März veröffentlicht. Der Indikator gilt als wesentliche Kenngröße, um das Verbraucherverhalten und die Inflation einzuschätzen.

Der Dax hat gestern 0,1 Prozent auf 15.215 Zähler verloren – also eine ähnliche Bewegung eingeschlagen wie heute. Die Top-Aktie war Daimler mit einem Plus von 1,4 Prozent auf 75,97 Euro, gefolgt von E.ON, das 1,3 Prozent auf 10,03 Euro zulegte. Die Nummer drei auf dieser Liste war BMW, das mit einem Gewinn von 1,1 Prozent auf 88,95 über die Ziellinie kam.

Darüber hinaus machten Verlierer auf sich aufmerksam: Siemens Energy hat einen Verlust von 2,8 Prozent auf 29,53 Euro verbucht und lag damit auf der Liste der Aktien, die am meisten verloren, auf dem ersten Platz. Die Nummer zwei war hier MTU Aero Enginges, das 1,7 Prozent auf 199,15 Euro nachgab. Infineon folgte mit einem Verlust von 1,2 Prozent auf 35,18 Euro und platzierte sich damit auf den dritten Rang.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Finanzielle Freiheit braucht einen starken Partner

Vermögen eröffnet Möglichkeiten – und bringt zugleich Entscheidungen mit sich: Wie lässt sich das Erreichte bewahren, gezielt...

 

DWN
Unternehmensporträt
Unternehmensporträt Finanz Informatik: Der unsichtbare Riese hinter der Sparkassen-Digitalisierung
09.10.2026

Vom Online-Banking bis zu Wertpapiergeschäften – die Finanz Informatik digitalisiert 338 Sparkassen und betreut rund 114 Millionen...

DWN
Politik
Politik Brüssel schlägt vor: weniger Kommissare, weniger Vetos, mehr Schutzklauseln und 15 Jahre Kontrolle neuer Mitglieder
09.10.2026

Die Europäische Kommission will in den bisherigen Mitgliedstaaten Unterstützung für die Erweiterung gewinnen, da dort Sorgen über die...

DWN
Finanzen
Finanzen Investor Felix: Sechs Gründe, warum die Micron-Aktie zum Kauf einlädt
09.10.2026

Das Problem besteht nicht darin, einen Grund für den Kauf zu finden, sondern sich zu vergewissern, dass man davon nicht bereits zu viel im...

DWN
Politik
Politik Per Haftbefehl gesucht: Mehr als 148.000 offene Haftbefehle in Deutschland
09.10.2026

Warum bleiben Tausende Haftbefehle in Deutschland offen? Welche Rolle spielen Ersatzfreiheitsstrafen und die Staatsangehörigkeit dabei?

DWN
Unternehmen
Unternehmen Entstehung eines Mega-Reeders stockt: Israel hat ZIM-Übernahme noch nicht genehmigt
09.10.2026

Hapag-Lloyd will mit der Übernahme von ZIM einen der größten Deals seiner Geschichte abschließen. Doch Israel hat dem 4,2 Milliarden...

DWN
Politik
Politik DWN-Podcast Folge 46: Die Woche im Rückblick – KW 41
09.10.2026

Unser neuer Podcast ist da: Die ganze Woche in wenigen Minuten. Der DWN-Wochenrückblick bringt die Themen, die zählen – eingeordnet,...

DWN
Politik
Politik Führerscheinreform: Führerschein könnte bis zu 1.000 Euro günstiger werden
09.10.2026

Wie viel spart man wirklich durch die Führerscheinreform? Verkehrsminister Steffen Bilger nennt erstmals konkrete Zahlen – und erklärt,...

DWN
Finanzen
Finanzen Gold schützt nicht vor jedem Risiko
09.10.2026

Gold gilt als sicherer Hafen – doch wer sein Vermögen schützen will, sollte sich nicht auf ein einziges Edelmetall verlassen....