Finanzen

„Gold ist die Grundlage der Stabilität des internationalen Währungssystems“

Nach Angaben der europäischen Notenbanken ist Gold wichtig für die Stabilität des internationalen Währungssystems. Doch das Edelmetall diene auch der Absicherung in Krisenzeiten.
15.04.2021 12:44
Aktualisiert: 15.04.2021 12:44
Lesezeit: 1 min

Laut dem Präsidenten der Deutschen Bundesbank, Jens Weidmann, ist Gold „die Grundlage der Stabilität des internationalen Währungssystems“. Die französische Zentralbank erklärt auf ihrer Website, dass Gold „das ultimative Mittel der Wertaufbewahrung“ ist. Auch auf der Website der italienischen Zentralbank heißt es, Gold sei „eine ausgezeichnete Absicherung gegen Ungemach“.

Ein weiterer guter Grund, „eine große Position in Gold zu halten“, ist der italienischen Zentralbank zufolge der Schutz vor hoher Inflation, da Gold dazu neigt, seinen Wert im Laufe der Zeit zu halten. Außerdem kann Gold im Gegensatz zu ausländischen Währungen nicht abwerten oder abgewertet werden. Gold werde nicht von einer Regierung oder einer Zentralbank ausgegeben und hängt daher nicht von deren Solvenz ab.

Die niederländische Zentralbank sagt auf ihrer Website: „Ein Goldbarren behält immer seinen Wert. [...] Gold ist das perfekte Sparschwein - es ist der Vertrauensanker für das Finanzsystem. Wenn das System zusammenbricht, kann der Goldbestand als Basis dienen, um es wieder aufzubauen.“

Diese Äußerungen sind mehr als bemerkenswert. Europas Zentralbanken erklären ganz offen und deutlich, dass Gold der von ihnen ausgegebenen Währung überlegen ist, und raten den Menschen zum Goldbesitz als „das perfekte Sparschwein“ und als Schutz gegen „hohe Inflation“ und gegen die Möglichkeit eines „Zusammenbruchs des Systems“.

Wenn Fiat-Währungen wie Euro, Pfund und Krone sicherer wären als Gold, so würden Europas Zentralbanken den Menschen nicht zum Gold raten. Doch sie bekennen selbst, dass ihr eigenes Papiergeldsystem versagen könnte. All dies passt offensichtlich zu den europäischen Plänen, einen neuen globalen Goldstandard einzuführen.

Das aktuelle Fiat-Geldsystem ist durchsät von finanziellen Verzerrungen und Schulden. Dieses System ist eigentlich am Ende. Der Übergang zu einem Goldstandard ist überfällig, meinen Analysten (HIER).

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