Finanzen

Börsianer haben zum Wochenstart neue Inflations-Statistiken im Blick

Eigentlich nicht viel los. Doch am Nachmittag könnte sich was tun, weil dann wichtige Zahlen veröffentlicht werden.
31.05.2021 10:44
Aktualisiert: 31.05.2021 10:44
Lesezeit: 1 min
Börsianer haben zum Wochenstart neue Inflations-Statistiken im Blick
Von den internationalen Börsen kommen heute wegen zweier Feiertage nur wenig Impulse. (Foto: dpa)

Der Dax hat bis 10.30 Uhr 0,2 Prozent auf 15.493 Punkte verloren. Damit fällt der Wochenstart verhalten aus. Am vergangenen Dienstag hatte der Index kurz einen neuen Höchststand von 15 568 Zählern erreicht. Jetzt sieht es erst einmal nicht danach aus, dass es wieder einen neuen Rekord geben könnte.

Zwei Feiertage sorgen heute dafür, dass die deutsche Börse international nur mit wenig Impulsen zu rechnen hat. In den USA findet der Memorial Day statt, so dass die Handelsplätze in atlantischer Übersee geschlossen bleiben. Die Amerikaner gedenken ihrer Toten, die in den Kriegen gefallen sind. Darüber hinaus gibt es in London keinen Handel, weil dort die Briten ihren Frühlingsfeiertag begehen.

Immerhin könnte es am Nachmittag eine Bewegung durch die Veröffentlichung von Makros aus Deutschland geben. So präsentieren um 14 Uhr die Verantwortlichen den deutschen Verbraucherpreisindex für den Mai. Die Prognosen liegen beim Jahresvergleich bei 2,5 Prozent. Im Vormonat hatte es ein Plus von 2,1 Prozent gegeben.

Alle Statistiken zur Inflation werden von den Börsianern grundsätzlich mit großem Interesse verfolgt. So hatten in den vergangenen Wochen immer wieder Ängste vor der steigenden Inflation für Kursbewegungen gesorgt. In den USA hat die Preisteuerung im April bei 4,2 Prozent gelegen - so hoch wie seit dem September 2008 nicht. Marktteilnehmer sprachen Mitte Mai von einem "Inflationsschock".

Immerhin ist der Dax am vergangenen Freitag mit einem Plus von 0,8 Prozent auf 15.520 Punkte ruhig aus der Woche gegangen. Die Top-Aktie war Siemens, die mit Plus von 3,8 Prozent auf 134,90 Euro über die Ziellinie ging. Danach platzierte sich das Papier von Infineon, das 2,4 Prozent auf 33,22 Euro zulegte, gefolgt von Merck (plus 1,8 Prozent auf 147,60 Euro).

Doch gab es auch Aktien, die Verluste einfuhren. So verbuchte Daimler ein Minus von 1,6 Prozent auf 76,64 Euro. Darüber hinaus verlor die Deutsche Post 1,3 Prozent auf 55,75 Euro und landete auf der Liste auf dem zweiten Platz. Die Nummer drei war hier FMC, das einen Rückgang von 0,7 Prozent auf 65,78 Euro verzeichnete.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Damit Sie sich auf Ihr Unternehmen konzentrieren können

Ein Unternehmen zu führen, bedeutet, täglich Verantwortung zu übernehmen und Entscheidungen zu treffen. Gleichzeitig soll möglichst...

 

X

DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt als Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

DWN
Finanzen
Finanzen US-Marktbericht: Wall Street schließt im Plus – Fed lässt Leitzinsen unverändert
28.10.2026

Bewegte Märkte an der Wall Street: Welche Faktoren die aktuellen Börsenkurse steuern und was Anleger jetzt wissen müssen.

DWN
Unternehmen
Unternehmen Das ist Russlands neuer Albtraum
28.10.2026

Das deutsche Verteidigungsunternehmen Helsing bringt zwei neue Luftabwehrraketen und ein KI-gestütztes Abwehrsystem auf den Markt. Ziel...

DWN
Politik
Politik Wahl von AfD-Politikern: Streit um eidesstattliche Erklärung – Rücktrittsforderungen für Schulze
28.10.2026

Die Debatte über den Umgang mit der AfD wird zur Zerreißprobe für die CDU-Landtagsfraktion in Sachsen-Anhalt: Aktueller Tiefpunkt ist...

DWN
Finanzen
Finanzen Europäische Banken: Höhere Zinsen dämpfen bereits die Kreditnachfrage
28.10.2026

Vor ihrer Zinssitzung veröffentlichte die EZB einen Bericht über den Stand der Kreditvergabe der Banken. Daraus geht hervor, dass ihre...

DWN
Finanzen
Finanzen Silber stürzt ab: Schmerzhafte Lektion oder erwartete Chance an einer runden Marke?
28.10.2026

Der Silberpreis ist auf den niedrigsten Stand seit elf Monaten gefallen und liegt inzwischen mehr als 50 Prozent unter seinem Rekordhoch...

DWN
Politik
Politik Analyse: Trump kann nur neidisch sein – Präsident Xi ist bereit für eine vierte Amtszeit
28.10.2026

Im kommenden Jahr soll Xi Jinping eine weitere fünfjährige Amtszeit als mächtiger Präsident Chinas erhalten. In dieser Woche treffen...

DWN
Finanzen
Finanzen Einkommensausfall: Viele Deutsche haben kaum finanzielle Reserven
28.10.2026

Eine kaputte Waschmaschine, eine Autoreparatur: Für 37 Prozent wären unerwartete 3.000 Euro ein echtes Problem. Besonders junge...

DWN
Finanzen
Finanzen Drei Dinge, die mir bei Teslas aktuellem Quartalsbericht aufgefallen sind
28.10.2026

Beim Lesen von Teslas aktuellem Quartalsbericht entstand bei mir der Eindruck, es mit zwei getrennten Unternehmen zu tun zu haben. Das eine...