Deutschland

Bundesnotbremse verdirbt Hotels und Gaststätten das Geschäft

Der Bundeslockdown hat das Gaststättengewerbe und die Hotels schwer getroffen.
18.06.2021 10:54
Lesezeit: 1 min
Bundesnotbremse verdirbt Hotels und Gaststätten das Geschäft
Ein Plakat des Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) mit der Aufschrift #AlarmstufeRot - Betriebe & Arbeitsplätze retten!“ hängt am Fenster einer leeren Kneipe. (Foto: dpa) Foto: Kay Nietfeld

Die Bundesnotbremse mit ihren weitreichenden Schutzmaßnahmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie hat dem deutschen Gastgewerbe im April erhebliche Einbußen eingebrockt. Dessen Umsatz fiel preisbereinigt um 6,3 Prozent niedriger aus als im Vormonat, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. Er lag damit um 68,9 Prozent unter dem Niveau von Februar 2020, dem Monat vor Beginn der Corona-Pandemie in Deutschland.

Hotels und sonstige Beherbergungsbetriebe verzeichneten im April überdurchschnittlich hohe Einbußen von 10,8 Prozent. "Ursächlich für den Rückgang dürften die 'Bundesnotbremse' und das Beherbergungsverbot zu touristischen Zwecken, auch über Ostern, sein", so das Bundesamt. Auch die Gastronomie wurde von den weitreichenden Corona-Schutzmaßnahmen ausgebremst: Der Umsatz gab um 5,5 Prozent nach. Innerhalb der Gastronomie stieg der Umsatz der Caterer allerdings um 2,6 Prozent zum Vormonat.

Stark sinkende Corona-Neuinfektionen und zunehmende Impfungen machen der Branche aber Hoffnung auf bessere Zeiten. "Nach sieben Monaten Lockdown ist die Freude bei Gastgebern und Gästen über die Wiedereröffnung der Außengastronomie und zum Teil auch der Innengastronomie und der Hotels für touristische Übernachtungen groß", hieß es zuletzt beim Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga).

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Goldgedeckte Digitalwährungen als Brücke zwischen Sachwerten und Finanztechnologie

Steigende Inflation, geopolitische Unsicherheiten und die fortschreitende Digitalisierung verändern die Anforderungen an moderne Formen...

DWN
Panorama
Panorama Last Minute buchen: Wo Urlauber jetzt noch sparen können
20.06.2026

Kurzentschlossene setzen auch in diesem Sommer auf Last-Minute-Angebote. Doch der Reisemarkt hat sich verändert: Nicht jede spontane...

DWN
Technologie
Technologie KI-Pionier Bengio: „Wir können die Vorteile nutzen, ohne die Katastrophe zu riskieren“
20.06.2026

Yoshua Bengio ist ein kanadischer Informatiker, der bekannt wurde durch seine Forschung zu künstlichen neuronalen Netzen und Deep...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Energiewende: Milliardenauftrag für Windstrom-Plattform geht nach Rostock
20.06.2026

Für die Anbindung von Windparks auf See an Stromleitungen an Land sind Konverter notwendig. Warum der Milliardenauftrag des Netzbetreibers...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Die 7 gefährlichsten Bürokratiefallen für Mittelständler: So hebeln Sie sie aus
20.06.2026

Immer neue Regeln, Formulare und Dokumentationspflichten treiben Mittelständler an ihre Grenzen – oft weit stärker als große Konzerne....

DWN
Unternehmen
Unternehmen Hyundai Inster im Test: Kleiner Elektro-SUV für fast jeden Geldbeutel
20.06.2026

Der Hyundai Inster wirkt auf den ersten Blick wie ein elektrischer Stadtzwerg. Im Test zeigt der kleine SUV aber mehr Platz, Komfort und...

DWN
Panorama
Panorama KI-Bewerbung: Diese 5 Fehler sollten Sie vermeiden
20.06.2026

Immer mehr Bewerber nutzen KI, um ihre Jobsuche zu beschleunigen. Doch die besten Ergebnisse entstehen nicht auf Knopfdruck. Wer Chatbots...

DWN
Panorama
Panorama EU einigt sich auf Fluggastrechte-Reform: Das ändert sich für Reisende
20.06.2026

Die EU hat sich auf neue Regeln für Flugreisende verständigt. Künftig sollen Passagiere bei Gepäck, Sitzplätzen und Informationen...

DWN
Finanzen
Finanzen Deutsche Börse: Deutschland strebt eine Ausnahmeregelung von der gemeinsamen Aufsicht an
20.06.2026

Deutschland fordert mehr europäische Kapitalmarktintegration, will der Deutschen Börse aber offenbar eine Ausnahme sichern. Der Fall...