Politik

Berichte: Attacke auf Hapag-Lloyd-Frachter in der Straße von Hormus

In der Straße von Hormus soll es nach Berichten zu einer Attacke auf einen Hapag-Lloyd-Frachter gekommen sein.
06.07.2021 13:14
Aktualisiert: 06.07.2021 13:14
Lesezeit: 1 min
Berichte: Attacke auf Hapag-Lloyd-Frachter in der Straße von Hormus
Ein Frachter soll angegriffen worden sein. (Foto: dpa) Foto: Cortesía

Die „BILD“ berichtete am 6. Juli 2021: „Der Charter-Frachter „CSAV Tyndall“, der für die Hamburger Container-Reederei Hapag-Lloyd fährt, ist in der Straße von Hormus offenbar beschossen worden. Nach ersten Informationen der Reederei blieb die Crew an Bord unverletzt. Der Vorfall ereignete sich bereits am Sonnabend, berichtet die ,London Times‘. Der Frachter ,CSAV Tyndall‘ (300 Meter, rund 8600 Container) fährt unter liberianischen Flagge und soll nach Medienberichten aus Nahost Israeli-Tycoon Eyal Ofer gehören. Laut Ofers Agentur in London, habe es aber erst vor Kurzem einen Eigner-Wechsel gegeben.“

Die dpa hatte am 3. Juli 2021 gemeldet: „Im Indischen Ozean ist am Samstag erneut ein Frachtschiff in Besitz eines israelischen Geschäftsmanns angegriffen worden. Opfer habe es nicht gegeben, berichtete die israelische Tageszeitung ,Haaretz‘ unter Berufung auf israelische Sicherheitskreise. Demnach vermutet das Land, dass wieder einmal der Iran hinter dem Angriff steckt. Das Schiff war demnach auf dem Weg von Saudi-Arabien in die Vereinigten Arabischen Emirate. Der Frachter ,CSAV Tyndall‘ soll nach Angaben des israelischen Senders Channel 12 keine israelischen Staatsangehörigen an Bord gehabt haben. Dem Informationsdienst Marine Traffic zufolge fährt er unter der Flagge Liberias und blieb vor der Küste der Emirate stehen. Ähnliche Angriffe auf Frachter hatte es bereits im Februar und April gegeben. Auch damals waren Schiffe im Besitz von Israelis im Golf von Oman attackiert worden. Israel beschuldigte beide Male den Iran. Im April war auch ein iranischer Frachter bei einer Explosion im Roten Meer leicht beschädigt worden. Berichten der ,New York Times‘ zufolge ging dieser Angriff von Israel aus. Zudem wurde ebenfalls im April eine iranische Atomanlage attackiert. Teheran beschuldigte Israel. Der Iran ist mit Israel verfeindet. Israel wiederum hat mittlerweile diplomatische Beziehungen mit den beiden Golfanrainern Vereinigte Arabische Emirate (VAE) und Bahrain aufgenommen.“

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Damit Sie sich auf Ihr Unternehmen konzentrieren können

Ein Unternehmen zu führen, bedeutet, täglich Verantwortung zu übernehmen und Entscheidungen zu treffen. Gleichzeitig soll möglichst...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Proteinboom: Warum Lebensmittelkonzerne jetzt Millionen investieren
30.09.2026

Protein galt lange als Thema für Fitnessstudios und Spezialregale. Inzwischen verändert der Boom ganze Supermärkte und zwingt...

DWN
Finanzen
Finanzen Wall Street gibt nach, während die Anleiherenditen sinkentitle
29.09.2026

Erfahren Sie, welche überraschenden Impulse die US-Märkte im späten Handel bewegten.

DWN
Unternehmen
Unternehmen Förderprogramm für Azubi-Vermittlung vor dem Aus – trotz offener Ausbildungsplätze
29.09.2026

Viele offene Lehrstellen, viele Jugendliche ohne Perspektive – und trotzdem soll ein bewährtes Förderprogramm für die Azubivermittlung...

DWN
Finanzen
Finanzen Geldvermögen: Haushalte so reich wie nie - Rekordsumme ungleich verteilt
29.09.2026

Das weltweite Geldvermögen erreicht laut Allianz ein Rekordhoch. Doch der Zuwachs kommt bei Milliarden Menschen nicht an. Die Unterschiede...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Funflation: Warum selbst der Spaß immer teurer wird
29.09.2026

Urlaub, Restaurant oder Hobby: Wer seine Freizeit genießen will, muss immer tiefer in die Tasche greifen. Eine Analyse der Bank of America...

DWN
Politik
Politik Kippt der Länderfinanzausgleich? Union droht bei Linksregierung mit Geldentzug
29.09.2026

Nach dem Wahlsieg der Linkspartei in Berlin könnte diese bald die Regierung anführen. Die CDU- und CSU-geführten Bundesländer drohen...

DWN
Finanzen
Finanzen Reicher Westen, armer Osten: Enorme Vermögensungleichheit verschärft sich 2025
29.09.2026

Am 36. Jahrestag der Wiedervereinigung herrschen enorme Unterschiede bei der Vermögensverteilung: Alleine im Jahr 2025 entfielen 95...

DWN
Politik
Politik Deutschland vergreist: Kinderwunsch sinkt – das sind die Folgen
29.09.2026

In Deutschland sinkt nicht nur kontinuierlich die Geburtenrate, sondern erstmals seit vielen Jahren sogar auch der Wunsch nach eigenen...