Finanzen

Santander, Ziraat Bank, Volkswagen Bank: Diese Banken haben noch keine Negativzinsen

Es gibt immer noch einige Banken, die komplett auf Negativzinsen verzichten.
02.01.2022 13:40
Lesezeit: 1 min
Santander, Ziraat Bank, Volkswagen Bank: Diese Banken haben noch keine Negativzinsen
Die Lichter eines auf dem Main fahrenden Schiffes zeichnen während einer fotografischen Langzeitbelichtung Leuchtspuren über dem Wasser vor der Skyline der Bankenmetropole. (Foto: dpa) Foto: Boris Roessler

Diese Banken verlangen keinerlei Negativzinsen von ihren Privatkunden

Die Webseite „Biallo.de“ hat eine Liste mit Banken zusammengestellt, die keinerlei Negativzinsen von ihren Privatkunden fordern.

Dazu zählen:

Renault Bank, Volkswagen Bank, C24, Fidor Bank, KT Bank, Openbank, Santander, Ziraat Bank und viele regionale Sparkassen.

Wenn Privatkunden Geld bei den Sparkassen anlegen möchten oder bereits Geld geparkt haben, sollten sie die jeweilige Sparkasse kontaktieren, um zu erörtern, ob Negativzinsen anfallen. Einige der oben aufgeführten Banken bieten kein Girokonto, jedoch Tagesgeld- und Festgeldkonten.

Auf die Frage, wie sich Negativzinsen vermeiden lassen, führt die Sparkasse auf ihrer Webseite aus: „Die Deutschen parken ihr Geld vorwiegend auf dem Tagesgeld- oder dem Girokonto. In Nullzins- oder gar Negativzinszeiten eine mutlose Strategie. Risikolose Anlagen bieten schlichtweg keine Aussicht auf positive Erträge mehr. Anleger sollten also auf Alternativen ausweichen: Vor allem Aktien können einen Ausweg aus der Ertragsmisere bieten.“

Aus der Webseite „Biallo.de“ geht hervor: „Horst Biallo, Gründer und Geschäftsführer von biallo.de, ist davon überzeugt, dass Banken die Strafzinsen als eine Art ,Hebel' benutzen. So können die Geldhäuser unter dem ,Deckmantel Negativzins' Produkte verkaufen, mit denen sie gute Geschäfte zulasten ihrer Kunden machen. Haben Sie auch solche Erfahrungen gemacht? Könnten Sie uns solche Bankvorschläge senden? Dann schreiben Sie uns unter redaktion@biallo.de. Vielen Dank für Ihre Mithilfe!“

Mehr zum Thema:

EZB-Schlag gegen Kleinsparer: Negativzinsen bei Banken ab 5.000 Euro

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Damit Sie sich auf Ihr Unternehmen konzentrieren können

Ein Unternehmen zu führen, bedeutet, täglich Verantwortung zu übernehmen und Entscheidungen zu treffen. Gleichzeitig soll möglichst...

 

Jede Anlage am Kapitalmarkt ist mit Chancen und Risiken behaftet. Der Wert der genannten Aktien, ETFs oder Investmentfonds unterliegt auf dem Markt Schwankungen. Der Kurs der Anlagen kann steigen oder fallen. Im äußersten Fall kann es zu einem vollständigen Verlust des angelegten Betrages kommen. Mehr Informationen finden Sie in den jeweiligen Unterlagen und insbesondere in den Prospekten der Kapitalverwaltungsgesellschaften.

X

DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt als Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft KI und Arbeitsmarkt: Der Effizienzboom könnte den Fachkräftemangel verschärfen
03.10.2026

Künstliche Intelligenz macht Unternehmen schneller und produktiver. Doch ausgerechnet junge Berufseinsteiger könnten dafür einen hohen...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Wann lag die Inflation im Euroraum zuletzt bei vier Prozent?
03.10.2026

Zehn Wendepunkte zeigen, wie schnell eine Krise die Inflation nach oben treiben kann und wie langsam sich die Preise anschließend wieder...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft China-Schock trifft Europa: Millionen Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel
03.10.2026

In der kommenden Woche reisen führende EU-Vertreter nach Peking, um von der chinesischen Führung zu verlangen, das enorme...

DWN
Finanzen
Finanzen US-Marktbericht: Anleiherenditen setzen Aktien weiterhin unter Druck
02.10.2026

Zinsängste und Arbeitsmarktdaten bewegen die Börsen – was Anleger jetzt wissen müssen.

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Chinesische Raffinerien stoppen Exporte: Was passiert mit den Dieselpreisen in Europa?
02.10.2026

Der weltweite Dieselmarkt steht bereits massiv unter Druck. Nun drosseln chinesische Raffinerien ihre Exporte und konzentrieren sich auf...

DWN
Finanzen
Finanzen Investor Felix: Der neue Anleger der DWN stellt sich vor
02.10.2026

Wie können Sie ein Vermögen an der Börse aufbauen, wenn Sie weder Erfahrung bei der Aktienanalyse haben noch die Zeit für den...

DWN
Unternehmensporträt
Unternehmensporträt Scandit stoppt Diebstahl an der Selbstbedienungskasse
02.10.2026

Selbstbedienungskassen sparen Personal, öffnen Händlern aber eine teure Schwachstelle: Kunden scannen Waren falsch oder gar nicht. Der...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Maschinenbau: VDMA verlangt Importverbote für Risikoprodukte aus China
02.10.2026

Deutschlands Maschinenbauer warnen vor Wettbewerbsnachteilen durch Produkte, die europäische Sicherheitsanforderungen nicht erfüllen....