Finanzen

Schalterverkaufskurse: Das sind die aktuellen Preise für Goldmünzen am Bankschalter

Die Ukraine-Krise hat zu einem deutlichen Anstieg des Goldpreises geführt. Die Preise für Goldmünzen haben sich verteuert. In diesem Bericht finden Sie die aktuellen Preise für Goldmünzen am Bankschalter.
25.02.2022 13:04
Lesezeit: 1 min

Frankfurt/Main (dpa) - Schalterverkaufskurse:

Aktuell Vorwoche
(25.2.2022) (18.2.2022)
Euro Euro
20 Goldmark Wilhelm II 456,00 440,80
10 Rubel Tscherwonez 505,00 489,00
Krügerrand 1/1 Unze 1 814,00 1 746,00
2000 Philharmonia 1/1 Unze 1 809,00 1 741,00
Austr. Nugget 1/1 Unze 1 793,00 1 744,00
Americ. Eagle 1/1 Unze 1 847,00 1 782,00
Maple Leaf 1/1 Unze 1 809,00 1 741,00



Quelle: Degussa Goldhandel (Frankfurt/Main)

Der russische Angriff auf die Ukraine hat die Nachfrage nach dem Edelmetall Gold verstärkt und den Preis in Richtung 2.000 US-Dollar getrieben. An der Börse in London wurde eine Feinunze (31,1 Gramm) am Donnerstag mit bis zu 1974 US-Dollar gehandelt und damit auf dem höchsten Stand seit September 2020.

„Das gelbe Edelmetall ist klar als sicherer Hafen gefragt“, kommentierte Rohstoffexperte Daniel Briesemann von der Commerzbank das Handelsgeschehen. Am Nachmittag fiel der Preis wieder etwas zurück. Das Edelmetall kostete 1958 Dollar je Unze und damit etwa 49 Dollar mehr als am Vortag. Investoren suchten generell als sicher empfundene Anlageformen wie Gold, nachdem Russland mit dem Einmarsch in die Ukraine begonnen hat.

„Wir schließen nicht aus, dass die wichtige Marke von 2.000 Dollar je Unze schon bald überschritten wird“, sagte Rohstoffexperte Marc Loeffert vom Handelshaus Heraeus. Der Weg zu Höchstkursen wäre dann nur eine Frage der Zeit. Im August 2020 hatte der Goldpreis ein Rekordhoch bei 2.075 Dollar erreicht.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
DWN
Unternehmen
Unternehmen Zu schwer und schwer zu löschen: Carrefour sperrt E-Autos aus
07.09.2026

Fahrer von Elektroautos dürfen ihre Fahrzeuge in Belgien nicht mehr auf einem der 18 Parkplätze abstellen, die auf den Dächern von...

DWN
Politik
Politik Teilzeit boomt, Vollzeit schrumpft: Arbeiten die Deutschen zu wenig?
07.09.2026

Der Staat klagt über Personalmangel – hat aber selbst die höchste Teilzeitquote unter den Beschäftigten. Eine Studie schlägt nun die...

DWN
Politik
Politik Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: AfD klar vor CDU – AfD strebt nach Wahl-Triumph an die Macht
06.09.2026

Ein Rekordergebnis, eine historische Niederlage und kaum realistische Koalitionsoptionen: Die Landtagswahl stellt Sachsen-Anhalt vor...

DWN
Politik
Politik Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: Ob AfD-Beben oder Zerreißprobe – Bundeskanzler Merz steckt in der Bredouille
06.09.2026

Die Wahl in Sachsen-Anhalt könnte zum Wendepunkt für die CDU und ihren Vorsitzenden werden. Zwischen einem historischen AfD-Erfolg und...

DWN
Finanzen
Finanzen Kurzlaufende Staatsanleihen sind nach dem Zinsanstieg für Sparer attraktiver
06.09.2026

Kurzlaufende Staatsanleihen mit einer Rendite von nahe drei Prozent sind ein Grund, das Wissen aufzufrischen: Wie können Anleger...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Von Titan bis Neodym: So abhängig ist Europas Rüstungsindustrie von Russland und China
06.09.2026

Flugzeugstrukturen, Triebwerke und Raketenkörper brauchen hochreinen Titanschwamm, und die Hälfte davon stammt aus China und Russland....

DWN
Finanzen
Finanzen Die serbische Börse ist die rentabelste der Welt? Das muss ein Fehler sein
06.09.2026

Der serbische Aktienindex Belex15 soll laut Bloomberg seit Jahresbeginn mehr als 515.000 Prozent Gesamtrendite erzielt haben. Doch ein...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Warum Projekte scheitern – und wie Sie den Kollaps verhindern
06.09.2026

Stuttgart 21 als Warnung für den Mittelstand: Atreus-Experte Thomas Gläßer erklärt, warum Projekte scheitern, welche Ursachen...