Politik

An Heiligabend: Boot mit Migranten in der Ägäis gekentert – Mindestens elf Tote

Beim Untergang eines Bootes mit Dutzenden Migranten an Bord sind nordwestlich von Kreta mindestens elf Menschen ums Leben gekommen. Die Tragödie ereignete sich am Vorabend des Weihnachtsfestes. An Heiligabend wird die bevorstehende Geburt von Jesus Christus gefeiert.
25.12.2021 00:56
Lesezeit: 1 min
An Heiligabend: Boot mit Migranten in der Ägäis gekentert – Mindestens elf Tote
Am 24. Dezember wird die bevorstehende Geburt von Jesus Christus gefeiert. (Screenshot)

Beim Untergang eines Bootes mit Dutzenden Migranten an Bord sind nordwestlich von Kreta mindestens elf Menschen ums Leben gekommen. 90 Menschen, unter ihnen 27 Minderjährige, konnten eine Felseninsel erreichen. Sie seien am Freitagvormittag in kleinen Gruppen von Booten der Küstenwache in Sicherheit gebracht worden, sagte ein Sprecher der Küstenwache der Deutschen Presse-Agentur. Das Unglück habe sich am Donnerstagabend nahe der kleinen Insel Antikythera ereignet.

Wie das griechische Staatsfernsehen am Freitagabend berichtete, kenterte ein anderes Boot mit 82 Menschen an Bord vor der Insel Paros. Die Küstenwache konnte nach ersten Informationen 41 Migranten aus den Fluten bergen. An der Rettungsaktion, die wegen der Dunkelheit erschwert wurde, nahmen Fischer der Insel sowie Boote der Küstenwache teil, hieß es weiter.

Weitere 92 Migranten waren am Freitagnachmittag von der Polizei im Süden der Halbinsel Peloponnes aufgegriffen worden. Ihr Segelboot lief nahe der kleinen Hafenstadt Gytheion auf Grund. Drei mutmaßliche Schleuser seien festgenommen worden, teilte die Küstenwache mit.

Bereits am Mittwoch waren drei Migranten beim Untergang eines Bootes in der Ägäis nahe der Insel Folegandros ertrunken. Dutzende Menschen, die an Bord dieses Bootes waren, wurden am Freitag noch vermisst.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Damit Sie sich auf Ihr Unternehmen konzentrieren können

Ein Unternehmen zu führen, bedeutet, täglich Verantwortung zu übernehmen und Entscheidungen zu treffen. Gleichzeitig soll möglichst...

X

DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt als Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

DWN
Finanzen
Finanzen Geldvermögen: Haushalte so reich wie nie - Rekordsumme ungleich verteilt
29.09.2026

Das weltweite Geldvermögen erreicht laut Allianz ein Rekordhoch. Doch der Zuwachs kommt bei Milliarden Menschen nicht an. Die Unterschiede...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Funflation: Warum selbst der Spaß immer teurer wird
29.09.2026

Urlaub, Restaurant oder Hobby: Wer seine Freizeit genießen will, muss immer tiefer in die Tasche greifen. Eine Analyse der Bank of America...

DWN
Politik
Politik Kippt der Länderfinanzausgleich? Union droht bei Linksregierung mit Geldentzug
29.09.2026

Nach dem Wahlsieg der Linkspartei in Berlin könnte diese bald die Regierung anführen. Die CDU- und CSU-geführten Bundesländer drohen...

DWN
Finanzen
Finanzen Reicher Westen, armer Osten: Enorme Vermögensungleichheit verschärft sich 2025
29.09.2026

Am 36. Jahrestag der Wiedervereinigung herrschen enorme Unterschiede bei der Vermögensverteilung: Alleine im Jahr 2025 entfielen 95...

DWN
Politik
Politik Deutschland vergreist: Kinderwunsch sinkt – das sind die Folgen
29.09.2026

In Deutschland sinkt nicht nur kontinuierlich die Geburtenrate, sondern erstmals seit vielen Jahren sogar auch der Wunsch nach eigenen...

DWN
Finanzen
Finanzen Lateinamerika-Aktien: Das Comeback, das kaum jemand auf dem Radar hat
29.09.2026

Jahrelang mieden Anleger Lateinamerika, nun schlägt die Region sogar den S&P 500. Rohstoffe, Banken und überraschend niedrige Bewertungen...

DWN
Politik
Politik Personalie Jens Spahn: Doch kein Comeback im Haushaltausschuss
29.09.2026

Der Skandal um die Leihmutterschaft kostete Jens Spahn seinen Posten an der Spitze der CDU‑Fraktion. Im Haushaltsausschuss wollte er...

DWN
Finanzen
Finanzen Ich habe zweimal in einem Jahr die Bank gewechselt: So viel habe ich gespart
29.09.2026

Im vergangenen Jahr habe ich zweimal die Bank gewechselt. Das brachte Ärger, Fehler und Verzögerungen, aber auch eine spürbare Ersparnis...