Politik

Russland führt großes Militärmanöver auf der Krim durch

Russland führt ein großes Militärmanöver im südlichen Militärbezirk durch. Die Übung konzentriert sich auf die Krim. Es kommen tausende Soldaten und hunderte Panzer, Jets und Schiffe zum Einsatz.
20.10.2021 12:01
Aktualisiert: 20.10.2021 12:01
Lesezeit: 1 min
Russland führt großes Militärmanöver auf der Krim durch
Russland führt eine Militärübung auf der Krim durch. (Foto: Russisches Verteidigungsministerium)

Russland führt seit dem 13. Oktober 2021 auf der Krim eine große Militärübung durch. An der Übung sind über 40 Kriegsschiffe und 30 Jets beteiligt. Das große Landungsschiff „Saratov“, zahlreiche Panzer und Bodentruppen nehmen ebenfalls an der Übung teil. Nach offiziellen Angaben beteiligen sich 8.000 Soldaten und 350 Kriegsgeräte an der Übung. Es kommen auch die Drohnen der Klassen „Forpost“ und „Orlan-10“ zum Einsatz.

Die Simulation umfasste unter anderem eine Infiltration von Terrorgruppen im südlichen Bundesbezirk, die vereitelt wurde. Ein Sprecher der Schwarzmeerflotte teilte mit, dass es unter anderem darum geht, die Küstengebiete vor Sabotageattacken zu schützen. „Die Küstentruppen der Schwarzmeerflotte erarbeiteten praktische Maßnahmen zur Sicherung der Sabotageabwehr eines Küstenabschnitts und kämpften mit Seeangriffsgruppen und Seelandetruppen“, heißt es in einer Erklärung der Schwarzmeerflotte.

Unter den teilnehmenden Schiffen war das Flaggschiff der Schwarzmeerflotte, die „Moskva“, und auch die Kampfhubschrauber „Kamov Ka-52 Alligator“, so das russische Verteidigungsministerium. Eine russische Verteidigungsquelle sagte: „Die militanten Kämpfer wurden von den Kräften motorisierter Gewehreinheiten des Armeekorps mit Unterstützung taktischer Luftangriffskräfte blockiert.“

„Su-30SM-Jäger und Su-24M- und Su-34-Bomber führten Einsätze in niedrigen und extrem niedrigen Höhen im Zielgebiet durch, das sich außerhalb der Sichtzone für Radare und Boden-Luft-Raketensysteme der fiktiven feindlichen Kriegsschiffe befand. Su-30SM-Jäger führten Abschüsse von Kh-31A-Anti-Schiffs-Raketen aus maximaler Entfernung durch, während die Bomber aus einer Höhe von bis zu 600 Metern mit hochexplosiven Splitterbomben Schläge ausführten“, so die Pressestelle des südlichen Militärbezirks Russlands.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Der wachsende Trend zu digitalen Zusatzeinkommen im deutschen Mittelstand

Wirtschaftliche Unsicherheit und steigende Lebenshaltungskosten verändern das Verhältnis vieler Beschäftigter und Selbstständiger zu...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Rohstoffe für Russland? Irlands Regierung weicht Verstaatlichung aus
08.07.2026

Das irische Alumina-Werk Aughinish steht wegen russischer Eigentümerstrukturen und Exporten nach Russland unter Druck. Trotz Sorgen über...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Insolvente Unternehmen: Immer mehr Firmen vorm endgültigen Aus
08.07.2026

Steigende Energiepreise, hohe Arbeitskosten, drohende Lieferkettenstörungen: Die Rettung zahlungsunfähiger Firmen in Deutschland wird...

DWN
Politik
Politik Energiewende: EnBW-Chef fordert Korrektur bei Windkraft-Ausbauzielen
08.07.2026

Die EnBW hat den Ausbau der Offshore-Windkraft als wichtigen Eckpfeiler der Energiewende in Europa vorangetrieben. Jetzt fordert der...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Vom öffentlichen in den privaten Sektor: Habeck wird Berater bei Investmentgesellschaft
08.07.2026

Ex-Vizekanzler Habeck wechselt in die Privatwirtschaft: Ab August nimmt der frühere Wirtschaftsminister einen lukrativen Beraterjob bei...

DWN
Finanzen
Finanzen Besitzen Sie amerikanische Technologieaktien? Dann sollten Sie über einen Verkauf nachdenken
08.07.2026

US-Tech-Aktien haben die Märkte lange nach oben gezogen, doch die Warnungen vor überzogenen Bewertungen werden lauter. Während Jeremy...

DWN
Politik
Politik "Chatkontrolle" durch die Hintertür? Plötzliches Eilverfahren im EU-Parlament
08.07.2026

Die Bürger der EU lehnen die Chatkontrolle ab, auch das EU-Parlament. Plötzlich bringt EU-Parlamentspräsidentin Roberta Metsola kurz vor...

DWN
Finanzen
Finanzen Übernahmepoker: Unicredit nähert sich Mehrheit bei Commerzbank
08.07.2026

Die Unicredit hat mit Ablauf ihres Übernahmeangebots ihren Anteil an der Commerzbank weiter aufgestockt. Eine Mehrheit an den Dax-Konzern...

DWN
Finanzen
Finanzen ETF und Aktien handeln mithilfe künstlicher Intelligenz? Wo Chancen und Risiken liegen
08.07.2026

Tatsächlich nutzen heute viele Privatpersonen KI-Chatbots auch als Hilfe beim Investieren. Deshalb haben wir untersucht, worin der wahre...