Technologie

Autobahn App 2.0 im ersten Quartal 2022 geplant

Die Autobahngesellschaft des Bundes plant im ersten Quartal 2022 eine Weiterentwicklung der Autobahn App.
24.10.2021 16:08
Lesezeit: 1 min

Die Autobahngesellschaft des Bundes plant im ersten Quartal 2022 eine Weiterentwicklung der Autobahn App. Ziel sei es, die App „noch nutzerfreundlicher und serviceorientierter“ zu gestalten, teilte ein Sprecher der Autobahn GmbH auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Bei der App 2.0 sollten neue Features viele bisherige Reaktionen der Nutzerinnen und Nutzer berücksichtigen.

Geplant seien Funktionen, die den Service für die Nutzerinnen und Nutzer maßgeblich verbesserten. Ein Beispiel seien „dynamische Informationen“ für Lkw-Fahrerinnen und -Fahrer. Dabei sollen bundesweit freie Stellplätze auf Lkw-Parkplätzen angezeigt werden.

Die Autobahn App sei bislang mehr als 420.000 mal installiert worden, hieß es. Dies sei eine „deutlich positive Resonanz“. Für die Fortentwicklung der App gelte der Grundsatz „Evolution statt Revolution“. Die App solle Schritt für Schritt zielgenau und kosteneffizient um weitere Funktionen erweitert werden.

Die App war vor drei Monaten gestartet. Ziel der Autobahngesellschaft ist es, dass Autofahrer mehr und bessere Informationen über die Verkehrslage bekommen sollen, etwa über Umleitungen und darüber, wann Baustellen oder Unfallstellen wieder aufgelöst werden. Die App zeigt außerdem an, wo und welche Art von Ladesäulen es für Elektroautos gibt. Eine eigenständige Zielführung ist nicht möglich, sondern eine Routenplanung mit anschließender Navigation durch einen vorinstallierten Anbieter - Google Maps oder Apple Karten.

Genau das bemängeln Nutzer etwa in Bewertungen im App Store von Apple, daher sei die App überflüssig. Im Google Play Store sowie im App Store von Apple bekommt die Autobahn-App eine vergleichsweise schwache Nutzerbewertung.

Der Bund hatte für die Entwicklung der Autobahn-App rund 1,2 Millionen Euro ausgegeben, wie das Bundesverkehrsministerium in seiner Antwort auf eine Parlamentarische Anfrage mitgeteilt hatte. Der Grünen-Verkehrspolitiker Stefan Gelbhaar hatte kritisiert: „Mehr als eine Million Euro für eine App ohne jeglichen Mehrwert - das ist eine Posse und damit ein Fall für den Rechnungshof.“

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Gold als strategischer Anker: Warum physische Substanz zählt

Wo sich die wirtschaftlichen Gewichte grundlegend verschieben, suchen Unternehmen sowie Privatanlegerinnen und Privatanleger nach...

X

DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt als Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

DWN
Technologie
Technologie Dacia Duster im Test: Wenn die Reichweite an der Grenze zur Unwahrscheinlichkeit liegt
04.11.2026

1.410 Kilometer Reichweite, Allradantrieb und drei Antriebstechnologien in einem Auto: Der Dacia Duster Hybrid 4x4 verspricht erstaunlich...

DWN
Politik
Politik Die Amerikaner haben uns bislang erfolgreich gespalten
04.11.2026

Russland gilt seit Jahren als Meister der Einflussnahme auf Europa. Doch inzwischen richtet sich der Blick zunehmend auf Washington. Auch...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Maschinenbau: 14 Prozent mehr Aufträge im September
04.11.2026

14 Prozent mehr Aufträge im September, vor allem aus dem Inland: Für den Maschinenbau ist das ein Hoffnungsschimmer. Doch der starke...

DWN
Politik
Politik Pleitewelle erwartet: Krankenhäuser fürchten neue Milliardenlöcher und Insolvenzen
04.11.2026

Die Finanzlöcher deutscher Krankenhäuser werden immer tiefer: Eine Welle von Klinik-Insolvenzen wird erwartet. Um gegenzusteuern, wollen...

DWN
Finanzen
Finanzen Wie reagiert die EZB? Inflationsrate in Eurozone steigt im Oktober auf 4,0 Prozent
04.11.2026

Die Inflation in der Eurozone ist im Oktober auf den höchsten Stand seit über drei Jahren gestiegen. Damit entfernt sich die Teuerung...

DWN
Politik
Politik Midterms 2026: Doppelniederlage für Trumps Republikaner
04.11.2026

Zwanzig Jahre hat es gedauert, jetzt ist es wieder passiert: Trumps Republikaner verlieren Repräsentantenhaus und Senat zugleich. Selbst...

DWN
Finanzen
Finanzen Krypto und Finanzamt: Wo Anleger in Steuerfallen geraten – und wann Steuerhinterziehung droht
04.11.2026

Ab 2027 melden Krypto-Anbieter erstmals automatisch Transaktionsdaten an das Bundeszentralamt für Steuern – und zwar für das gesamte...

DWN
Unternehmen
Unternehmen BMW-Aktie: Gewinn von BMW schrumpft - Jobabbau wird ausgeweitet
04.11.2026

Am Dienstagabend erschreckt der Autobauer die Märkte mit der zweiten Gewinnwarnung im laufenden Jahr. Das liegt auch daran, dass die...