Technologie

Bundesregierung plant Solardach-Pflicht für Neubauten

 Die Bundesregierung will einem Medienbericht zufolge die Regeln für Hausbauer und Immobilienbesitzer massiv verschärfen und ab kommendem Jahr eine Solardach-Pflicht einführen.
04.06.2021 10:31
Aktualisiert: 04.06.2021 10:31
Lesezeit: 1 min

Die Bundesregierung will einem Medienbericht zufolge die Regeln für Hausbauer und Immobilienbesitzer massiv verschärfen und ab kommendem Jahr eine Solardach-Pflicht einführen. Das berichtet "Bild" (Freitag) unter Berufung auf den Entwurf des "Klimaschutz-Sofortprogramm 2022". Danach müsse auf jedem Neubaudach künftig eine Photovoltaik- oder Solarthermie-Anlage installiert werden. Gleiches gelte bei "größeren Dachsanierungen" bei Bestandsbauten. Zudem wolle die Regierung auch die Dämmungsregeln verschärfen. So müssten alle Neubauten ab 2023 den bisher höchsten Energie-Standard EH-55 erfüllen. Bisher war der Standard EH-55 freiwillig. Ab 2025 würden die Vorgaben noch einmal schärfer. Dann gelte der so genannte Standard EH-40. Die Neubauten dürfen dann nur noch maximal 40 Prozent der Energie eines Standardgebäudes verbrauchen.

Die grüne Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock würde einer Zeitung zufolge im Falle einer Regierungsübernahme Flugreisen verteuern und Kurzstreckenflüge abschaffen. Letztere solle es "perspektivisch nicht mehr geben", sagte sie der Zeitung "Bild am Sonntag" einem Vorabbericht zufolge. Eine klimagerechte Besteuerung von Flügen werde zudem Dumpingpreise verhindern. Zuletzt hatte auch SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz angekündigt, gegen Billigflüge vorgehen zu wollen. Baerbock will dem Vorbericht zufolge auch eine Solaranlagen-Pflicht für Neubauten durchsetzen, so Reuters: "Künftig muss in Deutschland gelten, dass in der Regel nur noch mit Solardach neu gebaut wird."

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